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Dotternhausen

Ersatzbrennstoffe: Verwaltungsgericht Sigmaringen stärkt Zementwerk

02.08.2019

Ersatzbrennstoffe: Verwaltungsgericht Sigmaringen stärkt Zementwerk

© Holcim

Ersatzbrennstoffe bei Holcim.

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat einen Antrag von Norbert Majer abgelehnt – es geht um Ersatzbrennstoffe.

Holcim betreibt mit seiner SNCR-Anlage zur Verminderung von Emissionen eine Anlage im Zementwerk, die dem Stand der Technik entspricht. Zu diesem Schluss komme das Verwaltungsgericht Sigmaringen im Rahmen eines Beschlusses, den Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Klägers Norbert Majer abzulehnen, teilt das Unternehmen mit.

Holcim beruft sich auf Genehmigung aus Tübingen

Majer hatte mit seinem Antrag verhindern wollen, dass im Zementwerk Kohle komplett durch Ersatzbrennstoffe ersetzt werden kann. Holcim hatte laut Pressemitteilung dafür bereits im Frühjahr 2017 grünes Licht vom Regierungspräsidium Tübingen erhalten.

Werksleiter wirbt für SNCR-Technologie

„Der Ersatz von Steinkohle durch Ersatzbrennstoffe bringt für alle Vorteile“, meint Werksleiter Dieter Schillo. „Für die Umwelt, weil die Genehmigung niedrigere Emissionsgrenzwerte vorgibt, die das Zementwerk dank Investitionen in die Anlagentechnik und optimierter Betriebsweise problemlos bereits seit 2017 einhält. Für die Gesellschaft, weil hier der Rohstoff Kohle gespart wird und vor allem weil im Sinne der Kreislaufwirtschaft Stoffkreisläufe geschlossen werden.“

Norbert Majer will Beschluss nicht akzeptieren

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen habe in seinem Beschluss auch die Umweltverträglichkeitsprüfung seitens Holcim als ausreichend bezeichnet. Norbert Majer hat Beschwerde gegen den Beschluss erhoben.

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