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Stetten a.k.M.

Damit die Daten besser fließen: Standort für Mobilfunkmast in Frohnstetten ist gefunden

21.10.2019

Von Karl-Peter Neusch

Damit die Daten besser fließen: Standort für Mobilfunkmast in Frohnstetten ist gefunden

© Karl-Peter Neusch

Bürgermeister Maik Lehn zeigt auf den Standort oberhalb der Einmündung Amerikastraße/Ebinger Weg, auf dem die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm GmbH einen Mobilfunkmasten zur Verbesserung der Netzabdeckung in Frohnstetten aufstellen möchte.

Nachdem es längere Zeit zur Suche nach einem geeigneten Standort für die von der Deutschen Telekom zur Verbesserung und Optimierung des Frohnstetter Mobilfunknetzes geplanten Aufstellung einer Antennenanlage bzw. eines Funkmastens keine neuen Erkenntnisse zu vermelden gab, scheint jetzt wieder Bewegung in die Sache zu kommen.

Wie Bürgermeister Maik Lehn in einem Pressegespräch mitteilte, konnte man sich mit der Telekom inzwischen so verständigen, dass diese den von ihnen favorisierten, jedoch in der Bevölkerung sehr umstrittenen Idealstandort in der Dorfmitte im Bereich Bürgerhaus/Grundschule nicht weiter verfolgen sondern stattdessen einen ausserhalb der Bebauung in Verlängerung der Amerikastraße liegenden Alternativstandort akzeptieren würde.

Lange Vorgeschichte

Zur Vorgeschichte : Vor allem wegen der schlechten Netzabdeckung im nahegelegenen Industriegebiet Ebinger Straße war man seitens der Gemeinde schon seit längerem bestrebt, diesen gravierenden Standortnachteil für die dort ansässigen Firmen zu beseitigen und gleichzeitig die Mobilfunknutzer des Kernortes mit zukunftssicherer GSM, UMTS und LTE Technik auszustatten.

Wunschstandort kommt nicht in Frage

Nachdem die Deutsche Telekom mit dem Ausbauwunsch für den Ortsteil Frohnstetten bereits 2018 an die Gemeinde herangetreten war, hatte man sich nach eigehender Diskussion im Ortschaftsrat auf zwei Standortvorschläge verständigt, nachdem der ursprüngliche Wunschstandort beim Wasserhochbehälter von vorne herein nicht in Frage kam, da er außerhalb des vorgegebenen Suchkreises lag. Vom Ortschaftsrat favorisiert wurde deshalb ein Standort im Aussenbereich Amerikastraße/Ebinger Weg.

Suche auf der grünen Wiese

Die eingereichten Vorschläge wurden dann seitens der Telekom auf funktechnische und wirtschaftliche Eignung geprüft und beurteilt. Nachdem bereits damals im Ortschaftsrat Befürchtungen hinsichtlich einer möglichen Strahlengefährdung beim von der Telekom favorisierten innerörtlichen Zentralstandort laut geworden waren, versuchte man nun intensiv einen ausserhalb der Bebauung liegenden Alternativstandort zu finden, der auch seitens der Telekom akzeptabel wäre.

Gemeinde erwirbt Grundstück

Bürgermeister Maik Lehn zeigte sich erleichtert , dass der Anbieter schließlich grünes Licht für ein Grundstück oberhalb der Einmündung Amerikastraße/Ebinger Weg gegeben hat, das in ausreichender Distanz außerhalb der bestehenden Bebauung liegt und auch alle naturschutzrechtlichen Aspekte berücksichtigt. Inzwischen hat die Gemeinde das entsprechende Grundstück bereits erworben, sodass einem offiziellen Bauantrag seitens der Telekom nichts mehr im Wege steht. Die für den etwa 30 Meter hohen Funkmast benötigte Fläche umfasst 15 mal 15 Meter. Sollte der Bauantrag zeitnah eingehen, wird sich zunächst der Frohnstetter Ortschaftsrat mit dem Thema auseinandersetzen, bevor in letzter Instanz der Gemeinderat über das Vorhaben entscheidet

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