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Handball

Duell mit den Löwen: Am Ende eine klare Sache für die „Jung-Gallier“

02.02.2020

Von Larissa Bühler

Duell mit den Löwen: Am Ende eine klare Sache für die „Jung-Gallier“

© Moschkon

Der HBW Balingen-Weilstetten 2 ist wieder in der Spur: Der Erfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen 2 war der dritte Sieg in Serie, der Balinger Perspektivkader ist nun wieder Dritter.

Im Duell der Perspektivteams setzte sich der HBW Balingen-Weilstetten 2 mit 37:29 gegen die Rhein-Neckar Löwen 2 durch

Über drei Jahre war es im Vorfeld her, dass der HBW Balingen-Weilstetten 2 die Rhein-Neckar Löwen 2 besiegt hatte. „Das war schon auch wichtig, dass wir mal wieder gewonnen haben“, so Trainer André Doster.

Hausherren setzen sich früh ab

Schon früh machte der HBW 2 gestern klar: Die Sieglos-Serie gegen die Löwen-Reserve sollte ein Ende nehmen. Den ersten Treffer von Christopher Roth egalisierte Lars Röller – und auch als Jannis Schneibel und Kaspar Veigel die Mannheimer in Front schossen, schafften die „Jung-Gallier“ jeweils den Ausgleich.

Und nicht nur das: Nach Röllers 3:3 waren auch Niklas Diebel, Elias Fügel, Julian Thomann und Jan Bitzer für den HBW 2 erfolgreich, stellten so auf 7:3 (7. Minute). Mattes Meyer unterbrach kurzzeitig den Lauf der Hausherren, nach dem 8:4 durch Thomann hatte Löwen-Dompteur Michel Abt dann aber genug.

Doster-Truppe wahrt den Vorsprung

Die Auszeit schien Wirkung zu zeigen. In der Folge verkürzten die Gäste den Rückstand, näher als beim 10:7 durch Scheibel sollten sie nicht herankommen. Die Schwaben wahrten den Vorsprung und machten es beim 15:10 wieder etwas komfortabler (20.). Doch Doster wollte mehr, nahm nun ebenfalls die Auszeit.

Im Anschluss gelang Thomann das 16:11 und per Siebenmeter hatte er sogar noch die Möglichkeit, den Vorsprung wieder auf sechs Treffer zu schrauben. Doch der HBW 2-Kapitän scheiterte – und so kamen die Löwen per Doppelschlag wieder näher heran. Auch diesmal blieb die Differenz aber bei mindestens drei Toren. Pünktlich zur Pause netzte sogar noch Keeper Mario Ruminsky zum 19:14 in den verwaisten Löwen-Kasten.

Löwen blieben in Schlagdistanz

Auch im zweiten Durchgang eröffneten die Gäste den Torreigen, diesmal verbuchte Benedikt Damm den 15. Treffer der Löwen. Doch auf der Gegenseite war Thomann erfolgreich. Auch in der Folge blieb kein Tor der „Junglöwen“ unbeantwortet, bis zum 22:17 änderte sich nichts am Spielverlauf (33.).

Durch eine Rote Karte für Maximilian Kessler dezimierten sich die Mannheimer selbst, der HBW 2 konnte die Überzahl aber nicht nutzen. Stattdessen verkürzte Maximilian Hejny und nach einer Zeitstrafe gegen Tobias Heinzelmann stellte Damm auf 22:19. Doch auch diesmal kamen die Gäste nicht näher heran.

Mannheimer Torflaute sorgt für Entscheidung

Nach dem 24:21 legten Fügel und Thomann zwei Treffer in Folge aufs Parkett, ehe der Kapitän die nächste Siebenmeterniete zog (26:21/41.). So blieb das Löwenrudel weiter dran, hoffte bis zum 29:26 noch auf die Wende (47.). Doch dann sorgte der HBW 2 während einer achtminütigen Torflaute der Gäste für die Vorentscheidung.

In Unterzahl netzte Diebel zum 30:26 – und nach einer Auszeit der Löwen bauten Friedrich und Diebel die Führung auf 33:26 aus (53.). Gianluca Herbel beendete die erfolglose Phase des Mannheimer Perspektivkaders, doch die „Jung-Gallier“ gerieten nicht mehr in Gefahr. „So deutlich wie das Ergebnis war es eigentlich nicht“, so Doster. „Aber wir hätten den Sack auch früher zumachen können.“

HBW Balingen-Weilstetten 2: Malek, Ruminsky (1); Fügel (8), Thomann (8/2), Diebel (6), Röller (3), Bitzer (3), Friedrich (3), Mann (2), Foth (2), Roscic (1), Fuoß, Mosdzien, Huber, Heinzelmann.

Spielfilm: 4:3, 8:5, 11:7, 19:14 – 22:18, 28:25, 31:26, 37:29.

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