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Burg Hohenzollern

Dornröschenschlaf vorbei: Rund 200 Besucher passieren das Adlertor der Burg Hohenzollern

15.06.2020

von Roland Beck

Dornröschenschlaf vorbei: Rund 200 Besucher passieren das Adlertor der Burg Hohenzollern

© Roland Beck

Wer kein Smartphone mit Burg-App hat, kann sich die Burg-Historie natürlich auch noch ganz klassisch von echten Burgführern erzählen lassen.Foto: Roland Beck

Pünktlich um 10 Uhr öffnete am Montagvormittag das Adlertor der Burg Hohenzollern und ließ das erste Mal seit Beginn der Corona-Beschränkungen wieder Besucher in die Festung.

Wochenlang hat das Team der Burg Hohenzollern an einem Wiedereröffnungskonzept gearbeitet und dem Montag entgegengefiebert.

Maximum liegt bei 600 Besuchern am Tag

„Wir haben uns bestens vorbereitet und das hat sich ausgezahlt“, zeigt sich Burgverwalterin Dr. Anja Hoppe erleichtert. Durch die Kontingentierung der Eintrittskarten – maximal 600 pro Tag, bzw. 100 pro Stunde von 10 bis 16 Uhr – zeichnete sich schon im Vorfeld ein sehr überschaubarer Besucherstrom ab. Rund 200 Besucher marschierten gestern durch das Adlertor.

Wetter hält Andrang auch zurück

„Das sind natürlich weniger, als erlaubt gewesen wäre. Möglicherweise war das auch dem Wetter geschuldet. Aber wir sind darüber nicht traurig. Wir freuen uns über einen reibungslosen Auftakt und unser Besucher freuten sich darüber, dass sie die Burg quasi für sich allein hatten“, schmunzelt die Burgverwalterin.

Quasi eine Privatbesichtigung

Ähnlich sah es auch ein Besucher aus dem Remstal. Er sei schon oft auf der Burg gewesen, aber so entspannt habe er es noch nie erlebt. Dadurch, dass die Besucherzahl in den Schauräumen genau reguliert werde, habe er sozusagen eine Privatbesichtigung genossen, für die man auch gerne ein paar Minuten Wartezeit in Kauf nehme.

Burg-App bewährt sich

Die neue Burg-App habe sich auch bewährt, so Hoppe. Viele Gäste haben sich im Burghof die Audio-Führung auf ihr Smartphone geladen und sich in Kombination mit dem Burgführerpersonal in den Schauräumen die entsprechenden Informationen zum Gebäude, den Hoheiten und Majestäten erzählen lassen. Viele App-Nutzer hatten sich im Vorfeld genau informiert und eigene Kopfhörer mitgebracht, um die anderen Gäste in den Schauräumen nicht zu stören.

Aufatmen beim Burg-Team

Bestens informiert waren generell so gut wie alle Besucher auch darüber, dass die Eintrittskarten nun vorab als Online-Tickets über die Burg-Homepage gebucht werden müssen. „Wir waren im Vorfeld schon sehr gespannt und auch angespannt, aber jetzt können wir aufatmen, weil wir wissen, dass unser Konzept funktioniert“, freut sich Dr. Anja Hoppe.

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