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Jungingen

Bürgermeisterwahl: Jürgen Kleinmann will in Jungingen Amtsinhaber Harry Frick beerben

05.11.2019

von Hardy Kromer

Bürgermeisterwahl: Jürgen Kleinmann will in Jungingen Amtsinhaber Harry Frick beerben

© Hardy Kromer

Hobby-Winzer Jürgen Kleinmann in seinem Weinberg an der Holderstraße: Der 47-Jährige kandidiert für das Bürgermeisteramt in seiner Heimatgemeinde Jungingen.

Der Lokalmatador wirft seinen Hut in den Ring. Der 47-jährige Familienvater sagt über sich: „Ich bin mit Leib und Seele Junginger“.

Der Bürgermeisterwahlkampf wird doch noch spannend. Um die Nachfolge von Amtsinhaber Harry Frick, der nach drei Amtsperioden nicht mehr kandidiert, bewerben sich jetzt mindestens zwei Männer. Nach dem Diplom-Verwaltungswirt (FH) Michael Stehle aus dem Haigerlocher Stadtteil Weildorf hat jetzt ein Lokalmatador seinen Hut in den Ring geworfen: Der 47-jährige Jürgen Kleinmann hat am Montagnachmittag seine Bewerbung abgegeben. „Ich bin extrem interessiert an Kommunalpolitik, in Jungingen tief verwurzelt und will die Chance, die sich hier bietet, gerne ergreifen“, sagte Kleinmann.

Parteipolitisch neutral

Jürgen Kleinmann ist verheiratet mit Angelika Kleinmann, Vater von zweieinhalbjährigen Zwillingsbuben, lebt seit eh und je in Jungingen und bezeichnet sich als parteipolitisch neutral. Der gelernte Diplom-Verwaltungswirt ist im Range eines Polizeihauptkommissars Schichtführer beim Polizeirevier in Tübingen. Als Dienstgruppenleiter trägt er nach eigenen Angaben Personalverantwortung für 15 bis 20 Mitarbeiter einschließlich der Azubis.

Weinbau ist ein Hobby

Kommunalpolitische Erfahrung sammelte er von 2014 bis 2019 als Junginger Gemeinderat auf der Liste der Freien Wähler. Als Mitglied verschiedener Junginger Vereine sieht sich Kleinmann im Ort gut vernetzt. Weitere Hobbys des Familienmenschen sind Bergwandern und der Weinbau. Bei seinem Eigenheim an der Holderstraße pflegt er einen kleinen Weinberg, aus dem er seinen eigenen Rotwein gewinnt.

„Habe nichts zu verlieren“

Als „relativ entspannt“ bezeichnet sich Kleinmann selbst, denn: „Ich habe nichts zu verlieren, wenn es nicht klappt.“ Er sei zufrieden und glücklich mit seinem Leben, und er sei auch gerne Polizist, betont Jürgen Kleinmann. Gleichwohl sieht er sich genau im richtigen Alter und in der richtigen Lebensphase, um jetzt einen Berufswechsel anzugehen. Deshalb habe er sich zur Kandidatur entschlossen, als Harry Frick auch für ihn völlig überraschend den Weg frei gemacht hat.

Kulturprogramm wiederbeleben

Sollte er Schultes werden, möchte er Impulse setzen durch die Wiederbelebung des eingeschlafenen Kulturprogramms der Gemeinde oder indem er die Vereine zu einer gemeinsamen Dorfweihnachtsfeier motivieren will. Im Übrigen sieht er, dass der Gemeinderat den „Arbeitsauftrag für den neuen Bürgermeister“ schon formuliert hat: in Kooperation mit dem „starken Partner“ Sozialwerk endlich ein Seniorenzentrum zu bauen.

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