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Streichen

Das Streichener Freibädle erlebt mit bislang 10.000 Besuchern eine durchwachsene Saison

01.09.2019

Von Dennis Breisinger

Das Streichener Freibädle erlebt mit bislang 10.000 Besuchern eine durchwachsene Saison

© Dennis Breisinger

Lukas Zimmermann (von links), Freibadbetreiberin Bianca Jentzsch und Roland Undesser, der Chef des DLRG Streichen, blicken auf eine bislang durchwachsene Saison zurück.

An guten Tagen tummelten sich zwischen 600 und 700 Besucher im erfrischenden Nass. Besonders die Sonntage sind gut besuchte Freibadtage in dem Bädle, das vor allem bei Familien sehr beliebt ist. Für die Rettungsschwimmer gab es glücklicherweise keine Einsätze.

Der Sommer und somit auch die Freibadsaison 2019 neigt sich dem Ende zu. Auch wenn kurzfristig von den Betreibern entschieden wurde, das Streichener Freibad statt zum 1. September erst eine Woche später zum 8. September schließen, so ist jetzt bereits Zeit ein Resümee für dieses Jahr zu ziehen.

„Von den Besucheranzahlen her war eine sehr durchwachsene Saison, insgesamt sind wir bei rund 10.000 Besucher“, meint der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Streichen, Roland Undesser.

An guten Tagen 600 bis 700 Gäste

„Es gab gute Zeiten wie Anfang des Sommers, als es so heiß war und stellenweise 600 bis 700 Gäste pro Tag da waren, viel Platz zum Schwimmen gab es damals nicht, es waren aber auch einige schwächere Tage zu beklagen, bei denen das Wetter nicht mitspielte.

Sonntags war bei gutem Wetter der Besuch immer sehr gut, dafür war aber meistens samstags weniger los“, ergänzt Undesser. „Sehr gut wird immer das Frühschwimmen ab 9 beziehungsweise 10 Uhr angenommen.

10 bis 20 Besucher sind immer sofort nach der Öffnung da, auch ansonsten haben wir viele Stammgäste und Dauerkarteninhaber“, so Undesser.

Bei Familien beliebt

Beliebt ist das Streichener Freibad, das im Gegensatz zum Balinger Pendant bei Temperaturen unter 20 Grad nicht geöffnet ist, vor allem bei Familien, nicht ohne Grund.

Mit extra Planschbecken und einem abgetrennten Nichtschwimmerbereich und einem Minigolfplatz zu sehr humanen Preisen sowie der Tatsache, dass Kinder bis sechs Jahre kostenlos ins Freibad kommen können, zeigt es sich sehr kinderfreundlich, was sich nicht nur in Streichen herumspricht, denn viele Besucher kommen auch aus Frommern, Pfeffingen, Zillhausen oder Tailfingen ins Freibad.

Rettungsschwimmer sind immer da

Sicherheitsbedenken brauchen die Eltern nicht zu haben, denn insgesamt 40 Wachdienstler der DLRG-Ortsgruppe Streichen nehmen im Wechsel den Wachdienst vor.

Es gab keine Konflikte

„Es war ein unproblematisches Jahr, Hilfsdienste brauchten wir nicht zu leisten, Rettungsdienst- oder Polizeieinsätze fanden auch nicht statt, es gab keinerlei Auseinandersetzungen oder ähnliches“, sagt Undesser.

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Am Samstag, dem letzten heißen Tag im August, tummelten sich zahlreiche Besucher im Streichener Freibad.

© Dennis Breisinger

Am Samstag, dem letzten heißen Tag im August, tummelten sich zahlreiche Besucher im Streichener Freibad.

© Dennis Breisinger

Am Samstag, dem letzten heißen Tag im August, tummelten sich zahlreiche Besucher im Streichener Freibad.

© Dennis Breisinger

Am Samstag, dem letzten heißen Tag im August, tummelten sich zahlreiche Besucher im Streichener Freibad.

© Dennis Breisinger

Dass das aber nicht immer so war, zeigte sich in der vergangenen Saison. „Ein Nichtschwimmer wagte sich in den Schwimmerbereich, bekam dort aber Probleme und wir mussten einschreiten“, weiß der Wachdienstler Lukas Zimmermann von der DLRG Streichen.

Auch wenn im Vergleich zum Jahr 2018, als das Kinderbecken neu bepflastert neue Blitzableiter installiert wurden und keine größeren Arbeiten im Hinblick auf nächstes Jahr anstehen, so ist für die insgesamt Freibadbetreiber nach der Schließung am 8. September noch lange nicht Schluss.

Es gibt noch viel zu tun im Herbst

„Im Herbst gilt es das Freibad winterfest zu machen und auch weit vor der offiziellen Eröffnung im nächsten Jahr sind wir wieder tätig, um das Becken zu befüllen, alles zu putzen, die Anlage zu pflegen, Hecken zu schneiden, zu mähen und das alles in Eigenregie“, erörtert Undesser.

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