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Balingen

Bizerba baut bei seinem Balinger Service-Standort ein neues Logistikzentrum

30.01.2020

Von Lea Irion

Bizerba baut bei seinem Balinger Service-Standort ein neues Logistikzentrum

© Lea Irion

Derzeit läuft der Abriss der alten Gebäude bis März oder April.

15 Millionen Euro für 200 Quadratmeter Neubau: Das Balinger Großunternehmen Bizerba baut nahe der Straße Auf Jauchen ein Logistikzentrum mit 24-Stunden-Service, das Kunden innerhalb eines Tages auf der ganzen Welt beliefern können soll. Die Inbetriebnahme ist für 2022 angedacht.

Bereits vor etwa einem Jahr gab Bizerba-Chef Andreas Kraut bekannt, dass in diesem Jahr ein neues Logistikzentrum entstehen soll. Seit einigen Tagen ist nun der Abriss der Gebäude nahe des Service-Standorts von Bizerba im Gange, damit bis 2021 die neue Halle errichtet werden kann.

40 Mitarbeiter sollen im entstehenden Logistikzentrum beschäftigt sein. Ob es sich hierbei um neue Stellen handelt oder ob derzeitige Mitarbeiter von Bizerba verlagert werden, steht derzeit noch aus, wie Unternehmenssprecher Markus Ketterer mitteilt.

24-Stunden-Service in die ganze Welt

Voraussetzung für den Neubau waren ein Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrag mit der Gewerkschaft IG Metall, die das Unternehmen derweil mit einer Laufzeit von drei Jahren erhalten hat. Bis März oder April sollen die Abrissarbeiten abgeschlossen sein, dann beginnt der Bau des Logistikzentrums.

Damit will das Unternehmen einen 24-Stunden-Service für seine Kunden errichten. „Das bedeutet, dass Bestellungen von Ersatzteilen innerhalb eines Tages beim Kunden sind“, erklärt Ketterer.

Alemannengräber werden vermutet

Dadurch, dass die Kunden von Bizerba meist mit verderblicher Ware arbeiten, seien sie auf rasche Ersatzteillieferungen angewiesen. „Da muss man schnell sein“, sagt Ketterer. Mit dem Neubau könne Bizerba die etwa tausend Servicetechniker rund um den Globus zügig beliefern. Für den Bau hat Bizerba das Bauunternehmen Stotz beauftragt.

Bisher läuft die Baustelle glatt. Man sei jedoch auf mehrere tausend Jahre alte keltische Wasserleitungen gestoßen, wie Ketterer mitteilt. Des Weiteren könnten sich auf dem Gelände Alemannengräber befinden, was aber unwahrscheinlich sei.

Nichtsdestotrotz wurde der Denkmalschutz informiert. Sollte sich herausstellen, dass sich wirklich solche Gräber auf dem Gelände befinden, müssten diese durch den Denkmalschutz erfasst werden, was eine Verzögerung von etwa zwei Wochen nach sich ziehen würde. „Das wäre aber kein Show-Stopper für uns, wir sind guter Dinge“, fügt Ketterer an.

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