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Rosenfeld

Auf dem Weg nach Südamerika: Judith Prappacher geht für das Kinderhilfswerk nach Lima

16.07.2019

Von Klaus May

Auf dem Weg nach Südamerika: Judith Prappacher geht für das Kinderhilfswerk nach Lima

© Klaus May

Ein halbes Jahr wird Judith Prappacher im Kinderhilfswerk in Lima in einer Schule mitarbeiten. Am vergangenen Sonntagabend wurde sie im Gottesdienst ausgesendet.

Judith Prappacher wurde am vergangenen Sonntagabend im Gottesdienst für ihre Aufgabe im Kinderhilfswerk in Peru ausgesendet. Ein halbes Jahr lang wird die Abiturientin in einer Schule mithelfen, um Kindern in großen Not zu helfen.

Der geplante Gottesdienst im Grünen in der Arche in der Pfingsthalde wurde am Sonntagabend witterungsbedingt in die Stadtkirche verlegt. Der Gottesdienst stand unter dem Leitwort: „Hoffnung unterm Regenbogen für Menschen und Tiere“. In der Lesung verlas Ulrike Wössner einen Text über die Sintflut. Pfarrer Bernd Hofmann griff dieses Thema in der Predigt auf. Noah habe Menschen und Tiere ein Jahr lang in der Arche, geschützt von den Fluten, überleben lassen.

Lesung über die Sintflut

Bernd Hofmann zeigte Bilder von der von Udo Rabsch erstellten Arche in der Pfingsthalde. Der Pfarrer erläuterte die Säulen, die in der Nähe der Arche installiert sind. Eine Säule ist Jesus gewidmet und zeigt, wie Jesus mit den Kindern spricht. Der Gottesdienst wurde vom Posaunenchor Kleiner Heuberg unter der Leitung von Eva Völkle feierlich umrahmt.

Zu Gast in diesem Gottesdienst war Alexander Winkler vom Kinderhilfswerk Lima. Er erläuterte die Arbeit in einer Schule in der Hauptstadt von Peru, wo nur arme Kinder aufgenommen werden. Die Kinder können zuerst in den Kindergarten und danach zur Schule gehen und dort das Abitur machen. In der christlichen Schule, in der insgesamt 1500 Kinder aufgenommen werden, gibt es auch täglich zwei Malzeiten. Ebenfalls ist die ärztliche Versorgung gewährleistet.

Drei Gäste aus Lima

Zu Gast im Gottesdienst waren drei Mitglieder dieser Schule, eine Lehrerin sowie zwei Abschlussschüler. Viele Kinder kommen in den Armenvierteln in Lima zur Welt, leben auf Müllhalden und haben keine Chance, eine Schule zu besuchen und diesem Elend zu entkommen.

Hoffen auf Untersützung

Am Ende des Gottesdienstes sendeten Pfarrer Bernd Hofmann und Alexander Winkler Judith Prappacher für ihre Aufgabe in dieser Schule aus. „Gerne sehe sie ihrer großen Aufgabe in Lima entgegen“, so die Isingerin. Sie freue sich aber auch auf die Unterstützung der Gemeinde im Gebet. Als große Herausforderung sieht die 18-jährige, sich in der Großstadt Lima mit 10 Millionen Einwohner zurecht zu kommen. Gibt es doch einzelne Stadtteile, welche die Größe von Stuttgart haben. Am kommenden Freitag startet der Flug über 11000 Kilometer Entfernung nach Südamerika.

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