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Eishockey

Balinger Scheibenschießen: Eisbären feiern Schützenfest in der Landeshauptstadt

28.01.2020

Von Daniel Drach

Balinger Scheibenschießen: Eisbären feiern Schützenfest in der Landeshauptstadt

© Moschkon

Grund zur Freude hatten die Kufencracks aus der Eyachstadt am vergangenen Freitag in Stuttgart zur Genüge. 17-mal ließen es die Eisbären im gegnerischen Gehäuse klingeln.

Gegen das Landesliga-Schlusslicht Stuttgarter EC 1b feierten die Balinger Eisbären einen 17:2-Kantersieg.

Als Tabellenletzter hatte die Regionalliga-Reserve der Rebels am vergangenen Freitag gegen die Eisbären die Außenseiterrolle inne. Dass die Balinger aber so deutlich gewinnen würden, war nicht zu erwarten.

Gegner mit zwei Gesichtern

Im Vorfeld hatten die Kufencracks aus der Landeshauptstadt jedes ihrer neun Saisonspiele verloren und nur einen Punkt gesammelt. Dennoch zeigte der Regionalliga-Unterbau teilweise ordentlich Auftritte, ärgerte so manchen Favoriten.

Sechs Tage vor dem Spiel gegen die Eisbären hielten die Stuttgarter lange mit dem souveränen Primus aus Pforzheim mit, mussten sich letztlich aber mit 1:5 geschlagen geben. Dass es bei den Rebels allerdings auch ab und an Tage der offenen Tore geben kann, zeigte sich insbesondere beim 25:3-Erfolg der Schwenninger Fire Wings im vergangenen Dezember. Nun setzte es für die Rebels eine weitere Lehrstunde.

Blitzstart der Eisbären

Die Eisbären starteten nach dem 6:1-Auswärtserfolg aus der Vorwoche gegen Eppelheim voller Tatendrang in ihr nächstes Gastspiel. Noch nicht einmal vier Minuten waren gespielt, da nutzten die Balinger die erste Überzahlsituation, Marco Schneider besorgte das 1:0.

Kurzzeitig blieb das Spiel in der Folge offen, ehe Frank Ebner mit einem Doppelpack auf 3:0 stellte (13. Minute). Zwar verkürzten die Hausherren postwendend auf 1:3 (15.), doch Hannes Deuring und Florian Zeiselmeier legten noch vor der ersten Drittelpause nach. Das Team um Spielertrainer Rafael Popek hatte nach 20 Minuten bereits eine beruhigende 5:1-Führung inne.

Popek-Truppe macht früh alles klar

Mit Marco Böhm trug sich direkt nach Spielfortsetzung der fünfte Eisbär in die Torschützenliste ein (6:1/22.), Marcel Schneider stellte wenig später auf 7:1 (24.). Nach einer hektischen Phase mit vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten kamen die Rebels zum 2:7 (36.). Allerdings stellten die Gäste den alten Abstand umgehend wieder her. Mark Haudek netzte zum 8:2 (39.).

Wirklich deutlich wurde es dann im letzten Spielabschnitt. Zeiselmeier eröffnete den Torreigen mit dem 9:2 (42.) – nun war der Widerstand der Gastgeber endgültig gebrochen. Und die Eisbären kannten keine Gnade. Binnen vier Minuten bauten Zeiselmeier, Marco Schneider, Jan Föst und Willi Bauer die Führung auf 13:2 aus (48.).

Balingen überholt Reutlingen

Kurz darauf gesellte sich auch Manuel Stutz zu den Torschützen (14:2/51.), Haudek legte zum 15:2 nach (54.). In Unterzahl stellte Marco Schneider mit seinem dritten Treffer auf 16:2 (56.). Für den Schlusspunkt sorgte Micha Decker, der mit seinem ersten Saisontor zum 17:2-Endstand netzte.

Durch den zweiten Sieg in Serie und die neuerliche Niederlage des Lokalrivalen TSG Reutlingen (3:9 in Schwenningen) verbesserten sich die Balinger Kufencracks in der Landesliga-Tabelle auf Rang vier.

Die Eisbären sind nach 13 absolvierten Spielen mit 18 Zählern punktgleich mit den Black Eagles aus Reutlingen, haben nun aber das deutlich bessere Torverhältnis.

Am Samstag (19.45 Uhr) steht für die Popek-Truppe wieder ein Heimspiel an. Dann empfangen die Eyahcstädter den Tabellendritten aus Schwenningen, welcher mit 28 Punkten bereits außer Reichweite liegt.

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