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Eishockey

Dritter Streich in Folge: Eisbären lassen auch den Fire Wings keine Chance

04.02.2020

Von Daniel Drach

Dritter Streich in Folge: Eisbären lassen auch den Fire Wings keine Chance

© Moschkon

Grund zur Freude hatten die Balinger Eisbären am Wochenende. Die Kufencracks aus der Eyachstadt entschieden das Derby gegen Schwenningen souverän mit 6:2 für sich – feierten den dritten Sieg in Serie.

Die Balinger Kufencracks siegten im Derby gegen Schwenningen deutlich mit 6:2.

Balingens Landesliga-Eishockeyteam schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Am vergangenen Wochenende setzten sich ie Eisbären nun auch gegen die Schwenninger Fire Wings souverän durch.

Vorzeichen sprechen für die Gäste

Es war bereits der dritte Sieg in Serie für das Team um Spielertrainer Rafael Popek. Das war den Balingern zuvor in dieser Saison noch nicht gelungen. Entsprechend lagen die Eyachstädter im Vorfeld der Partie gegen Schwenningen in der Tabelle auch nur auf Rang vier, hatten bereits zehn Punkte Rückstand auf die drittplatzierten Fire Wings. Nach dem Derbysieg können sich die Eisbären nun doch wieder Hoffnungen auf einen Rang unter den ersten Drei machen.

Popek hatte im Vorfeld eine schwierige Aufgabe prophezeit. Immerhin seien die Schwenninger immer top ausgebildet. Auch in den vergangenen Duellen hielten die Balinger zwar stets gut mit den Neckarstädtern mit, mussten sich letztlich aber doch geschlagen geben. „Ein Derby hat immer etwas andere Gesetze“, hatte der Spielertrainer der Kreisstädter wohl bereits im Vorfeld eine gewisse Vorahnung, dass mehr drin sein könnte.

Popek stark gegen seinen Ex-Klub

Und so kam es auch. Nach einem ausgeglichenen Beginn dezimierten sich die Gäste selbst. Zunächst musste Marcel Thome auf die Strafbank, dann folgt ihm Teamkollege Dennis Böhm. Die doppelte Überzahl nutzte Balingens Marco Böhm für den Dosenöffner zum 1:0 (8. Minute). Kurz darauf legten die Eisbären auch in Gleichzahl nach: Hannes Deuring besorgte das 2:0 (12.). Dabei blieb es auch bis zum Ende des ersten Drittels.

Dann war es Popek selbst, der zuvor bereits an den ersten beiden Treffern als Vorlagengeber beteiligt gewesen war, der gegen seinen Ex-Verein das wichtige 3:0 beisteuerte (24.). Zwar wehrten sich die Schwenninger gegen die drohende Niederlage, doch die Defensive der Hausherren blieb stabil.

Entscheidung fällt früh

Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts machten die Eyachstädter dann alles klar. Zunächst netzte Marcel Schneider erneut in Überzahl zum 4:0, nur 14 Sekunden später legte Kevin Rummel das 5:0 nach (38.). Immerhin kamen die Fire Wings durch Mike Soccio noch vor der zweiten Drittelpause zum 1:5-Ehrentreffer (39.).

Spannung sollte nämlich auch in den finalen 20 Minuten nicht mehr aufkommen. In einem weitestgehend fairen Lokalderby beseitigte Nikolai Gogoll rund zehn Minuten vor dem Ende mit dem 6:1 auch die letzten Zweifel. So konnten die Gastgeber auch den Schwenniger Schlusspunkt zum 2:6 durch Stefan Schäfer verschmerzen (58.).

Nach dem siebten Saisonsieg haben sich die Balinger nun in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt und nur noch sieben Zähler Rückstand auf die Neckarstädter – welche bereits eine Partie mehr absolviert haben. Am Sonntag (17.15 Uhr) gastieren die Eisbären in Mannheim.

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