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Balingen

Die Musikvereine Erzingen und Balingen konzertierten als großes Projektorchester

13.05.2019

Von Klaus Hahn

Die Musikvereine Erzingen und Balingen konzertierten als großes Projektorchester

© Klaus Hahn

Die Musikvereine Balingen und Erzingen konzertierten zusammen.

Über 80 Musiker aus Erzingen und Balingen spielten am Samstag in der Geischberghalle. Das Publikum war begeistert von dem gemeinsamen Frühjahrskonzert.

Beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Erzingen zusammen mit dem Musikverein Balingen in der Geischberghalle waren alle Plätze belegt. Gemeinsam begrüßten Brian Schöbel, der Vorsitzende des MV Erzingen und Rudi Mattes, der Vorsitzende des MV Balingen die Konzertbesucher.

Beide zeigten sich sichtlich überwältigt ob der großen Besucherzahl. Bereits 2013 hatten sich die beiden Blasorchester gemeinsam beim Wertungsspiel am Deutschen Musikfest in Chemnitz beteiligt. Sie wollen dies nun am 30. Mai beim deutschen Musikfest in Osnabrück wiederholen.

So war das Konzert auch eine Generalprobe für das Projektorchester. Allerdings mussten sich die Zuhörer zunächst noch gedulden, denn zum Auftakt des Programmes präsentierten sich die Jüngsten des Musikvereins Erzingen mit der Blockflötengruppe und der Klarinettengruppe unter der Leitung von Sandra Stingel sowie dem Querflötenduett unter der Leitung von Sarah Ruminsky.

Die Jugend eröffnet das Konzert

Ebenfalls als Projektorchester musizieren die Jungmusiker des MV Erzingen und des MV Endingen in der Starterbäänd. Unter der Leitung von Attila Hepp spielten die Zöglinge „A fine Day“, den „Holiday Cha Cha“ und „Rock for Daddy“ sowie eine Zugabe.

Dann wurde es eng auf der Bühne in der Geischberghalle als das Projektorchester Erzingen/Balingen mit über 80 Musikern Platz genommen hatte. Als Conférencier führte Walter Mohl in gewohnter Weise informativ und humorvoll mit freier Rede durch das Programm.

Beim Dirigat wechselten sich die beiden musikalischen Leiter Attila Hepp und Michael Koch ab. Mit der „Discovery Fantasy“ von Jan de Haan beeindruckte das Projektorchester bereits nach den ersten Takten die Zuhörer. Gespannt nahmen die Konzertbesucher dann auch die beiden Wertungsstücke auf, die das Orchester in Osnabrück mit „Satiric Dances“ und „The Legend of Maracaibo“ den Juroren vortragen wird. Mit begeistertem Beifall honorierten die Zuhörer die Vorträge und gaben damit dem Orchester „sehr viel Rückenwind“ für den Auftritt in Osnabrück.

Mit „Irish Tune from County Derry“ entführte das Orchester dann in die grünen Hügel Irlands und schwungvoll endete der erste Programmteil mit dem Marsch „Alte Kameraden“, bei dem die Zuhörer bereits nach den ersten Takten kräftig mitklatschten.

Im zweiten Konzertteil folgen unterhaltsame Kompositionen

Die beiden musikalischen Leiter, Attila Hepp und Michael Koch, hatten für den zweiten Programmteil unterhaltsame Kompositionen ausgewählt, welche den Zuhörern ein breites Spektrum der Blasmusik bescherten. Nach dem Konzertmarsch Opening erinnerte das Projektorchester an die Erfolgstitel der schwedischen Pop Gruppe mit Abba Gold.

Auf den belgischen Konzertmarsch Arsenal folgten bekannte Poperfolge von Eric Clapton. Und dass ein Blasorchester auch Rockmusik spielen kann, bewiesen die Musiker eindrucksvoll mit „Dream On“. Mit Begeisterung intonierte das Projektorchester auch den Poperfolg „Happy“ und „Nessaja“ aus dem Musical Tabaluga.

Die Liebhaber der volkstümlichen Musik kamen bei der Polka „Ein halbes Jahrhundert“ auf ihre Kosten und mit dem „Florentiner Marsch“ setzte das Orchester einen gelungenen Schluss des offiziellen Programms. Jedoch forderte das Publikum mit stehenden Ovationen zwei Zugaben und diese intonierte das Projektorchester begeistert mit dem Medley „80er Kult Hits“ und dem Deutschmeister Regimentsmarsch.

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