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Leichtathletik

Enges Duell: Der Balinger Andreas Schindler belegt bei der Tour de Tirol Rang zwei

11.10.2019

von Pressemitteilung

Enges Duell: Der Balinger Andreas Schindler belegt bei der Tour de Tirol Rang zwei

© Privat

Andreas Schindler beim Kaisermarathon in Söll.

Andreas Schindler aus Balingen hat sich einer besonderen Herausforderung gestellt: der Tour de Tirol im österreichischen Söll. Dabei galt es 75 Kilometer und insgesamt über 3500 Höhenmeter zu überwinden.

Am Freitag stand am Kaiserstuhl zum Auftakt der Söllner Zehner über zehn Kilometer und über 400 Höhenmeter auf dem Plan. Dabei musste sich Schindler nicht nur gegen über 500 weitere Läufer behaupten, sondern hatte auch mit dem stark wechselhaften Wetter zu kämpfen. Trotzdem schaffte es der Balinger, sich wenige Sekunden hinter dem Sieger einen starken fünften Platz zu sichern.

Nur Olympiateilnehmer ist schneller

Weiter ging es am Samstag mit dem Kaisermarathon, an dem insgesamt 450 Athleten teilnahmen. Bei starkem Regen und kalten Temperaturen galt es, eine anspruchsvolle Strecke von 35 Kilometern zu bewältigen. Die Konkurrenz bei diesem Lauf war sehr stark.

Unter den Läufern waren prominente Spitzensportler wie etwa der Schweizer Meister im Marathonlauf Patrick Wieser, Moritz auf der Heide aus dem deutschen Berglaufnationalkader und Ungar Jozsa (ungarischer Olympiateilnehmer).

„Ich beschloss nicht zu schnell zu starten und mich auf den langen Anstieg zu konzentrieren“, erzählt Schindler von seiner Strategie, die „perfekt aufging“. Am Ende kam er 18 Sekunden nach Jozsa, der ihn bergab überholt hatte, als Zweiter ins Ziel.

Schindler kämpft um den Sieg

Motiviert durch die Ergebnisse der Vortage ging es für Schindler beim dritten Lauf noch einmal an die Substanz. Der Pölven Trail mit 25 Kilometern und einem Anstieg von über 1300 Höhenmetern verlangte den Teilnehmern alle verbliebenen Kräfte ab. Und diese setzte Schindler ein, fest entschlossen, erneut eine gute Platzierung einzufahren.

Der Trail stellte dieses Mal andere Anforderungen an die Läufer: Er verlief überwiegend auf schmalen Berg- und Wanderpfaden sowie sogenannten Singletrails, also Pfaden, die nur zwei Läufer nacheinander zulassen.

„An diesem dritten Tag waren meine Beine nicht mehr so gut und vor allem bergab verlor ich immer wieder einige Meter“, berichtet Schindler. Auf der Heide setzte sich ab, dahinter kämpfte der Balinger mit Jozsa um den Sieg in der Gesamtwertung der Tour de Tirol.

„Bergab verlor ich, bergauf gewann ich“, beschreibt er das Rennen. Hinunter nach Söll setzte sich sein Kontrahent entscheidend ab und verwies Schindler damit auf Rang zwei.

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