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Rosenfeld

Diplomatie und Besonnenheit sind die Stärken des neuen Ortsvorstehers von Heiligenzimmern

18.10.2019

Von Rosalinde Conzelmann

Diplomatie und Besonnenheit sind die Stärken des neuen Ortsvorstehers von Heiligenzimmern

© Privat

Klaus May freut sich auf die neue Herausforderung als Ortsvorsteher seines Heimatdorfes.

Kontinuität ist ein Lebensbegleiter des 53-jährigen Betriebswirtes, der sich seit Jahrzehnten in der Kommunapolitik engagiert. Die neue Aufgabe ist für Klaus May die Krönung seiner bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeit.

Er hat es sich gemeinsam mit seiner Frau Simone lange überlegt, ob er die Herausforderung, die das Amt des Ortsvorstehers mit sich bringt, annehmen möchte.

Am Ende waren die Neugierde, die Verantwortung gegenüber seiner Heimatgemeinde und die Freude größer als die Bedenken. Zumal der bisherige Ortsvorsteher Rolf Kotz aus eigenen Stücken aufgehört hat und es keinen Gegenkandidaten gab.

Die Krönung seiner Laufbahn

„Es ist die Krönung meiner bisherigen lokalpolitischen Laufbahn“, sagt Klaus May.

Betrachtet man den bisherigen Lebensweg des 53-Jährigen ist eine Eigenschaft auffällig: Kontinuität.

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Wer diese Amt übernimmt, muss die Menschen mögen. Klaus May, Ortsvorsteher

Als Ortsvorsteher muss man am Ort sein. Klaus May

Und diese lässt sich in beachtlichen Zahlen ausdrücken: Der Vater von drei Töchtern arbeitet seit 38 Jahren bei Bizerba. Dort hat der Betriebswirt (VWA) und Industriekaufmann schon gelernt und sich ständig weitergebildet.

Heute hat er als Teamleiter in der Auftragsabwicklung einen verantwortungsvollen Job, der ihn täglich neun bis zehn Stunden fordert, ihm aber auch Spaß macht.

Die Liste der Ehrenämter ist lang

Seit 25 Jahren ist Klaus May Mitglied des Ortschaftsrats in seiner Heimatgemeinde, davon knapp zehn Jahre als Vizechef. Seit 20 Jahren ist er für die Unabhängige Wählergemeinschaft im Rosenfelder Gemeinderat.

22 Jahre schon schreibt der Familienvater für unsere Tageszeitung als überaus verlässlicher Mitarbeiter und seit 32 Jahren ist er der CDU-Ortsvereinsvorsitzende. Seit 1995 arbeitet der Katholik als Kirchengemeinderat.

Luft für die neue Aufgabe

Sage und schreibe vier Jahrzehnte spielt er im örtlichen Musikverein Trompete. Einige dieser Ämter wird er nun aufgeben. Im Musikverein pausiert er nur. „Schweren Herzens“, wie er betont, denn die ganze Familie spielt ein Instrument. Seine Tätigkeit als Berichterstatter gibt er auf. Das gibt ihm Luft für seine neue Aufgabe.

Klaus May übernimmt ein wohlbestelltes Haus. Dafür ist er seinem Vorgänger Rolf Kotz sehr dankbar. Zu seinen Ratskollegen hat er einen guten Draht. „Wir sind ein gutes Team“, betont er.

Er hat Ziele und Visionen

Er will ein offener Gesprächspartner für seine Mitbürger sein und hat Visionen und Ziele. Dazu zählen der Erhalt der Infrastruktur am Ort, die Schaffung neuer Bauplätze und die Erweiterung des Gewerbegebiets.

Ein großes Thema ist die Verbesserung des ÖPNV und der Radwegesituation rund um den Ort. Klaus May, der in seiner knapp bemessenen Freizeit gerne walkt, radelt oder schwimmen geht, möchte auch Neues anstoßen. Als Stichworte nennt er die Bereiche Energie, Touristik und Jugend.

Er schwärmt vom Wir-Gefühl

Der Heiligenzimmerner, der vom Zusammenhalt in seinem Heimatdorf schwärmt, beschreibt sich selbst als diplomatisch und zurückhaltend.

Bevor er eine Entscheidung trifft, schläft er einen Nacht drüber und hört sich vorher auch die Meinung anderer an. Lachend meint er: „Wer dieses Amt annimmt, muss die Menschen mögen.“

Aus Heimatliebe gehandelt

Er ist sich bewusst, dass er es nicht allen recht machen kann, versucht aber stets den demokratischen Weg zu gehen und Kompromisse zu suchen. Ein Grund, warum er die neue Aufgabe angenommen hat, ist seine Heimatliebe. „Als Ortsvorsteher muss man vor Ort sein“, betont er.

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