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Fußball

Dritter Akt für die Binsdorfer: Spvgg fordert in der Relegation die TSG Margrethausen

20.06.2019

von Nicolas Bühler

Dritter Akt für die Binsdorfer: Spvgg fordert in der Relegation die TSG Margrethausen

© Moschkon

Binsdorf verlor zuletzt im Entscheidungsspiel gegen Ebingen.

Für Oliver Schweizer steht am Freitag das letzte Spiel als Trainer der TSG Margrethausen an – in der Relegation gegen die Spvgg Binsdorf. Der Sieger spielt in der kommenden Saison auf jeden Fall in der Kreisliga A.

Am Freitag Abend geht es für die TSG Margrethausen im Relegationsspiel gegen Binsdorf um den Verbleib in der Kreisliga A 1. Das Spiel wird um 18.30 Uhr in Onstmettingen angepfiffen.

Dritter Auftritt der Binsdorfer

Während Margrethausen sich in den vergangenen Wochen auf das Duell mit dem B-Liga-Vize vorbereiten konnte, haben die Binsdorfer bereits einige Minuten mehr in den Beinen.

Das erste Entscheidungsspiel gewann die Spvgg gegen die SG Stein/Boll konnte das 3:2 aber erst in der Verlängerung sichern. Noch länger dauerte der Arbeitstag im nächsten Spiel gegen den FV Rot-Weiß Ebingen 2. Das Team um Trainer Christian Schieber erwischte dabei einen schlechten Start, lag schnell mit 0:3 zurück. Doch Binsdorf bewies Moral, drehte die Partie in ein 4:3. Die Spvgg fing sich aber noch den Ausgleich ein und nachdem auch die Verlängerung unentschieden endete, fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen. Und in dem hatten die Ebinger schließlich die besseren Nerven, lösten mit 10:9 das Ticket zur Kreisliga A 1.

Viel Zeit zum Hadern blieb Binsdorf allerdings nicht, die zweite Chance auf den Aufstieg haben sie am Freitag.

„Eine schwierige Aufgabe“

Mit Margrethausen wartet aber ein unangenehmer Gegner auf den B-Ligisten. Nach einer durchwachsenen Saison sahen die Albstädter lange als sicherer Absteiger aus. Letztlich musste aus der A 1 aber nur ein Team – die TG Schömberg – direkt runter, für Margrethausen bietet sich nun die späte Chance in der Relegation.

TSG-Trainer Oliver Schweizer erwartet eine enge Begegnung: „Es wird auf jeden Fall eine schwierige Aufgabe. Binsdorf hat sein zweites Aufstiegsspiel mit Pech verloren.“ Die Aufholjagd gegen Ebingen hat auch bei Schweizer Eindruck hinterlassen. „Das zeigt, dass die Mannschaft sehr viel Wille hat – und natürlich nach oben will.“

Abschied erfolgreich gestalten

Für einige seiner Spieler sei es die letzte Partie im Trikot von Margrethausen, die wollen sich natürlich mit dem Klassenerhalt verabschieden. Gleiches gilt für Schweizer selbst. „Auch für mich als Trainer der Hausener Jungs wird es das letzte Spiel sein – und das will ich natürlich nicht verlieren.“

Personell ist die TSG etwas angeschlagen. „Leider kann ich nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen aber alle die da sind, wollen noch mal alles reinhauen“, versichert der scheidende Coach.

Noch eine Chance für den Verlierer

Indes darf der Verlierer bis Sonntag auf ein gutes Ende hoffen. Sollten nämlich Trillfingen oder Obernheim/Nusplingen 2 aufsteigen, spielt auch das unterlegene Team in der nächstem Saison in der Kreisliga A1, da dort dann ein Platz frei werden würde. Allerdings sollten sich die beiden Mannschaften darauf nicht verlassen

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