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Schörzingen

Baggerschaufel kratzt am Schiefer: Die Sanierung der Schörzinger Fronbergstraße läuft

21.08.2019

Von Rosalinde Conzelmann

Baggerschaufel kratzt am Schiefer: Die Sanierung der Schörzinger Fronbergstraße läuft

© Rosalinde Conzelmann

Trotz des felsigen Untergrundes kommen die Tiefbauarbeiten in der Fronbergstraße voran.

Eine Million Euro „versenkt“ die Stadt Schömberg für die Sanierung der Schörzinger Fronbergstraße. Die Bauarbeiten haben vor drei Wochen begonnen. Wenn alles planmäßig läuft, ist die nigelnagelneue Straße im Herbst 2020 fertig und der Kindergarten und die Schule dürfen ihre schönen, neu gestalteten Vorplätze in Beschlag nehmen.

Das Ein-Millionen-Projekt beschäftigt den Schörzinger Ortschaftsrat und den Schömberger Gemeinderat schon seit ein paar Jahren, denn nicht nur der Straßenbelag und die Gehwege, vor allem der Unterbau, sind in einem sehr schlechten Zustand. „Es war nötig, wir sind froh, dass es nun losgeht“, sagt Tommy Geiger, der frisch gekürte Schörzinger Ortsvorsteher.

Lange Vorplanung

Die Stadt ging die Planung akribisch an und suchte die bestmögliche Lösung, auch bezüglich der beiden Vorplätze, die komplett neu gestaltet werden, und den richtigen Zeitpunkt.

Nachdem die Ausschreibung erfolgt ist und die Kosten im errechneten Rahmen liegen, sind Anfang August die Bagger der Firma Müller aus Zimmern ob Rottweil angerückt.

Als erste Maßnahme wurden in der angrenzenden Hauptstraße in einem Teilstück die maroden Wasserleitungen und Kanäle ausgetauscht. Dieser Graben ist wieder zugeschüttet und die Arbeiten im nächsten Teilstück, von der Hauptstraße in Richtung Kindergarten bis zur Hohenberghalle, sind in vollem Gange.

Ein felsiger Untergrund

Dabei muss der Bagger Schwerstarbeit leisten, denn die Schaufel stößt immer wieder auf Schiefer und Fels. Dennoch läuft es, wie Geiger sagt, auf der Baustelle rund und die Arbeiten kommen voran. Das habe ihm der Capo am Mittwoch bestätigt.

Die Kosten erscheinen auf den ersten Blick sehr hoch, liegen aber laut Geiger im üblichen Rahmen.

Denn die gesamte Baumaßnahme, die in zwei große Bauabschnitte aufgeteilt ist, umfasst im Tiefbau den kompletten Austausch der in die Jahre gekommenen Wasserleitungen und Kanäle, den Einbau von Leerrohren für den Breitbandausbau und den Einbau von Gasleitungen. Defekte Hausanschlüsse werden ebenfalls erneuert.

Fest steht bereits, dass die Schule und der Kindergarten einen Gasanschluss erhalten. Einige Anlieger seien noch am Überlegen, so Geiger.

Wenn der Straßenunterbau fertig ist, kommen die Gehwege und die Neugestaltung der Vorplätze des Kindergartens und der Schule an die Reihe. Der Zeitplan sieht vor, dass zum Herbst das Teilstück der Straße bis auf den Feinbelag fertig ist, so dass die Anlieger über die Wintermonate keine Einschränkungen haben.

Nächstes Jahr geht es weiter

Im Frühjahr 2020 wird die Firma Müller dann erneut anrücken und das letzte Stück von der Hohenberghalle bis zum Gemmiweg aufreißen und die Arbeiten fortführen. Die Großbaustelle soll vor dem Wintereinbruch fertig sein.

Für die Anlieger, die im Vorfeld ausführlich informiert worden sind, geht die lange Bauzeit natürlich mit Einschränkungen einher.

Im Kindergarten und in der Schule läuft der Betrieb während der Bauzeit aber problemlos weiter. Denn beide Gebäude sind über den Hintereingang erreichbar, teilt Geiger mit. Und die Busse werden während der Bauzeit die angrenzende Hohenberghalle anfahren.

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