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Albstadt/Balingen

Die Hochschule und das gewerbliche Schulzentrum gehen gemeinsame Wege bei der Digitalisierung

24.06.2020

von Pressemitteilung

Die Hochschule und das gewerbliche Schulzentrum gehen gemeinsame Wege bei der Digitalisierung

© Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und Schulleiter Eugen Straubinger von der Balinger Philipp-Matthäus-Hahn-Schule unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung.

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule (PMHS, gewerbliches Schulzentrum) in Balingen haben vor Kurzem eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Diese sieht im Kern vor, dass sich die beiden Bildungseinrichtungen künftig insbesondere im Bereich ihrer digitalen Lehrinhalte abstimmen, um ein durchgängigeres Bildungsangebot zu schaffen. Absolventen der PMHS können sich außerdem künftig bei einem anschließenden Studium passende Leistungen auf verschiedene Bachelorstudiengänge der Hochschule Albstadt-Sigmaringen anrechnen lassen.

Digitalisierung in die Breite bringen

„Wir wollen das Thema Digitalisierung im Zuge des Projekts Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen in die Breite bringen“, sagt Dr. Ingeborg Mühldorfer, Rektorin der Hochschule. Deshalb sei es wichtig, in der Lehre möglichst weitgehend einheitlich vorzugehen: Die beiden Bildungseinrichtungen wollen sich zukünftig bei der Lehre in Bezug auf die Programmiersprachen sowie Hardware- und Softwarepakete noch besser abstimmen, um Synergien bei der Ausbildung zu heben.

Umgang mit Daten

Auch der Umgang mit Daten spielt eine wichtige Rolle: „Dieses Thema war früher eine Sache für Spezialisten - heute haben sehr viele Berufsgruppen damit zu tun“, sagt Prof. Dr. Lutz Sommer, der die Kooperation vonseiten der Hochschule maßgeblich vorangetrieben hat.

Alle Bildungssysteme sollen profitieren

Grundsätzlich sollen derlei Absprachen aber auch die Durchlässigkeit des Bildungssystems erhöhen, sagt er. Der Schulterschluss schaffe Möglichkeiten, sich einfacher weiterzubilden und gegebenenfalls sogar umzuqualifizieren, ohne gleich von vorne anfangen zu müssen. Dies eröffne beispielsweise Studienabbrechern neue Perspektiven: „Auch ein halbes Studium muss dann nicht umsonst gewesen sein.“

Sich gegenseitig unterstützen

Zu guter Letzt wollen sich die Hochschule und die PMHS im Bereich Digitalisierung der Lehre gegenseitig unterstützen. „Im Zuge der Corona-Krise ist da in kurzer Zeit schon unheimlich viel passiert“, sagt Ingeborg Mühldorfer. „Wir können sicherlich von den Erfahrungen und Kompetenzen des jeweils anderen profitieren.“

Stolz auf diesen neuen Weg

Auch aus Sicht des Schulleiters der PMHS, Eugen Straubinger, ist die Zusammenarbeit „ein wesentlicher Meilenstein, um einerseits die digitale Ausbildung weiter zu entwickeln und andererseits die Durchgängigkeit im Bildungssystem zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu fördern“, wie er sagt. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Zollernalbkreis diesen Weg gemeinsam beschreiten.“

Pilotprojekt startet

Im Zuge eines Pilotprojekts werden nun im ersten Schritt Kursinhalte des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen - Digitale Wirtschaft und Produktion - mit den entsprechenden Lehrveranstaltungen der PMHS auf Synergien überprüft und zu einem entsprechenden digitalen Ausbildungsangebot weiterentwickelt. Auf diese Kooperation innerhalb des Projektes freuen sich die Projektleiter Markus Häusel von der PMHS und Prof. Dr. Lutz Sommer.

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