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Meßstetten

Die Besucher vergessen beim Weihnachtskonzert des Musikvereins Meßstetten ihre Sorgen

23.12.2019

Von Peter Franke

Die Besucher vergessen beim Weihnachtskonzert des Musikvereins Meßstetten ihre Sorgen

© Peter Franke

Mit seinem Weihnachtskonzert stimmte der Musikverein die Meßstetter auf die Festtage ein.

Weihnachten wie es früher war, wünschte Jochen Weier sich selbst und den Besuchern in der Festhalle in Meßstetten, die am Sonntagabend zahlreich dem Weihnachtskonzert beiwohnten.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden machte die „Festivus Fanfare“ ihrem Namen alle Ehre, vor allem so, wie sie vom Musikverein Meßstetten unter der Leitung von Andreas Bott präsentiert wurde. Forsche Töne ließen sicher etliche Gäste ihre Sorgen vergessen, wie es Weier erhofft hatte. Dass man einen Teil der Einnahmen des Abends für Tiago aus Binsdorf verwenden werde und hoffe, dass die Besucher durch zusätzliche Spenden einen Tausender draus werden ließen, hatte er ebenfalls zum Ausdruck gebracht.

„Andachtsjodler“ und „Ave Maria“

„Lobe den Herrn, meine Seele“ trug das Duo Puzzle vor. Berthold Ramsperger spielte Akkordeon, Ying Schütze mit sattem Bogenstrich ihre klangvolle Violine. Spätere Beiträge waren der „Andachtsjodler“ oder auch „Aber heidschi bumbeidschi“. Ausdrucksstark trat der „Ohrwurm“ auf, der gemischte Chor des Gesangvereins Meßstettens. Volker Schneider dirigierte vom Keyboard aus, was sicher nicht nur für den anspruchsvollen Chorsatz des „Ave Maria“ eine besondere Herausforderung darstellte.

Ein munteres Spiel

Andreas Bott ist auch Dirigent der Jugendkapelle des Musikvereins. „I’m Blue“ hieß das erste Stück. Wie von Marie Schwarz angesagt, war von dem „Traurig“ im Titel des Stücks nicht viel zu erkennen. Es kam eher ein sorgloses, munteres Spiel von der Bühne. Ganz modern spielen kann diese Truppe ebenfalls, was sie mit „Don’t stop believin‘“ bewies. Es war eine gelungene Hommage an das Original.

Männerchor tritt selbstbewusst auf

„Gottes Liebe kann nicht erkauft werden, es gibt sie gratis“, moderierte Sandra Dreher das Stück „Gabrielas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ an. Einfühlsam schmiegten sich die Register des Orchesters an die Melodie. Selbstbewusst trat der Männerchor unter der Leitung des erfahrenen Rolf Griese auf. „Christrose“ oder die „Weihnachtsglocken“ waren ihre gelungenen Beiträge zum insgesamt beeindruckenden Konzert. Auch das Orchester des Musikvereins strahlte noch einmal: „Sweet Bells Fantasy“ war an musikalischen Facetten reich verziert. Alle Konzertgestalter traten auf die Bühne und sangen für und mit den Besuchern „Stille Nacht“.

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