Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Rosenfeld

1,5 Prozent mehr: Rosenfelder Gemeinderat beschließt Erhöhung der Elternbeiträge für Kitas

27.07.2020

Von Rosalinde Conzelmann

1,5 Prozent mehr: Rosenfelder Gemeinderat beschließt Erhöhung der Elternbeiträge für Kitas

© Rosalinde Conzelmann

Die Kita Wirbelwind in Brittheim ist eine von insgesamt acht Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet.

Die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kita ist immer ein Reizthema in den politischen Gremien. Was ist berechtigt, was ist überteuert, was kann man den Eltern zumuten? Diese Fragen hat der Rosenfelder Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause rege diskutiert.

Der Ausschuss für Kinder und Jugend hatte für das Kitajahr 2020/2021 eine Erhöhung um 1,5 Prozent vorgeschlagen, die dem Gremium zur Abstimmung vorlag.

Damit liegt Rosenfeld unter der Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände und Kirchen, die 1,9 Prozent vorschlagen.

Halter verteidigt Vorschlag

Stadtrat Erik Wille lehnte eine Erhöhung generell ab: „Uns fehlen Kinder.“ Michael Halter ist Mitglied im Kinder- und Jugendausschuss und verteidigte die moderate Erhöhung. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber wir leisten eine sehr gute Arbeit in Rosenfeld“, betonte er.

Personalkosten steigen an

Es sei bemerkenswert, dass die Stadt Rosenfeld acht Einrichtungen vorhalten würde. Das sei nicht umsonst zu haben. Zumal auch die Personalkosten ständig ansteigen würden.

Daher habe man sich im Ausschuss auf die 1,5 Prozent geeinigt. Manuela Lehmann fand, dass Familien mit einem Kind schlecht wegkommen. „Sie bezahlen im Verhältnis mehr als die anderen.“

Das Einkommen berücksichtigen

Dr. Hans Leidig regte an, die Beiträge einkommensgerecht zu erheben und Horst Lehmann mahnte an, dass man schon vor länger Zeit über ein Förderprogramm für Familien gesprochen habe.

Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde der Ausschuss-Vorschlag beschlossen.

August ist beitragsfrei

Das bedeutet, dass der Beitrag für ein Kind über drei Jahren von bisher 121 Euro auf 123 Euro steigen wird. Leben vier oder mehr Kinder unter 18 in der Familie ändert sich nichts. Der Monat August ist schon lange beitragsfrei und für verlängerte Öffnungszeiten wird kein Zuschlag berechnet.

Bei der U3-Betreuung steigt der Beitrag von 310 auf 315 Euro bei einem Kind an, bei mehr als vier Kindern in der Familie kostet es einen Euro mehr. Die letzte Erhöhung erfolgte im Oktober 2019.

Diesen Artikel teilen: