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Handball

„Die Zeit ist schon kurz“: HBW Balingen-Weilstetten tritt beim TBV Lemgo an

27.11.2019

Von Larissa Bühler

„Die Zeit ist schon kurz“: HBW Balingen-Weilstetten tritt beim TBV Lemgo an

© Moschkon

Der HBW tritt am Donnerstag in Lemgo an.

Zeit zur Erholung blieb dem HBW nach dem Spiel gegen die Eulen Ludwigshafen kaum. Am Donnerstag (19 Uhr) geht es für die „Gallier“ beim TBV Lemgo Lippe erneut gegen einen direkten Kontrahenten aus dem Tabellenkeller.

Das Unentschieden gegen Ludwigshafen wirkt bei den Schwaben immer noch nach. „Es fühlt sich mit etwas Abstand an wie eine Niederlage. Wir wollten unbedingt die zwei Punkte“, blickt HBW-Trainer Jens Bürkle nochmal zurück.

„Wir haben gesagt, dass wir viel Geduld brauchen – und am Ende hätte es sich fast noch ausgezahlt.“ Doch Eulen-Keeper Gorazd Skof verhinderte den finalen Versuch von Filip Taleski und so blieb es beim 25:25-Unentschieden gegen den Vorletzten.

Regeneration am Montag

Am Montag stand nun Regeneration an erster Stelle, erste Videos zum nächsten Gegner zeigte Bürkle zudem seiner Mannschaft. Ab Dienstag bereiteten sich die Schwaben dann intensiv auf das Duell mit Lemgo vor. „Die Zeit ist schon kurz“, räumt der Sportwissenschaftler ein. „Aber wie sie in der Abwehr spielen, ist von uns nicht so weit weg.“

In der Tabelle beträgt der Abstand zwischen HBW und TBV derzeit fünf Zähler, mit 6:22 Punkten sind die Lipperländer aktuell 16.

Lemgo steckt im Abstiegskampf

Die vergangenen Wochen waren für den TBV nicht einfach. Nach dem 32:28-Auftaktserfolg gegen Wetzlar blieb die Mannschaft um Coach Florian Kehrmann mehr als zwei Monate sieglos. Mit einem 27:19 gegen die Eulen beendete der TBV seine Negativserie, zuletzt gab es jedoch zwei weitere Pleiten gegen Flensburg und den BHC.

Bei den Bergischen Löwen wehrte sich der TBV am Ende nach Kräften, musste aber beim 33:35 beide Punkte in Solingen lassen. „Ich stelle nicht die Mentalität infrage“, betonte Kehrmann, kritisierte vielmehr die mangelnde Abwehrbereitschaft seiner Truppe. „Wir müssen jetzt aber nicht anfangen, nur Abwehr zu trainieren, wir müssen auch die Qualität im Angriff halten“, fordert der Ex-Profi. „Wir müssen jetzt die beiden Punkte holen und haben auch den Anspruch, Balingen zu Hause zu schlagen.“

So soll der zweite Heimsieg gesichert werden und der Abstand auf die Abstiegsränge vergrößert werden. „Sie hatten bisher ein schweres Programm“, weiß auch Bürkle. „Aber trotzdem werden sie mit ihrer Punkteausbeute nicht zufrieden sein.“

Starke Besetzung

Qualitativ ist Lemgo durchaus ordentlich aufgestellt, mit Bjarki Mar Elisson haben sie den aktuell gefährlichsten Torjäger der Bundesliga in ihren Reihen. 109 Tore hat der bereits erzielt. „Ein Top-Mann“, so Bürkle über den Linksaußen, doch auch auf der rechten Seite ist der Ex-Meister mit Bobby Schagen und Lukas Zerbe gut besetzt.

„Überhaupt sind sie eine sehr erfahrene Truppe“, gibt Balingens Kommandogeber zu bedenken, „spielen einen gefährlichen Gegenstoß aus ihrer antizipativen Abwehr heraus. Wir müssen gut vorbereitet sein.“ Personell ist die Lage für die Schwaben wohl nicht optimal, so steht hinter dem Einsatz von Vladan Lipovina ein großes Fragezeichen.

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