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Albstadt

Beim Konzert mit „Chocco Mocco“ wippt das Publikum auf der Albstädter Eventwiese begeistert mit

26.07.2020

Von Katja Weiger-Schick

Beim Konzert mit „Chocco Mocco“ wippt das Publikum auf der Albstädter Eventwiese begeistert mit

© Katja Weiger

Open-Air-Flair in Coronazeiten – die Eventwiese macht es möglich. Die Musiker von „Chocco Mocco“ rockten am Samstagabend das Tailfinger Naturbad.

Mit Abstand die beste Idee des Sommers, so befanden die Gäste. Die Besucher des Kulturfestivals freuen sich derzeit über ein abwechslungsreiches Programm. Am Samtagabend ging es weiter.

Es war ein besonderes Konzertpublikum, das sich sichtlich auf den Abend mit der legendären Albstädter Band freute. Unerheblich ob junge Musikfans oder junggebliebene: Sie alle hatten ordentlich Proviant dabei.

"Chocco Mocco" rocken die Eventwiese in Albstadt

Der Kultursommer ging am Samstag mit einem Konzert der Albstädter Musik-Urgesteine weiter. Katja Weiger war mit der Kamera dabei.

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Impressionen vom Konzet mit "Chocco Mocco"

© Katja Weiger

Impressionen vom Konzert mit „Chocco Mocco“.

© Katja Weiger

Impressionen vom Konzert mit „Chocco Mocco“.

© Katja Weiger

Impressionen vom Konzert mit „Chocco Mocco“.

© Katja Weiger

Impressionen vom Konzert mit „Chocco Mocco“.

© Katja Weiger

Impressionen vom Konzert mit „Chocco Mocco“.

© Katja Weiger

Die einen zogen einen vollgepackten Bollerwagen mit dem kompletten Campingmobiliar hinter sich her, die anderen hievten einen prallgefüllten Picknickkoffer über die Wiese. Man knabberte Laugenbrezele zum Bier oder Rotwein, naschte Käse-Igel, selbstgemachtes Eis oder erfreute sich an einem Glas kaltem Sekt. Ein lauer Sommerabend mit vielerlei Genüssen also – und natürlich nicht nur mit kulinarischen.

Rock- und Countryklänge

Für die musikalischen Leckerbissen sorgten die Hauptpersonen des Abends – die Jungs von „Chocco Mocco“. Sie lieferten mit Rock-, Blues- und Countryklängen den passenden Soundtrack zu dem besonderen Spektakel, als dessen Medienpartner der ZOLLERN-ALB-KURIER fungiert. Unterstützt wird das Sommerkulturfestival auch von der Volksbank Albstadt und den Albstadtwerken.

Beim Konzert mit „Chocco Mocco“ wippt das Publikum auf der Albstädter Eventwiese begeistert mit

© Katja Weiger

Auch Oberbürgermeister Klaus Konzelmann (links) verbrachte den Samstagabend auf der Eventwiese.

Für viele Musikfreunde, das war schnell klar, war es in bewegten Coronazeiten mit Homeschooling und Homeoffice ein echtes Highlight im Kalender. Man sitzt draußen, auf einer Wiese, gemeinsam mit anderen, aber halt mit dem erforderlichen Mindestabstand. All jene, die die großen Festivals oder ihre Lieblings-Open-Airs so schmerzlich vermissen, kamen voll auf ihre Kosten. „Das ist mit Abstand die beste Idee des Sommers“, wagte ein euphorischer Besucher ein kleines Wortspiel, „es ist einfach grandios hier.“

Viel Lob für das Kulturamt

Die Coronaregeln werden auf der Event-Wiese eingehalten und überwacht. Für den so wichtigen Mindestabstand sorgten aufgesprühte quadratische Felder, in denen sich gemeinsam angereiste Kleingruppen gemeinsam aufhalten dürfen. Für den Weg zum Feld oder zur Toilette müssen Mund und Nase mit einer Maske bedeckt sein. Die Kultur, so lautet das Motto der Eventwiese, geht nicht baden. Dementsprechend gab es nicht nur ordentlich etwas auf die Ohren, sondern auch viel Lob für das veranstaltende Albstädter Kulturamt, das das vielfältige Programm innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt hatte. Kein Wunder also, dass sich OB Klaus Konzelmann und Kulturamtsleiter Martin Roscher ebenfalls ein Feld gebucht hatten. Selbst Capt’n Knallermann alias Alex Merth hatte sein Schiff dieses Mal in Tailfingen angelegt und feierte anstatt am legendären bulgarischen Goldstrand im Naturbad mit.

„Des isch so schee!“

Reiner Baumeister (Leadgesang, Gitarre, Mandoline), „Piano-Schorsch“ Zeiler, Thomas Güttinger (Gitarre), Fabian Flad (Schlagzeug) und Sascha Seebacher (Bass), versierte Albstädter Musik-Urgesteine, gaben auf der Bühne alles. Sie boten mit immenser Spielfreude – „Seid Ihr au‘ älle do? Des isch so schee!“ – einen wunderbaren Mix aus bekannten Klassikern und weniger bekannten Songs, unter anderem von den „Dire Straits“, „Santana“, den „Kings of Leon“, den „Rolling Stones“ und Billy Joel.

Die Gäste saßen barfuß im Gras, wippten begeistert mit und genossen den Schein der Lichterketten, als es sanft dunkelte. Zum Abschluss des Konzerts erklang „Hymn“ von „Barclay James Harvest“. Es ist gut zu wissen, dass sich selbst in bewegten Zeiten nicht alles ändert.

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