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Winterlingen

Beim Zeltlager des CVJM Winterlingen ist viel geboten: Geschichten, Spiele und Feuer

16.06.2019

Von Tobias Göttling

Beim Zeltlager des CVJM Winterlingen ist viel geboten: Geschichten, Spiele und Feuer

© Tobias Göttling

Die Teilnehmer des Zeltagers durften über dem Lagerfeuer Stockbrot backen.

Regen und Sonne wechselten sich beim Pfingstzeltlager, das der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) für Kinder ab der ersten Schulklasse aus Winterlingen in Oberschmeien ausrichtete, ab.

Während das Wetter in der ersten Hälfte meist sehr gut war, bekamen die rund 120 Teilnehmer und ehrenamtlichen Helfer nach den Feiertagen viel Nass ab, was den Abbau der Zelte erschwerte. Der Wind verhinderte zudem die Fackelwanderung.

Viel Spaß und gute Laune

Doch die Kinder und Jugendlichen aus Winterlingen, Benzingen, Harthausen und Straßberg ließen sich davon nicht die gute Laune verderben. Das Zeltlager ist schließlich nur einmal im Jahr. Es findet seit 40 Jahren regelmäßig statt.

Premiere für Cedric

Der 15-jährige Johannes war schon oft dabei und wurde durch Freunde darauf aufmerksam. Er fand es toll, „dass man dort mehr über Gott lernt“. Am meisten gefielen ihm die Geländespiele im Team. Für Cedric (12) aus Harthausen war es dagegen eine Premiere. Ihm machte das Schnitzen Spaß. Im nächsten Jahr will er wiederkommen. Dem ebenfalls zwölfjährigen David aus Winterlingen bereitete es große Freude, seine Freunde jeden Tag zu sehen.

Seit 1978 dabei

Viele junge Familien engagierten sich auch dieses Jahr. Tanja (45) wurde selbst einst als Teenagerin zum Zeltlager eingeladen und ist ihm seither treu geblieben. Jeder werde angenommen, wie er sei, berichtet sie begeistert. Die Gemeinschaft verbinde. Leiter Dietmar Abt ist seit 1984 dabei, Heinz Gschwind sogar bereits seit dem ersten Zeltlager im Jahr 1978. Er brachte mit seinem jüngsten Pflegekind bereits die dritte Generation mit.

Lehrer spielt Jesus

Das diesjährige Thema lautete „Wunderbar“. Es ging um verschiedene Wunder aus der Bibel, im Anspiel beispielsweise um die „Heilung des Gelähmten“. Micha (29), Lehrer an der Realschule Gammertingen, verkleidete sich als Jesus. Sein Kumpel Andi (30) spielte den Gelähmten, der in der Szene geheilt wurde.

Mitarbeiter Andi gefiel besonders die Gemeinschaft. Er wolle der jüngeren Generation ein Vorbild sein und den Glauben weitergeben. Der Familienvater kam selbst durch ein anderes Zeltlager als Kind zum Glauben an Gott. Dieses Ereignis habe seinen Lebensweg bisher stark geprägt, betont er.

Spuren im Sand

Neben den Schlafzelten gab es ein großes Veranstaltungszelt, in dem jeden Abend gesungen wurde – darunter „Gott mag Kinder, große und kleine“, „Spuren im Sand“, „Kings of Kings“ und der bei den Kindern besonders beliebte Binobatata-Song.

Religion spielt keine Rolle

„Wunderbar“ für die Kinder und Erwachsenen waren auch die vielen Angebote wie Lagerfeuer und Stockbrot-Essen, das gemeinsame Grillen, Popcornmachen sowie die Möglichkeiten zu Spielen und zum Austoben. Die Verantwortlichen des CVJM Winterlingen zeigten sich dankbar über die vielen Helfer, darunter auch viele Eltern von teilnehmenden Kindern. Die Konfessionszugehörigkeit spielt für die Teilnahme an dem Zeltlager keine Rolle.

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