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Leichtathletik

Es geht hoch zur Burg: 35. Hohenzollern-Berglauf steht in den Startlöchern

06.11.2019

Von Daniel Drach

Es geht hoch zur Burg: 35. Hohenzollern-Berglauf steht in den Startlöchern

© Moschkon

Der Startschuss fällt um 10 Uhr.

Es ist wieder soweit: Am Sonntag steigt in Hechingen der traditionelle Berglauf hinauf zur Burg Hohenzollern. Auf einer 8,1 Kilometer langen Strecke haben die Läufer 365 Höhenmeter zu bewältigen.

Bis zu 500 Teilnehmer stellen sich Jahr für Jahr der Herausforderung. Auch bei der neuen Auflage werden wieder zahlreiche Athleten erwartet. Der Startschuss fällt am Sonntag um 10 Uhr, vom Hechinger Weiherstadion aus kämpfen die Läufer um die besten Zeiten. Nach einem flachen Startstück folgt ein kurzer, recht steiler Anstieg, danach eine 2,5 Kilometer lange Flachpassage. Ab Kilometer vier geht es dann konstant bergauf – das Ziel ist der Burghof. Die besten Läufer werden abermals die 30-Minuten-Marke anvisieren.

Rekordzeit stammt aus dem Jahr 1987

Im Vorjahr siegte der Hechinger Daniel Noll bereits zum zweiten Mal in Folge, in starken 30:29 Minuten. Damit setzte sich Noll deutlich vor der Konkurrenz durch, denn Timo Zeiler und Simon Friedrich kamen auf den Rängen zwei und drei erst nach etwas mehr als 32 Minuten im Ziel an.

Zum Streckenrekord fehlte dem Vorjahressieger allerdings noch ein gutes Stück, denn Wolfgang Mützel bestieg den Burgberg im Jahr 1987 in 28:56 Minuten – bis heute unerreicht. Bei den Frauen hat die Bestmarke Gudrun Schmidgall inne, welche die Strecke 1993 in 33 Minuten und 32 Sekunden bewältigte. Vorjahressiegerin Sabine Schmid reichten dagegen etwas mehr als 38 Minuten zum „Gipfelsturm“.

Titelverteidiger wieder am Start

Die beiden Triumphatoren der vergangenen Austragung sind auch dieses Jahr wieder gemeldet. Ein hochklassiges Rennen ist also gewiss. Doch auch in der Breite ist das Teilnehmerfeld gut besetzt – auch viele Hobbyläufer nehmen sich der Herausforderung an.

„Es werden aller Voraussicht nach wieder mehr als 300 Voranmeldungen werden“, kalkuliert Organisatorin Susanne Bitzer, „wir hoffen, dass es nicht regnet oder schneit – dann kommen am Sonntag wohl noch mal etwa 100 Starter hinzu.“ Im süddeutschen Raum sei das Event in der Zollernstadt einer der bestangenommenen Bergläufe, wie Bitzer erklärt, „das liegt daran, dass der Schlussanstieg auch für Straßenläufer noch gut zu bewältigen ist.“

Neuer Name für das Nachwuchsrennen

Neben viel Tradition gibt es am Sonntag auch eine Premiere am Fuße der Zollernburg. Denn das Nachwuchsrennen trägt nun einen neuen Namen. Da sich die Stadt als starker Partner erwiesen habe, wie die Funktionärin berichtet, richtet der Hechinger Ski-Club in diesem Jahr den ersten Hechinger Kinderstadtlauf aus. Ab 10.30 Uhr werden in den unterschiedlichen Altersklassen die verschiedenen Laufstrecken im Weiherstadion absolviert.

Voll nach Plan

Trotz der Neuerung liefen die Vorbereitungen nach Plan. „Wir sind ein routiniertes Team mit rund 70 ehrenamtlichen Helfern“, skizziert die Organisatorin, „natürlich ist es ein großer Aufwand, doch alles lief prima. Jetzt freuen wir uns auf den Lauf.“ Da die Hohenzollernburg im kommenden Jahr saniert wird, ist noch nicht sicher, ob der Burghof auch dann noch der Zielpunkt des traditionellen Berglaufs sein kann. „Aber zumindest dieses Jahr dürfen wir noch mal ganz hoch“, freut sich Bitzer.

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