Endlich eine endgültige Lösung: Am Neubau des Balinger Stadtarchivs wird Richtfest gefeiert

Von Pressemitteilung

Nach rund zehnmonatiger Bauzeit konnte am Donnerstag das Richtfest zum Neubau des Stadtarchivs im Bereich des Freibadparkplatzes gefeiert werden. Oberbürgermeister Reitemann begrüßte die Vertreter aus dem Gemeinderat sowie die beteiligten Planungsbüros und Baufirmen.

Endlich eine endgültige Lösung: Am Neubau des Balinger Stadtarchivs wird Richtfest gefeiert

Geschäftsführer Herbert Stotz vom gleichnamigen Frommerner Bauunternehmen überreichte OB Helmut Reitemann den gedruckten Richtspruch.

Er ging in seinem Grußwort nochmals auf die Entstehungsgeschichte ein und betonte dabei, dass man nun an diesem Standort mit einem Neubau eine endgültige Heimat für das Stadtarchiv gefunden hat, nachdem der bisherige Standort in der Charlottenstraße nur als Übergangslösung gedacht war.

Nach verschiedenen Standortuntersuchungen hatte der Gemeinderat im Jahr 2018 den Grundsatzbeschluss für einen Neubau gefasst und im Mai 2019 dem Standortvorschlag der Verwaltung auf dem Freibadparkplatz mit direkter Sichtverbindung zum Zollernschloss zugestimmt. Die Erschließung wird über einen neuen Kreisverkehr von der Eckenfelderstraße aus erfolgen, der 2022 zusammen mit einem Kreisverkehr im Bereich Eckenfelder-/Wilhelm-Kraut-/Spitalstraße hergestellt wird.

Hochwasserschutz beim Bau berücksichtigt

Der Neubau hat drei Vollgeschosse und eine Technikzentrale. Die Höhenlage des Gebäudes gewährleistet, dass selbst bei extremen Hochwasserereignissen kein Wasser in das Gebäude eindringen kann. Das Flachdach erhält eine Dachbegrünung, die Fassade im Erdgeschoss wird in Holz-Glas-Ausführung hergestellt, die oberen Geschosse werden eine Klinkerfassade bekommen.

Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich die Verwaltung und Besucherräume. In den Obergeschossen wird das Archivgut in Rollregalen aufbewahrt. Aufgrund der hohen statischen Anforderungen an das Gebäude wurden rund 800 Kubikmeter Beton und etwa 65 Tonnen Stahl verbaut. Die voraussichtlichen Kosten für den Neubau betragen rund 2,3 Millionen Euro, wobei es einen Zuschuss aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes in Höhe von bis zu 30 Prozent gibt.

Ein Richtspruch für die Wand

Der Oberbürgermeister bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Planungsbüros und Baufirmen und hier insbesondere bei der Firma Stotz aus Frommern, die den Rohbau erstellt hat, sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft.

Danach folgte der Richtspruch durch einen Mitarbeiter der Firma Stotz. Danach überreichte Geschäftsführer Herbert Stotz OB Reitemann den gedruckten, gerahmten Richtspruch. Nach dem offiziellen Teil konnten Interessierte den Rohbau besichtigen.