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Radsport

Alessa-Catriona Pröpster strebt vier Titel bei den deutschen Meisterschaften im Bahnradfahren an

30.07.2019

Von Anna Wittmershaus

Alessa-Catriona Pröpster strebt vier Titel bei den deutschen Meisterschaften im Bahnradfahren an

© Privat

Alessa-Catriona Pröpster aus Jungingen startet ab Donnerstag bei den deutschen Meisterschaften im Bahnradfahren.

Die Jungingerin Alessa-Catriona Pröpster startet ab Donnerstag bei den deutschen Meisterschaften in Berlin.

Schon heute werden in Berlin die ersten Medaillen bei den deutschen Bahnrad-Meisterschaften vergeben. Für Alessa-Catriona Pröpster, die in der U 19 startet, gehen die Titelkämpfe erst am Donnerstag los. Dann wartet auf die Jungingerin das Zeitfahren über 500 Meter. Sie gehe die deutschen Meisterschaften gelassen an, erzählt Pröpster. „Klar, eine DM ist immer etwas besonderes, aber nach der Europameisterschaft bin ich eindeutig entspannter als zuvor“, sagt die 18-Jährige.

Bei der EM in Gent vor drei Wochen war Pröpster durchaus erfolgreich unterwegs. Im Sprint und im Keirin schnappte sie sich den Titel, über die 500 Meter gab es zudem Silber für die Jungingerin. Im Teamsprint fuhr sie zusammen mit Christina Sperlich auf Platz drei.

Vier Titel im Visier

In diesen vier Disziplinen ist sie auch in Berlin am Start. Bei den deutschen Meisterschaften soll dabei jeweils der Titel her. „Natürlich darf man keinen Gegner unterschätzen“, weiß Pröpster, „aber bisher war keine deutsche Fahrerin besser als ich und ich hoffe, dass das auch jetzt so ist.“

Partnerin für Teamsprint noch offen

Nach dem Zeitfahren über 500 Meter am Donnerstag geht es für die 18-Jährige am Freitag mit dem Keirin weiter. Am Samstag steht der Teamsprint auf dem Plan. Mit wem die Jungingerin zusammen fährt, wird erst nach dem Zeitfahren entschieden. Mögliche Partnerinnen wären Sophie Deringer, die eigentlich noch der U 17 angehört, oder Katharina Albers.

Möglich wäre auch, dass Pröpster mit einer von beiden die Qualifikation fährt und mit der anderen das Finale bestreitet. Zum Abschluss tritt die Jungingerin am Sonntag noch im Sprint an. Da sie heute noch keinen Wettkampf hat, geht sie „mit dem Rad noch ein bisschen rollen“, ehe es dann wirklich ernst wird.

Keirin ist die Lieblingsdisziplin

Prinzipiell fahre sie alle vier Disziplinen gerne, sagt Pröpster. „Aber am meisten Spaß macht mir Keirin“, so die Zollernälblerin, die seit dem vergangenen Jahr für den RSC Ludwigshafen antritt. „Man kann da schön einen großen Gang fahren, hat mehrere Gegner und muss mehr körperlich dagegenhalten. Da kommt auch mal der Ellenbogen zum Einsatz. Außerdem ist es die längste Sprintdistanz und da ich hintenraus immer sehr stark bin, kommt mir das sehr entgegen“, meint die 18-Jährige.

Pröpster mit Handicap

Pröpster fährt bei der deutschen Meisterschaft allerdings mit einem Handicap. Im Mai riss sie sich beim Schulsport drei Bänder im rechten Knöchel. Sie müsse sich immer noch den Fuß tapen und habe auch noch Schmerzen, erzählt die Jungingerin. Dass sie die Verletzung aber während der Rennen wenig beeinträchtigt, zeigen unter anderem die Ergebnisse bei den Europameisterschaften.

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