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Zollernalbkreis

Deka-Umfrage: Einschulung sollte Startschuss für Zukunftsplanung sein

02.09.2019

von Pressemitteilung

Deka-Umfrage: Einschulung sollte Startschuss für Zukunftsplanung sein

© Pixabay

Zum Schulanfang werden viele Sachen benötigt.

Der Schulstart kostet Eltern im Schnitt 350 Euro. Bis zum Schulabschluss kommt noch einiges an Investitionen dazu. Dennoch spart erst jeder Dritte im Südwesten für seine Kinder.

Ab Mitte September beginnt für zirka 1500 Kinder im Zollernalbkreis ein neuer Lebensabschnitt. Die Einschulung ist für Erstklässler etwas ganz Besonderes. Das gilt gleichermaßen für die Eltern, denn die Einschulung ist eine teure Angelegenheit. Rund 350 Euro kosten durchschnittlich Schultüte, Ranzen sowie Hefte und Bücher.

Die Schulzeit ist bekanntermaßen eine Investition in die Zukunft. Für die finanzielle Zukunft ihrer Kinder, Enkel oder Patenkinder sorgen allerdings nur rund 34 Prozent im Südwesten vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Deka, dem Wertpapierhaus der Sparkassen.

Zukunft wird oft vernachlässigt

„Die Deutschen knausern nicht, wenn es um ihre Kinder geht“, kommentiert Ralf Hirmer, Leiter Kommunikation bei der Sparkasse Zollernalb. Über 600 Euro geben Eltern laut Statistischem Bundesamt jeden Monat pro Kind aus. „Aber die Zukunft wird vernachlässigt. Die Kosten für Ausbildung, Führerschein oder die erste Wohnung werden oft unterschätzt“, fügt Hirmer an. Hier kann es sich lohnen, sich frühzeitig über einen langfristigen Vermögensaufbau Gedanken zu machen.

In Baden-Württemberg herrscht Nachholbedarf beim Sparen für Kinder

31 Prozent der Bevölkerung im Südwesten, die etwas für Kinder beiseitelegen, sparen mehr als 50 Euro im Monat. Mehr als die Hälfte setzen dabei immer noch auf klassische Sparprodukte wie das Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld, obwohl diese seit Jahren nahezu keine Zinsen mehr abwerfen.

Immerhin 24 Prozent der Baden-Württemberger legen auch in Wertpapiere und Fonds an. „Bei uns gewinnt Sparen für Kinder mit Investmentfonds nach und nach an Bedeutung, aber es gibt durchaus einigen Nachholbedarf“, erklärt Hirmer. „Wer nicht auf renditeträchtige Anlagemöglichkeiten achtet, wird sich jedoch schwertun, auch nur die 1800 Euro für einen Führerschein zusammenzusparen“.

Es muss nicht immer das klassische Sparbuch sein

Hier sind Wertpapiere wie beispielsweise Aktienfonds gefragt. Da Schwankungen zum Wesen von Aktienmärkten gehören, merkt Hirmer an: „Wie bei der Kindererziehung ist auch bei Wertpapieren Geduld und Konsequenz gefragt. Wichtig ist eine lange und regelmäßige Einzahldauer, dann können auch Kursschwankungen ausgeglichen werden.“

Eine umfassende Beratung sei das A und O, um sich mit Wertpapierfonds wohlzufühlen. Das gilt für die eigenen Anlagen genauso wie für die, die für den Nachwuchs bestimmt sind.

Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung vom 5. bis 13. März nahmen 3039 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter: 18 bis 75).

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