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Besser mit Holz bauen

03.07.2019

Von John Warren

Besser mit Holz bauen

© Capri23auto/Pixabay.com

Holz als Baustoff liegt wieder im Trend, allerdings könnten gerade öffentliche Gebäude noch öfters mit dem nachwachsenden Rohstoff konstruiert werden.

Eine ressourcenschonende Bauweise mit Holz leistet einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz.

Nachhaltige Gebäude, umweltfreundliche Baustoffe und eine energieeffiziente Bauweise spielen eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Betriebe des Zimmerer- und Holzbaugewerbes haben 2018 7,4 Milliarden Euro umgesetzt, fast 6,7 Prozent mehr als 2017.

Kommunen und Städte hinken hinterher

Bauleistungen des Zimmerer- und Holzbaugewerbes werden allerdings noch immer überwiegend von privaten und gewerblichen Bauherren beauftragt. Öffentliche Auftraggeber spielen eine untergeordnete Rolle.

Holzbau Deutschland geht davon aus, dass sich dies in den kommenden Jahren ändern wird. Gerade der Gebäudesektor kann durch eine ressourcenschonende Bauweise einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dies wird in naher Zukunft auch bei Kommunen Handlungsbedarf auslösen, etwa durch Nachverdichtung bestehender Quartiere oder Umwandlung brachliegender Flächen.

Vorteile Holzbau

Neben dem Fakt, dass Holz nachwächst und damit ein klimafreundlicher Rohstoff ist, bietet Holzbauweise folgende Vorteile, wie sie der Verband Holzbau Baden-Württemberg listet:

  • hervorragender Wärmeschutz
  • kurze Bauzeit
  • sehr gutes Raumklima
  • unbegrenzte Planungs- und Gestaltungsmöglichkeiten
  • modern und langlebig
  • konstruktiver Wetterschutz

Es wird also insgesamt mehr mit Holz gebaut, aber noch nicht so viel, wie sich Klimaexperten und Holzbaugewerbe erhoffen.

Dieser und weitere Artikel mit Tipps rund ums Energiesparen, Nachhaltigkeit und Ökologie erscheinen am 4. Juli in der Sonderbeilage ZAK grün.

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