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Balingen

Der Zollernalbkreis rückt die zehn wichtigsten Kinderrechte auf einem Wimmelplakat in den Fokus

18.11.2019

Von Thomas Haug

Der Zollernalbkreis rückt die zehn wichtigsten Kinderrechte auf einem Wimmelplakat in den Fokus

© Thomas Haug

Sie stellen das Wimmelplakat vor (von links): Pressesprecherin Marisa Hahn, Landrat Günther-Martin Pauli, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen Conny Richter und Jugendreferent Dominik Speißer.

Zum 30-jährigen Bestehen der Kinderrechte hat der Zollernalbkreis ein Kinderrechte-Wimmelplakat entwickelt. Dadurch sollen die Rechte der Kinder in das Bewusstsein rücken und deutlich gestärkt werden.

Die Idee hat Günther-Martin Pauli aus Frankreich mitgebracht. Als er noch Bürgermeister in Geislingen war und einen Besuch in der Partnerstadt Ruoms machte, sah er ein Plaket mit der Überschrift „Tous les enfants ont droits“, was übersetzt heißt: Alle Kinder haben Rechte. Kurzerhand machte er ein Foto von dem Plakat.

Burg Hohenzollern als Motiv

Der Zollernalbkreis hat nun ein eigenes Kinderrechte-Plakat entwickelt. Am 20. November 1989 haben die Vereinten Nationen Kinderrechte festgelegt. Sie gelten für zwei Milliarden Jungen und Mädchen auf der ganzen Welt. Darauf sind die zehn wichtigsten Rechte in einzelnen Alltagsszenen im Innenhof der Burg Hohenzollern dargestellt.

Die Burg steht hier nicht nur als Wahrzeichen, sondern übernimmt gleichzeitig eine Schutzfunktion. Ein kurzer Text gibt den Inhalt des Rechts für die Kinder verständlich wieder.

Die Illustration übernahm Tina Krehan, bekannt für Wimmelbücher wie „Die Schwäbische Alb wimmelt“. Die Konzeption und Umsetzung entstand in Zusammenarbeit zwischen der Pressestelle und dem Jugendamt des Zollernalbkreises.

Mehr Bewusstsein schaffen

„Mit dieser Aktion wollen wir die Rechte der Kinder in das Bewusstsein rücken und dadurch deutlich stärken“, sagt Landrat Günther-Martin Pauli. Das Plakat wird in den nächsten Tagen an Kindertages- und Bildungseinrichtungen im Zollernalbkreis verschickt.

„Wir freuen uns, wenn die pädagogischen Fachkräfte die einzelnen Szenen mit ihren Kindern besprechen und diskutieren“, so Pauli weiter. Das Plakat steht hier zum Download bereit.

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