Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Bisingen

Der Maute-Kamin ist nicht mehr standsicher – Muss das Industrie-Wahrzeichen Bisingens weg?

06.11.2019

von Sabine Hegele

Der Maute-Kamin ist nicht mehr standsicher – Muss das Industrie-Wahrzeichen Bisingens weg?

© Sabine Hegele

Der Kamin auf dem Bisinger Maute-Areal ist in Schieflage.

Laut eines Gutachtens ist der Schornstein schief und in einer Höhe von 48,5 Metern gekrümmt.

Der Maute-Kamin, für viele Bürgerinnen und Bürger ein Wahrzeichen der Gemeinde Bisingen, das von einer großen textilen Industrie-Vergangenheit kündet, muss teilweise zurückgebaut werden. Grund dafür ist die mangelnde Standsicherheit, die das Albstädter Ingenieurbüro Michael Sieber in einem Gutachten festgestellt hat.

50.000 Euro oder 100.000 Euro Kosten

Demnach steht der Schornstein schief und ist in einer Höhe von 48,5 Metern gekrümmt. Daneben hat das Ingenieurbüro weitere Schäden ermittelt, die der Zeit und der Witterung geschuldet sind. Fazit: Der Turm trägt nicht mehr. Würde man ihn auf 30 Meter verkürzen, dann würde das geschätzte 50.000 Euro kosten. Den Rückbau des gesamten Kamins veranschlagen die Fachleute auf rund 100.000 Euro. (Rückbau des gesamten Kamins bedeutet: Abriss, Abtransport des Schutts und dessen Entsorgung.)

Infoveranstaltung am 13. November

Genau dieses Thema stand am Dienstagabend neuerlich auf der Tagesordnung des Bisinger Gemeinderats. Am Mittwoch, 13. November, 18 Uhr, findet zur Entwicklung des Maute-Areals eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Hohenzollernhalle statt. Saalöffnung ist bereits eine halbe Stunde früher. An diesem Abend werden die Fachgutachter ihre Ergebnisse der interessierten Bürgerschaft vorstellen und auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Chance zur Innenentwicklung

In der Einladung der Gemeindeverwaltung heißt es: „Die Entwicklung des Maute-Areals bietet unserer Gemeinde die einmalige Chance einer großflächigen Innenentwicklung, die das Ortsbild nachhaltig und bedarfsorientiert verändern wird. Die Entwicklung schreitet voran und die ersten Ergebnisse zum Abbruchund Rückbaukonzept, zur vertiefenden Gebäudesubstanzuntersuchung des Kamins und des Grundwassers liegen vor. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung mit der Vorstellung der Untersuchungsergebnisse möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Dinge informieren.“

Diesen Artikel teilen: