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Handball

Baden-Württemberg-Oberliga: „Füchse“ vor Treffen mit altem Bekannten

17.10.2019

Von Daniel Drach

Baden-Württemberg-Oberliga: „Füchse“ vor Treffen mit altem Bekannten

© Moschkon

Micha Kübler & Co. streben den dritten Heimsieg der aktuellen BWOL-Saison an.

Mit dem TuS Schutterwald tritt am Samstag ein Aufsteiger im „Fuchsbau“ des TV Weilstetten an, der bisher alle Erwartungen übertrifft – auch dank eines ehemaligen TVW-Spielers.

Die Weilstetter Viertliga-Handballer sind ordentlich in die neue Spielzeit gestartet. Nach sechs Spielen haben die „Füchse“ eine vorzeigbare Bilanz, sind mit 7:5 -Punkten im Soll. Nun geht es gegen Aufsteiger Schutterwald.

Gerade aufgrund des Umbruchs im Sommer ist die Ausbeute des jungen TVW-Kaders um Neu-Coach Sascha Ilitsch und Trainerkollege René Wismar keineswegs selbstverständlich. Besonders imposant: der überaus deutliche 37:26-Heimsieg gegen den TSV Weinsberg Ende September.

Weilstetten wartet seit zwei Spielen auf einen Sieg

Damit machte der TVW einen Traumstart mit 6:2 Zählern perfekt, in der Folge setzte es nun aber zwei kleinere Dämpfer. Zunächst unterlag man in heimischen Gefilden dem Drittliga-Absteiger TVS Baden-Baden. Dabei spielten die Weilstetter zwar auf Augenhöhe mit dem Favoriten, mussten sich aber letztlich mit 25:27 beugen. In der Vorwoche gab es einen weiteren Punktverlust.

Beim Aufsteiger SV Fellbach kamen die „Füchse“ nicht über ein 36:36-Unentschieden hinaus, gaben in der Schlussminute eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand. So sind die Blau-Weißen zwar generell zufrieden, dennoch schmerzt gerade der jüngste Rückschlag gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt.

„Füchse“ empfangen „Rote Teufel“

Nun kommt am Samstag (20 Uhr) ein Gegner in die Balinger Längenfeldhalle, welcher wohl ebenfalls in die Kategorie direkte Konkurrenz einzuordnen ist. Zumindest auf dem Papier – immerhin ist auch der TuS Schutterwald ein Aufsteiger.

In der Vorsaison marschierte der ehemalige Bundesligist in der Südbadenliga zum Titel, setzte sich mit 45:7 Punkten knapp vor dem HGW Hofweiher (44:8) durch. Die „Roten Teufel der Ortenau“ verstärkten sich daraufhin allerdings namhaft. Unter anderem verpflichteten die Badener Mathis Vornholt, der zuvor bei Drittligist SG Menden-Sauerland als Kapitän eine der tragenden Säulen war.

Ehemaligentreffen unter dem Lochen

Zudem hütet seit dem Sommer ein Ex-„Fuchs“ das Schutterwalder Gehäuse. Steffen Dold trug vor einigen Jahren bereits das TVW-Trikot, lief in der Vorsaison noch für TuS-Gegner TV Oberkirch auf. Nachdem er seine jetzigen Kollegen vergangene Runde noch mit seinen Paraden an den Rand der Verzweiflung trieb, hat sich der Aufsteiger den erfahrenen Schlussmann kurzerhand in die eigenen Reihen geholt.

Ein weiteres bekanntes Gesicht im Kader der „Roten Teufel“ ist Felix Zipf, der bereits für den HBW Balingen-Weilstetten 2 auf Torjagd ging und 2018 nach einem Umweg über Köndringen/Teningen wieder nach Schutterwald zurückkehrte. Mit dem Ortenau-Klub wurde Zipf einst deutscher B-Jugendmeister. Der Linkshänder laboriert derzeit jedoch an einem Daumenbruch.

Spannende Ausgangslage

Allerdings ist der Aufsteiger stark in die BWOL-Spielzeit gestartet. Zunächst musste er zwar eine knappe Niederlage verkraften und spielte zweimal remis, doch mittlerweile haben sich die Badener akklimatisiert, sind mit 8:4 Punkten derzeit Vierter. Drei Siege in Serie fuhren die TuS-Handballer zuletzt ein.

Die Hausherren wollen den Lauf der Gäste stoppen. Mit einem Sieg könnten sie in der Tabelle wieder am Neuling vorbeiziehen – das ist das klare Ziel der „Füchse“.

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