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Meßstetten

Das künftige Ärztehaus in Meßstetten kommt hinter die Heubergpassage

07.06.2019

von Volker Schweizer

Das künftige Ärztehaus in Meßstetten kommt hinter die Heubergpassage

© Werner Lissy

Dieses Grundstück ist unter anderem als Standort für das Ärztehaus und die neue Pflegeeinrichtung vorgesehen.

Bürgermeister Frank Schroft hat beim Bürgerempfang den Standort für das Millionenprojekt bekanntgegeben.

Seit über einem Jahr ist er mit Kaspar Pfister, dem Geschäftsführer der Mössinger Benevit-Holding, wegen eines Ärztehauses und einer zusätzlichen Pflegeeinrichtung in Kontakt. Nunmehr steht fest, wo gebaut werden soll. „Die Stadt hat ein 4965 Quadratmeter großes Grundstück links der Hossinger Straße, hinter der Heubergpassage, beginnend Richtung Ortsausgang nach Hossingen gekauft“, informierte er beim Bürgerempfang. Er zeigte sich zuversichtlich, demnächst auch die konzeptionelle Planung vorstellen zu können.

Intensive Gespräche

Nicht nur die Nachricht, dass die Stadt ein Ärztehaus bekommen soll, schlug beim Bürgerempfang im vergangenen Jahr wie eine Bombe ein. Auch die Idee, Meßstetten das Prädikat „Luftkurort“ zu verleihen, sorgte für viel Gesprächsstoff. Eine weitere Erfolgsmeldung gab es am Freitagabend aber noch nicht. Frank Schroft verwies in der voll besetzten Heuberghalle auf „intensive Gespräche“ mit dem Regierungspräsidium Tübingen und dass die Verwaltung dran ist, einen umfangreichen Katalog der Kriterien abzuarbeiten, die zu erfüllen sind, um den Titel zu bekommen.

Entscheidung über Bunker steht aus

Dass sich mittlerweile auch auf dem Geißbühl etwas tut, freut den Bürgermeister ebenfalls. Mit der Entscheidung, Standort einer von 21 Forstbezirksdirektionen zu werden, sei zum ersten Mal nach langer Zeit ein positives Signal aus Stuttgart gekommen. Er wies auch auf die Pläne des Landkreises hin, Teile der Verwaltung nach Meßstetten auszulagern, und die Überlegungen für ein „Haus der Geschichte“. Was mit dem Bunker „Martin“ passiert, soll sich noch in diesem Jahr entscheiden.

Erst am Anfang der Konversion

Trotz der Fortschritte ist für den Bürgermeister die Konversion noch lange nicht beendet. „Wir stehen erst am Anfang“, betonte er. Weiter forcieren will er das interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet. Die Pläne hätten mittlerweile ebenfalls an Fahrt aufgenommen.

Bau des Dirt-Parks beginnt

Am Herzen liegen dem Schultes auch die Sportstätten. Weil in der Vergangenheit kein besonderer Fokus darauf gelegt worden sei, wolle er mit Nachdruck für eine Verbesserung sorgen. Er kündigte an, dass er demnächst im Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie für den Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Sportplatz Eichhalde vorstellen werde. In greifbare Nähe rückt dagegen der Mehrgenerationenspielplatz auf dem Blumersberg. Laut Bürgermeister soll Mitte nächsten Monats mit den Arbeiten für den Bau des Dirt-Parks begonnen werden. Es gibt sogar einen ungefähren Fertigungsstellungstermin: „Wenn das Wetter mitmacht, steht den Jugendlichen und Bike-Begeisterten schon pünktlich zu den Sommerferien ein weiteres Freizeitangebot zur Verfügung.“

Tourismus im Fokus

Ein weiterer Punkt auf Schrofts Agenda ist die Tourismusförderung. Er will deshalb einen „Runden Tisch“ einberufen. Zusammen mit Gastronomen, Händlern, Gewerbetreibenden und dem Feriendorf Tieringen soll eine „attraktive, professionelle und gemeinsame Strategie“ entwickelt werden. Willkommen seien auch Vertreter der umliegenden Gemeinden.

Danke für das Engagement

Den Bürgerempfang nutzte Frank Schroft aber vor allem, um den Meßstettern, die sich in der Kernstadt und in den Ortsteilen in Institutionen, Hilfsorganisationen und Vereinen engagieren, zu danken – der Abend stand schließlich im Zeichen des Ehrenamtes. Das Ehrenamt sei ein Leuchtturm an Nächstenliebe, Solidarität und gelebtem Humanismus.

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