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Balingen

Der Knopf ist dran: Vor wenigen Tagen wurde die Flurneuordnung in Roßwangen abgeschlossen

19.11.2019

Von Klaus Hahn

Der Knopf ist dran: Vor wenigen Tagen wurde die Flurneuordnung in Roßwangen abgeschlossen

© Michél Kaatz

Blick auf Roßwangen aus der Luft.

„Gut Ding braucht Weile“ sagt ein altes Sprichwort und dies trifft so auch für das nun abgeschlossene Verfahren zur Flurneuordnung auf der Gemarkung Roßwangen zu. Im Rahmen einer offiziellen Sitzung des Vorstandes der Teilnehmerversammlung hielten die Leiterin des Amtes für Flurneuordnung und Landentwicklung Susanne Riehle und der Dezernatsleiter Karl Wolf vom Landratsamt Zollernalbkreis einen Rückblick.

Insgesamt habe die ganze Gemeinde von der Flurneuordnung profitiert. Bereits im Jahr 1996 wurde das Verfahren in Roßwangen angeordnet, damit der Bau der Ortsumfahrung L442 Roßwangen zügig realisiert werden konnte. Einbezogen in das Verfahren war eine Fläche von 205 Hektar mit 965 Flurstücken auf den Gemarkungen Roßwangen, Weilstetten und Endingen. Am Verfahren beteiligt waren 230 Eigentümer.

Mit der Ortsumfahrung fing alles an

Nach der Wertermittlung der Grundstücke im Jahr 1997 wurde bereits im Jahr 1998 mit dem Bau der Ortsumfahrung begonnen, die dann im Dezember 2000 offiziell freigegeben werden konnte. Als im Jahr 2002 der Wege- und Gewässerplan genehmigt war, konnte ab Herbst 2003 mit dem Bau des Wegenetzes begonnen werden.

Dazu wurden 4,5 km neue Wege mit einer festen Tragschicht gebaut, die zum großen Teil auch als Radwege genutzt werden. Weitere 3.2 km Wege sind mit einer wasserdurchlässigen Oberfläche angelegt und 8,4 km unbefestigte Wege erschließen die neu zugeschnittenen Grundstücke.

2008 wurden Grundstücke neu verteilt

Bedingt durch die Verwaltungsreform des Landes mit neuer Zuordnung des Amtes vom Land Baden-Württemberg zum Zollernalbkreis, verzögerte sich das weitere Verfahren zunächst. Im Herbst 2008 erfolgte die vorläufige Besitzeinweisung und damit gingen die neu zugeschnittenen Grundstücke an die Besitzer zur künftigen Bewirtschaftung über.

Hierzu fanden die Vertreter des Landratsamtes lobende Worte an die Vorstände der Teilnehmerversammlung mit Franz Kraft an der Spitze. Denn aufgrund sehr guter Kommunikation mit den Eigentümern konnten sowohl die Zuteilungswünsche, wie auch die örtlich gegebenen Sachverhalte immer gut vermittelt werden.

Die Abmarkung der neuen Flurstücke sowie auch die erforderlichen grundbuchrechtlichen Eintragungen konnten in den vergangenen Jahren erfolgen. Alle Vorstandsmitglieder sowie auch deren Stellvertreter erhielten eine Urkunde, unterzeichnet von Landwirtschaftsminister Peter Hauk, mit Würdigung des ehrenamtlich erbrachten Engagements für die Teilnehmergemeinschaft.

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