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Fußball

Derbyzeit in der Landesliga: Schicksalsspiel steigt in Straßberg

28.11.2019

Von Dominik Volk

Derbyzeit in der Landesliga: Schicksalsspiel steigt in Straßberg

© Moschkon

Seit sechs Spielen ist der TSV Straßberg mittlerweile ungeschlagen. Vergangene Woche gab es ein 0:0 gegen den FV Bad Schussenried. Morgen kommt die TSG Balingen 2.

Am Samstag (15 Uhr) geht es für den TSV Straßberg und die TSG Balingen 2 im direkten Aufeinandertreffen um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Für die Protagonisten aus Straßberg und Balingen steht ein brisantes Derby an. Nicht nur geographisch, sondern auch tabellarisch befinden sich beide Teams in unmittelbarer Nähe – die Situation ist nach wie vor brenzlig.

Derby der Kellerkinder

Zwar stieg beim Gastgeber Straßberg die Form zuletzt erheblich an, doch trotz sechs ungeschlagenen Paarungen in Folge, steckt die Pfaff-Truppe weiter im Abstiegskampf. Zu Hause gegen Aufsteiger Bad Schussenried kam der TSV jüngst nicht über ein 1:1 hinaus.

Das Unentschieden sei verdient gewesen, so Pfaff, der dennoch haderte: „Wir haben drei Großchancen nicht genutzt.“ Immerhin konnten die Schmeien-Kicker den Relegationsplatz halten und rutschten nicht auf die direkten Abstiegsränge ab.

Von der Relegation bereits fünf Punkte entfernt ist der Gast aus Balingen. In den vergangenen drei Spielen maßen sich die Eyachstädter mit den direkten Konkurrenten Trillfingen (3:0), Laupheim (2:4) und Bad Schussenried (1:2), konnten dabei jedoch nicht für den erhofften Befreiungsschlag sorgen.

Straßberg will nachlegen

Im Gegenteil, sie mussten den Kontakt zur Konkurrenz zusehends abreißen lassen. Daher ruft Übungsleiter Joachim Koch für die ausstehenden zwei Spiele „mindestens vier Punkte“ aus. Morgen erwartet Koch ein „intensives, stark körperliches und durchgehend temporeiches Spiel“.

In die gleiche Kerbe schlägt sein Gegenüber: „Balingen 2 ist spielerisch sehr stark, mit gut ausgebildeten Spielern. Momentan befinden sie sich etwas in einer Ergebniskrise.“ Pfaff will das Momentum nutzen und die Serie seines Teams weiter ausbauen: „Wir sind seit sechs Spielen ungeschlagen, solange man vernünftig spielen kann, werden wir das Spiel auf jeden Fall bestreiten.“ Der Coach hatte vergangene Woche seinen Abschied zum Saisonende verkündet, das Team habe das allerdings mit Verständnis aufgenommen. „Das Verhältnis ist top.“

Remis im ersten Aufeinandertreffen

Das Hinspiel endete 2:2, damals ging die U 23 der TSG mit leichten Vorteilen ins Spiel. Für Koch ist das morgen nicht der Fall: „Klar ist, dass Straßberg der Favorit ist.“ Dennoch werde sein Team auch beim TSV zu Torchancen kommen, „nur müssen wir im Abschluss konsequent sein.“

Trotz Außenseiterrolle sieht der Ex-Albstadt-2-Coach sein Team keinesfalls chancenlos: „Mit einer guten Offensiv-Defensiv-Balance können wir erfolgreich sein, aber der Gegner ist seit sechs Spielen ungeschlagen, dementsprechend wird es nicht einfach für uns.“

Beide Teams brauchen Punkte

Fünfmal standen sich die Konkurrenten in der Vergangenheit schon gegenüber, kurioserweise gelang keinem der jeweils heimberechtigten Teams ein Sieg. Zweimal gewann die TSG auf fremdem Terrain, einmal der TSV, zweimal wurden die Punkte geteilt. Ein erneutes Remis würde nun keinem der beiden Klubs weiterhelfen.

Die Voraussetzungen für die morgige Partie sind klar, beide stehen unter Zugzwang. Straßberg wird alles daran setzen, ihre Serie zu veredeln, Balingens U 23 ist fast schon zum Siegen verdammt, sonst gehen in der Kreisstadt nach langer Ligazugehörigkeit langsam die Lichter aus.

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