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Zollernalbkreis

Defibrillator finden leicht gemacht: Zollernalbkreis listet Standorte in einer App

05.08.2019

von Pressemitteilung

Defibrillator finden leicht gemacht: Zollernalbkreis listet Standorte in einer App

© Björn-Steiger-Stiftung

In der App des BRK sind alle gemeldeten Standorte von Defibrillatoren im Zollernalbkreis eingepflegt worden.

Der Fall, dass man einen Menschen wiederbeleben muss, ist selten. Tritt er jedoch ein, müssen Ersthelfer schnell handeln. Laien-Defibrillatoren oder sogenannte AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) sind dabei unerlässlich. Der Landkreis hat alle gemeldeten Geräte im Zollernalbkreis nun in einer App gesammelt.

Alle 134 im Zollernalbkreis gemeldeten Geräte sind laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes nun erfasst und können über eine App eingesehen werden. Diese kann kostenlos auf das Smartphone heruntergeladen werden (siehe Download-Links unten).

Was im Notfall zu tun ist

Was tun bei einem Herzstillstand? Als Ersthelfer sollte man einen kühlen Kopf bewahren und direkt Hand anlegen, denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben mit hoher Wahrscheinlichkeit irreparable Schäden zurück. Betroffene haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät zum Einsatz kommt.

„Der plötzliche Herztod ist in Deutschland mit mehr als 150.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen“, so Landrat Günther Martin Pauli, der sich in der Kommunalen Gesundheitskonferenz für einen „Herzsicheren Zollernalbkreis“ einsetzt.

Um sich einen aktuellen Überblick aller AED-Geräte im Zollernalbkreis zu verschaffen, haben die Geschäftsstelle Kommunale Gesundheitskonferenz des Landratsamtes und das Deutsche Rote Kreuz eine kreisweite Umfrage gestartet.

41 Standorte sind öffentlich und jederzeit zugänglich

Insgesamt wurden 134 Standorte erfasst. Davon sind 41 Geräte öffentlich zugänglich und jederzeit verfügbar. Die restlichen Geräte befinden sich in Gebäuden mit Zugangsbeschränkung durch Öffnungszeiten wie Betriebe, Schulen oder Turn- und Festhallen. Einige gemeldete Geräte werden erst im Lauf der nächsten Wochen in die App eingetragen.

„Dank der App ist es der Integrierten Leitstelle möglich, den nächstgelegenen Defi-Standort schnell zu orten, um Ersthelfer zu einem Defibrillator zu lotsen. Unabhängig davon, kann jeder Bürger die App herunterladen, um sich einen Überblick über die Standorte zu verschaffen. Im besten Fall kann man damit ein Leben retten“, so der DRK-Kreisverbandsvorsitzende Heiko Lebherz.

Download für Android-Geräte.

Download für iPhone.

In einer früheren Version des Artikels nannten wir – wie vom Landratsamt in einer Pressemitteilung angegeben – die App „Defi-App des Bayrischen Roten Kreuzes“ und verlinkten auf eine falsche App des DRK, auf die auch das Bayrische Rote Kreuz verweist. Wir haben die Links auf die richtige App namens „Defikataster“ nach Rücksprache mit dem Landratsamt angepasst und bitten um Entschuldigung für den Fehler.

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