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Dormettingen

Dormettinger Fußballer wollen ihren Bolzplatz an die Gemeinde zurückgeben

16.04.2019

Von Rosalinde Conzelmann

Dormettinger Fußballer wollen ihren Bolzplatz an die Gemeinde zurückgeben

© Rosalinde Conzelmann

Der Bolzplatz, der an die Gemeinde zurückgehen soll, wird vor allem von der Jugend genutzt, die künftig den Platz daneben nutzen darf.

Keine Fußballer, kein Bedarf an einem Bolzplatz: Aus diesem Grund möchte der TSV Dormettingen einen seiner beiden Trainingsplätze bei der Halle und der Schule an die Gemeinde zurückgeben. Der Gemeinderat wird heute Abend darüber befinden.

Bereits im Juni vergangenen Jahres kam die Vorstandschaft des Turn- und Sportvereins auf die Gemeinde zu, um Bürgermeister Anton Müller mitzuteilen, dass der derzeitige Trainingsplatz hinter der Schule neben dem Sportplatz vom Verein nicht mehr benötigt und deshalb auch nicht mehr benutzt wird.

Der Verein würde sich so die Pflege des Platzes sparen, der zwei-bis viermal im Jahr gemäht werden muss.

Pflege geht an Gemeinde

Wie Bürgermeister Anton Müller auf ZAK-Nachfrage mitteilt, spreche aus Sicht der Gemeinde nichts gegen die Rücknahme, allerdings wäre dann der Bauhof zukünftig für die Pflege zuständig. Hierfür sind Kosten in Höhe von 500 Euro kalkuliert. Er versteht das Ansinnen des Vereins. „Es gibt ja keine Fußballer mehr und der Verein hat ja einen Hauptplatz, der rege genutzt wird“, sagt Müller.

Ballfang und Tore kommen weg

Man habe zwischenzeitlich mehrere Gespräche mit den Sportlern geführt und der Verein habe sich bereit erklärt, vor der Rückgabe den Ballfang und die Tore zu entfernen. Was die Flutlichtanlage betrifft, ist die Verwaltund gegen einen Abbau.

„Der Platz kann weiterhin als Nacht-Hubschrauberlandeplatz benutzt werden“, so Müller. Ebenfalls wurde vereinbart, dass der Hauptrasenplatz, der in Verlängerung des Übungsplatzes liegt, zukünftig von der Dorfjugend als Bolzplatz benutzt werden darf.

Andere Nutzung möglich

Die Rücknahme, so sie denn heute Abend beschlossen wird, kann allerdings für den Sportverein eine weitreichende Konsequenz haben: Die Gemeinde lässt sich die Option offen, den Platz auch andersweitig zu nutzen. Denn das Gelände stelle ein hochwertiges Areal dar.

„Dass wir die Fläche irgendwann vielelicht auch anders nutzten werden, wurde gebenüber dem Sportverein klar kommuniziert“, sagt der Schultes. Er geht davon aus, dass der Gemeinderat den Wunsch des Sportvereines nicht abschlagen wird und der Platz samt Pflege zurück zur Gemeinde kommt.

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