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Geislingen

Der neue Geislinger Kirchenmusiker freut sich auf Bach und Mendelssohn an der Orgel

10.01.2020

Von Rosalinde Conzelmann

Der neue Geislinger Kirchenmusiker freut sich auf Bach und Mendelssohn an der Orgel

© Privat

Albert Wochner ist der neue Organist der Kirchengemeinde St. Ulrich.

Am Sonntag gibt Albert Wochner sein Debüt als neuer Organist der katholischen Kirchengemeinde St. Ulrich. Der Dotternhausener ist seit Anfang Januar der Nachfolger von Wolfgang Amann, der nach 60-jähriger Tätigkeit als Organist im Herbst aufgehört hatte.

Der neue Geislinger Organist kommt aus Dotternhausen. Der 55-jährige spielt seit seiner Kindheit Klavier und Orgel und kann eine kirchenmusikalische Ausbildung vorweisen.

Nach dem Studium zum Tontechniker bildete er sich auch in englischer, amerikanischer und Avantgarde-Orgelmusik weiter.

Albert Wochner spielt seit Jahrzehnten Orgel

Der Diplom-Betriebswirt hat seine Ausbildung mit der C-Prüfung an der Kirchenmusikschule in Rottenburg abgeschlossen und steht seit vier Jahrzehnten seiner Heimatgemeinde Dotternhausen als Organist zur Verfügung. Überwiegend sonntags in den Gottesdiensten.

Ebenso hat er in Schömberg und den anderen Gemeinden im Oberen Schlichemtal als Organist ausgeholfen.

Eine besondere Orgel

Der Dotternhausener hat sich um die Geislinger Stelle beworben, weil ihn die „Fischer + Krämer“- Orgel in der Sankt-Ulrich-Kirche fasziniert. Es reizt ihn diese Orgel, die zu den größten und klangvollsten in der Region zählt, zu spielen.

Bewerbung nach reiflicher Überlegung

Der Kirchenmusiker hat das Instrument mehrfach nur für sich gespielt und sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, sich zu bewerben, erzählt der Vater von zwei erwachsenen Kindern.

Im November hatte Wochner ein Vorspiel vor dem Kirchengemeinderat, der sich unter mehreren Bewerbern für ihn entschied. Die Zusage kam Mitte Dezember.

Eine reizvolle Herausforderung

Albert Wochner freut sich auf das neue Amt. Er schwärmt von der Geislinger Orgel und spricht von einer reizvollen Aufgabe und Herausforderung, seine Lieblingskomponisten Bach und Mendelssohn auf dem Instrument, das mit drei Manualen und 40 Registern ausgestattet, spielen zu dürfen.

Für sein Debüt am 12. Januar im Gottesdienst um 9.15 Uhr hat er sich für das Vor- und Nachspiel noch nicht festgelegt. Das wird eine Überraschung für seine Zuhörer.

Wochner konzentriert sich künftig auf Geislingen

Mit dem Neubeginn geht auch ein Abschied einher: Aus zeitlichen Gründen wird Albert Wochner sich künftig auf Geislingen konzentrieren, denn dort sind auch unter der Woche Gottesdienste mit musikalischer Begleitung. Sein bisheriges Amt in Dotternhausen wird er deshalb nicht mehr beziehungsweise nur als Aushilfe ausüben.

Ein kleiner Kreis sei schon darüber eingeweiht, sagt er.

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