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Fußball

Balinger Schwierigkeit: Das Team trifft nicht

29.09.2019

Von Marcel Schlegel

Balinger Schwierigkeit: Das Team trifft nicht

© Moschkon

Die TSG Balingen musste den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Die stark ersatzgeschwächte TSG kassierte eine weitere Heimpleite, unterlag im Kellerduell dem Tabellennachbarn aus Bahlingen mit 0:2.

Ralf Volkwein würde sich wünschen, es wäre anders – aber nach den bisherigen sechs Heimspielen der TSG Balingen klangen die Analysen des Trainers, als wären sie von Kassette abgespielt: immer ähnlich.

Kleinigkeiten machen den Unterschied

Einerseits liegt das an den Ergebnissen, denn zu Hause hat der abstiegsbedrohte Regionalligist noch keinen Punkt geholt. Aber vor allem auch daran, dass die kriselndene Kreisstädter einige Baustellen nicht geschlossen bekommen: Auch nach dem 0:2 (0:0) vom Freitagabend im Heimspiel gegen Aufsteiger Bahlinger SC lobte Volkwein die Einsatzbereitschaft seiner Elf, monierte andererseits die fehlende offensive Präzision sowie, dass sich seine Truppe defensiv durch wenige Situationen, in denen sie sich ungeschickt, fahrig oder schläfrig anstellte, um den Lohn brachte.

Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0

Die TSG Balingen hat auch ihr sechstes Heimspiel verloren. In einem temporeichen Fußballspiel unterlag der abstiegsbedrohte Regionalligist am Freitagabend Aufsteiger Bahlinger SC mit 0:2 (0:0).

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Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Der Bahlinger SC schlägt die TSG Balingen mit 2:0 – die Impressionen.

© Bernard Moschkon

Beim 0:1 nach rund einer Stunde habe seine Elf „gepennt“. Vor dem entscheidenden 0:2, ein Elfmetertor in der 71. Minute, riss Fabian Kurth seinen Gegenspieler mit zu Boden – eine strittige Entscheidung, aber eben auch eine unnötige Aktion, für Kurth nicht die erste.

Alternativen sind Mangelware

Und als Ursache und Folge zugleich verwies der Balinger Kommandogeber schließlich abermals auf die dünne Personaldecke, die gepaart mit den vielen Englischen Wochen zur fatalen Gesamtsituation führt, dass die gesunden Spieler schon nach einem Drittel der Saison sehr geschlaucht wirken und den wiedergenesenen die Spielpraxis fehlt. Und damit die Kontinuität im Balinger Spiel.

Auch gegen den Tabellennachbarn aus Bahlingen stellte sich die Heimelf einmal mehr fast von selbst auf, markante Stützen fielen aus. Volkwein musste erneut improvisieren, nahm den zuvor angeschlagenen Marco Gaiser in die Innenverteidigung, brachte Kurth als Linksverteidiger und schmiss Youngster Ivan Cabraja ins kalte Wasser; für den früheren Stuttgarter Jugendspieler war es der erste Einsatz von Beginn an.

Und so sehr man dem 18-jährigen Mittelfeldspieler sein Viertliga-Debüt gönnte, hätte Volkwein Alternativen mit mehr Erfahrung, er würde diese wohl ziehen. „Das soll keine Ausrede sein, aber die Belastung ist aufgrund unserer Kaderbreite einfach immens“, sagte Kapitän Nils Schuon nach der achten Niederlage im elften Spiel. „Das Problem: Wir haben keine Kaderbreite mehr. Es spielt bei uns momentan, wer fit ist.“

Schuon zielte auf die erneute Englische Woche ab, derer die TSG nun entgegenblickt. Seine Analyse zum Duell der Ba(h)linger Teams: „Wir sind gut im Spiel, vergeben einige Chancen und das rächt sich wieder mal.“ Dem pflichtete Marco Gaiser bei: „Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber wir müssen Tore schießen und daheim endlich mal in Führung gehen.“

Lukas Foelsch, Balingens Routiniers, fügte hinzu: „Wir haben den Anfang der zweiten Halbzeit verschlafen, können es auch spielerisch besser. Aber wir können angesichts der momentanen Situation auch einfach nicht mehr leisten.“

TSG steckt im Keller fest

Am Ende stand in der Bizerba-Arena wieder mal die Erkenntnis, dass die TSG nicht schlecht spielte, dem Gegner Paroli bot, aber ihr die letzten Prozentpunkte fehlten, welche den Unterschied machen zwischen Tabellenkeller und Mittelfeldplatz. Im ersteren stecken die Balinger, die mit mageren sieben Punkten nach elf Spielen auch weiterhin Tabellendrittletzter sind, seit Saisonbeginn.

Der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen nimmt derweil immer mehr zu. Bei fünf möglichen Absteigern liegen die Schwarz-Roten bereits fünf Zähler hinter dem SSV Ulm, welcher beim Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken unglücklich mit 1:2 verlor. Umrahmt werden die Balinger vom FC Gießen (2:2 in Alzenau) und Primasens, das bei der TSG Hoffenheim2 beim 2:2 zu einem späten Punktgewinn kam.

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