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Bärte sind längst nicht mehr nur etwas für Hipster

28.05.2019

Von John Warren

Bärte sind längst nicht mehr nur etwas für Hipster

© Free-Photos/Pixabay.com

Gesichtsbehaarung liegt seit Jahren im Trend. Ein gut gepflegter Bart kann das Aussehen des Trägers positiv beeinflussen. Vorausgesetzt: Der Bart passt zum Gesicht und ist sauber.

Der Trend zum Bart ist auch nach mehreren Jahren nichtabgeflaut. Längst sind Schnurr- und Vollbart auch in den Büros angekommen.

Was einst als Phänomen der Hipster, einer urbanen modebewussten Schicht, angefangen hat, ist heute schon lange etabliert: Bartträger sind seit Jahren in der Gesellschaft anerkannt.

Und selbst wenn die selbstdeklarierten Modeexperten regelmäßig das Ende des Barttrends heraufbeschwören wollen, gibt es kaum Anzeichen dafür, dass der Zeitgeist der Gesichtsbehaarung verschwindet.

Hollywood schwört auf die Gesichtsbehaarung

Unter Hollywood-Ikonen wie Jared Leto und Tom Hardy ist der Vollbart in Mode. Und auch Männer wie George Clooney oder Jeff Bridges beweisen, dass ein Bart auch gerne grau sein darf.

Symbol der Männlichkeit

Bartträger sehen in ihrer Gesichtsbehaarung häufig ein Symbol der Männlichkeit und eine Statista-Umfrage von 2017 zeigt, dass 22 Prozent aller Männer sich immerhin manchmal einen Bart stehen lassen, 33 Prozent tragen immer Bart.

Klischees

Dass Gesichtsbehaarung unhygienisch sei, ist ein altes Vorurteil. Die meisten Studien, die so etwas behaupten, haben allerdings meistens eine viel zu kleine Stichprobe. In Tests nachgewiesene Bakterien können etwa von der Computertastatur ins Gesicht geraten sein. Betroffen sind in diesem Fall allerdings sowohl Barträger als auch Glattrasierte.

Stilformen

Der Variantenreichtum an Bartformen ist beinahe unbegrenzt. Neben dem Drei-Tage-Bart liegen heute besonders der Vollbart und seine Steigerung, der ZZ-Vollbart (angelehnt an die Band ZZ-Top mit ihren bekannten Bartträgern) im Trend.

Aufmerksamkeit durch „Schnorres“

Für viel Medienrummel sorgt jährlich der „Movember“. Hinter dieser Wortkreation steckt das englische Wort für Schnurrbart – moustache – und November. Der „Movember“ ist eine Aktion für Aufmerksamkeit zur Vorbeugung von Männerkrankheiten wie Prostatakrebs. Besonders unter Sportlern – bekannte deutsche Beispiele sind Joshua Kimmich oder Sebastian Vettel – erfreuen sich die Schnauzer großer Beliebtheit.

Pflege

Ein gut gepflegter Bart kann das Aussehen des Trägers positiv beeinflussen. Vorausgesetzt: Der Bart passt zum Gesicht und ist sauber. Barbiere empfehlen, den Bart morgens mit lauwarmem Wasser zu waschen. Das funktioniert auch unter der Dusche. Aber Achtung: Bartexperten empfehlen spezielle Bartshampoos. Denn die Haut unter dem Barthaar produziert im Vergleich zur Kopfhaut viel weniger Talg. So brauchen auch die Barthaare eine andere Behandlung.

Nach dem Waschen sollte der Bart mit Wachs geglättet werden, mit der Bürste wird die Masse gleichmäßig verteilt. Gezwirbelte Schnurrbärte werden mit Bartwichse fixiert.

Barbier oder Handrasur

Ein Bart muss natürlich auch regelmäßig getrimmt und in Form gebracht werden. Wer selbst Hand anlegt, muss üben, symmetrisch zu rasieren. Wer eine komplexere Bartform in Betracht zieht, sollte zumindest ab und zu beim Barbier vorbeischauen.

Praktisch beim Trimmen: der Beard Buddy

Die Antwort auf das Chaos beim Barthaartrimmen ist der Beard Buddy. Diese Schürze bringt der Mann mit Saugnäpfen ganz einfach am Spiegel und an seinem Hals an und schon verhindert das praktische Netz, dass sich die abgeschnittenen Haare auf dem ganzen Waschbecken verteilen.

Bärte sind längst nicht mehr nur etwas für Hipster

© MenKind

Praktisch beim Rasieren: der Beard Buddy.

Das spart fast eine Viertelstunde Zeit. Nach dem Rasieren können die übrigen Haare ganz einfach in den Mülleimer geleert und übrige Haare flott abgewaschen werden.

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