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Radsport

Bahnrad-Weltmeisterschaft der Junioren: Alessa-Catriona Pröpster holt zwei Goldmedaillen

18.08.2019

Von Larissa Bühler

Bahnrad-Weltmeisterschaft der Junioren: Alessa-Catriona Pröpster holt zwei Goldmedaillen

© Privat

Alessa-Catriona Pröpster ist Weltmeisterin in zwei Disziplinen.

Alessa-Catriona Pröpster ist zweifache Weltmeisterin. Bei der WM in Frankfurt/ Oder lieferte die Jungingerin starke Leistungen.

In der vergangenen Woche fanden die Weltmeisterschaften der Junioren im Bahnradfahren statt. Auch der Zollernalbkreis war vertreten, Alessa-Catriona Pröpster aus Jungingen ging im Trikot des Bundes Deutscher Radfahrer (kurz: BDR) an den Start. Und die 18-Jährige kehrte mit mehreren Medaillen im Gepäck von den Wettkämpfen zurück.

Erfolgreicher Auftakt

Pröpster freute sich auf die Titelkämpfe mit Heimvorteil. „Die Strecke in Frankfurt ist quasi mein Kinderzimmer, dort bin ich schon sehr oft gefahren. Ich weiß, wo ich auf dieser Bahn schnell oder langsam fahren muss, wo es gut ist, auch mal die Außenbahn zu nehmen“, so die Jungingerin vor dem Wettbewerb.

Diesen Vorteil spielte sie auch gleich im ersten Rennen aus. Im Teamsprint der Juniorinnen kämpfte sich Pröpster zusammen mit Christina Sperlich (SV Sömmerda) ins Finale, musste sich dort aber den Fahrerinnen aus China geschlagen geben. Dennoch war der Auftakt mit der Silbermedaille geglückt.

Gold im Sprint

Als Nächstes wartete der Sprint der Frauen – und hier war die amtierende Europameisterin nicht zu schlagen. Pröpster besiegte im Finale am Freitag Nikola Seremak aus Polen mit 2:0 Läufen. „Wahnsinn, ich könnte weinen. Es ist so unrealistisch, jetzt Weltmeisterin zu sein. Es ist so viel passiert in letzter Zeit, angefangen mit meiner Verletzung“, freute sich Pröpster, die in der Zeitfahr-Qualifkation am Vortag in 11,120 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit über 200 Meter aufgestellt hatte.

Am ersten Turniertag blieb der Schützling von Heimtrainer Frank Ziegler ungeschlagen. Im Halbfinale gegen Emma Finucane aus Großbritannien setzte sie sich ebenfalls mit 2:0 durch.

Nur knapp geschlagen

Am vierten Wettkampftag trug Pröpster dann noch eine weitere Medaille zur Ausbeute der BDR-Auswahl bei. Die Fahrerin des Bahn-Teams Rheinland-Pfalz belegte im 500-Meter-Zeitfahren den zweiten Platz und holte damit ihre zweite Silbermedaille. Der Sieg ging an Taky Marie Divine Kouame aus Frankreich in 34,868 Sekunden. Pröpster hatte nur vier Hundertstelsekunden Rückstand. „Alessa fuhr neue Bestzeit, damit hat sie alles richtig gemacht“, war Ziegler trotzdem zufrieden.

Überzeugend war auch Pröpsters Abschluss. Am letzten Tag der Wettkämpfe holte sie noch den Sieg im Keirin. Knapp zwei Runden vor dem Ziel eröffnete sie den Spurt, dem keine der Konkurrentinnen folgen konnte.

„Nach dem Teamsprint hatte ich ein bisschen Druck gespürt. Aber ich habe es ganz gut hier gelöst“, bilanzierte die 18-Jährige abschließend. Mit insgesamt vier Medaillen im Gepäck ging es zurück nach Hause.

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