Tennis

Bezirksmeisterschaften: Enge Matches und eine Sensation

13.05.2024

von Pressemitteilung

Bezirksmeisterschaften: Enge Matches und eine Sensation

© MOSCHKON

Für David Gabriel war im Halbfinale Endstation.

Drei Tage wurde den vielen Zuschauern teilweise hochkarätiges Tennis bei den Bezirksmeisterschaften der Aktiven in Hechingen geboten. Überraschungen und Favoritenstürze prägten den Turnierablauf.

Damen A

Dominiert wurde die Damen-A-Konkurrenz von der Hechinger Spitzenspielerin Gwendolyn Fedel. Die 16-Jährige gab keinen Satz beim Titelgewinn ab. Einen unvorhergesehenen Sieg landete Jasmin Vorih (TC Schwenningen) beim 2:6, 6:3, 10:5 gegen Ranglistenspielerin Mia Breuer aus Tübingen. Vorih musste sich im Viertelfinale der übermächtigen Fedel geschlagen geben. Letztere setzte sich anschließend klar mit 6:3, 6:1 gegen Sarah Mühlberger (TC Tübingen) durch und traf im Finale auf Lilly Eberhardt vom TC Empfingen. Eberhardt benötigte im Halbfinale Glück und betrieb einen enormen Aufwand, um sich mit 7:6, 6:4 gegen die routinierte Hechingerin Carmen Schmid durchzusetzen. Schmid hatte im Viertelfinale für die große Sensation gesorgt, denn sie rang Anna Bögner vom TC Tübingen (DTB 184) mit 4:6, 6:1, 10:5 nieder. Das Finale war eine kurze Angelegenheit, denn Eberhardt musste beim Stand von 1:1 mit offenen Blutblasen aufgeben.

Damen B/C

Für die erste Überraschung bei den Damen B/C sorgte Annika Huber (TC Schwenningen) mit einem 6:2, 4:6, 10:3-Sieg gegen die topgesetzte Mara Pfaff vom TC Tübingen. Huber scheiterte im Halbfinale an der laufstarken Zoe King (TC Ratshausen). Souverän ins Finale spielte sich in der unteren Hälfte Verena Hernadi (TC Bildechingen), die unter anderem Oxana Eschenko (TV Belsen) und Viktoria Mattern (TC Tailfingen) jeweils in zwei Sätzen besiegte. Das Finale war eine knappe Angelegenheit. King und Hernadi schenkten sich absolut nichts, kämpften verbissen um jeden Ball, bis sich nach mehr als zwei Stunden die junge Ratshausenerin mit 7:6, 6:4 durchsetzen konnte.

Herren A

Bei den Herren A jagte ein Highlight das nächste. Lukas Raible lieferte sich im Viertelfinale mit seinem Tübinger Vereinskollegen Benjamin Arnold eine wahre Tennisschlacht und benötigte fast drei Stunden bis der 7:6, 4:6, 13:11-Sieg eingetütet war. Im Halbfinale traf er auf die Nummer eins, Sebastian Gampert (TC Hechingen), der mit überragenden Grundschlägen auftrumpfte und mit 6:4, 6:1 ins Finale einzog. In der unteren Hälfte spielte sich der routinierte Spanier Ivan Gomez Mantilla (TC Tübingen) ins Halbfinale gegen die Hechinger Nachwuchshoffnung Lasse Bohr. Gomez Mantilla hatte zuvor vom krankheitsbedingten Nichtantritt von Pascal Domnik (TC Ostdorf) profitiert. Das Halbfinale zwischen Gomez Mantilla und Lasse Borg bot der großen Zuschauerkulisse zweieinhalb Stunden Spitzentennis mit dem besseren Ende für den Spanier, der in entscheidenden Momenten immer wieder seine Gelassenheit ausspielte und mit 1:6, 6:4, 10:7 gewann. Im Finale lieferten sich Gomez Mantilla und Gampert vor allem im ersten Satz einen Fight mit dem etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 7:5 für Gomez Mantilla. Der Spanier eröffnete den zweiten Satz sofort mit einem Break, spielte konzentrierter und sicherer als sein Kontrahent und holte sich mit 7:5, 6:1 den Titel.

Herren B

Eine Klasse für sich bei den Herren B war Favorit Sebastian Eckl aus Tübingen, der sich mit einem 6:2, 6:2 gegen den Hechinger Youngster Maximilian Dirr und einem 6:4, 6:4 gegen Klubkamerad Maximilian Klein ins Finale vordrang. In der unteren Hälfte kam keiner der gesetzten Akteure ins Halbfinale. Vor allem überraschte der ungesetzte Hechinger Julian Vees, der nach klaren Siegen auch David Gabriel (TG Ebingen) im Halbfinale mit 6:0, 6:3 abfertigte. Sein Siegeslauf wurde aber von Eckl gestoppt, der sich mit einem überzeugenden 6:1, 6:1 den Bezirksmeistertitel sicherte.

Herren C

Ein Sahnewochenende erwischte Christian Kopp (TC Boll) in der Herren-C-Konkurrenz. Er schlug nach glatten Siegen in den Runden zuvor auch die Nummer zwei, Felix-Paul Beck (TG Ebingen), mit 6:1, 6:0. Die obere Hälfte wurde vom Routinier Cornelius Bihler (SSV Dettensee) dominiert, der allerdings im Finale beim 2:6, 1:6 gegen Kopp chancenlos war.

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