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Rosenfeld

Besuch von Ursula: Historie stand im Mittelpunkt des Rosenfelder Altstadtabends

11.08.2019

Von Klaus Irion

Besuch von Ursula: Historie stand im Mittelpunkt des Rosenfelder Altstadtabends

© Klaus May

Ursula von Rosenfeld durfte beim Altstadtabend im historischen Ortskern natürlich nicht fehlen.

Einen gemütlichen Altstadtabend genossen viele Gäste am Samstagabend auf dem Wilhelm-Sülzle-Platz in Rosenfeld. Zwischenden historischen Gebäuden fühlten sich die Gäste wohl.

Gerade Daheimgebliebene waren zu diesem Abend eingeladen, und es kamen Rosenfelder, aber auch Gäste aus der näheren Umgebung. Am späten Abend wurden Fackeln entzündet. Man konnte in diesem ansprechenden und besonderen Flair den Samstagabend ausklingen lassen. Eingeladen hatten der „Arbeitskreis Freizeit und Kultur“ und der Fremdenverkehrsverein.

Auftritt Ursula von Rosenfeld

Ein Highlight war für die Kids die Altstadtführung. Ursula von Rosenfeld, alias Kiara Schwarz hieß die Kinder willkommen und verwies gleich auf ihr in der Nähe liegendes Geburtshaus. Sie wurde zur Stammmutter der Badener und ist eine feste Größe in der Geschichte von Rosenfeld. In historischen Gewändern luden dann Magdalene Halter und Gabi Bihr zum Rundgang in die Altstadt ein.

Als erste Station ging es zu einem der vielen Brunnen im Stadtkern. Dort wurde das Stadtwappen erläutert. Auf besonderes Interesse stieß auch die Gewinnung von Eis und deren Lager im Eiskeller von der Brauerei Lehner. Auf dem Brauereihof wurde das Eis in kalten Wintertagen gewonnen und dann in den Eiskeller gebracht. Dort holten auch Metzgerei und Einwohner im Sommer Eis, um verderbliche Ware zu schützen. Gerade passend im Eiskeller verteilten die zwei Führerinnen Eis an die Kinder.

Geheimtipp Gerbertor

Weiter ging es für die Pfingsthalde zu den geschaffenen Figuren von Udo Rabsch. Dort konnten die Kinder einen Blick in die Arche werfen, bevor es wieder hinaufging über die Treppe ins Gerbetor. Magdalene Halter erläuterte

wie früher die Gerber arbeiteten und ihre Felle trockneten.

Auch war es damals ein Geheimtipp, dass das Gerbertor auch bei Nacht offen war und dadurch „Spätheimkehrern“ in Rosenfeld der Zugang durch die Stadtmauer in den Stadtkern möglich war. Der Abschluss des sehr interessanten Rundgangs war am beim Marktbrunnen.

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