Schömberg

Auto überschlägt sich und prallt gegen Baum: ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Schömberg

13.09.2020

von Polizei

Auto überschlägt sich und prallt gegen Baum: ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Schömberg

© Feuerwehr Schömberg

Der Porsche überschlug sich und wurde schwer beschädigt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist der Fahrer eines Porsche auf der K7170 bei Schömberg tödlich verunglückt. Seine beiden Mitfahrer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Der 53-Jährige Fahrer eines Porsche Carrera befuhr in Begleitung zweier Mitfahreram frühen Sonntagmorgen gegen 1.30 Uhr die K7170 zwischen Schömberg und Ratshausen.

Wie die Polizei mitteilt, kam der Porsche vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit kurz nach dem Ortsausgang Schömberg in einer langgezogenen Kurve nahe des Wanderparkplatzes ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn ab.

Anschließend prallte das Fahrzeug an einer Holzkonstruktion ab, durchbrach im weiteren Verlauf ein Gestrüpp, überschlug sich und kollidierte im Anschluss mit einem Baum.

Für Fahrer kommt jede Hilfe zu spät

Durch die Kollision mit dem Baum wurde der Porsche massiv beschädigt und der Fahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt. Der Notarzt konnte nur noch der Tod des 53-Jährigen feststellen.

Auto überschlägt sich und prallt gegen Baum: ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Schömberg

© Feuerwehr Schömberg

Die ersten Einsatzkräfte fanden das Unfallfahrzeug unter mehreren Bäumen vor. Der Fahrer war eingeklemmt.

Die 27- und 31-jährigen Mitfahrer wurden durch die Feuerwehr geborgen und kamen mit schweren Verletzungen in umliegende Kliniken.

Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz

Zur Personenrettung waren die Feuerwehren Schömberg und Balingen mit fünf Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Notärzten und zwei Rettungswägen vor Ort.

Auto überschlägt sich und prallt gegen Baum: ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Schömberg

© Feuerwehr Schömberg

Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle großräumig aus.

Da zunächst unklar war, ob sich noch weitere Insassen im Fahrzeug befanden, wurde das Gelände durch die Feuerwehr abgesucht. Außerdem leuchtete sie die Einsatzstelle großräumig aus.

An dem Porsche entstand Schaden in Höhe von circa 50.000 EUR. Während der Unfallaufnahme war die K7170 voll gesperrt. Die Verkehrspolizei Tübingen führt weitere Ermittlungen zum Unfallhergang durch.

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