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Albstadt

Benedikt Geiger vom Velo Racing Team Albstadt fährt 400 Kilometer an einem Tag

19.07.2020

von Pressemitteilung

 Benedikt Geiger vom Velo Racing Team Albstadt fährt 400 Kilometer an einem Tag

© Privat

Sportliche Herausforderung: Benedikt Geiger und Tobias Kohler radelten gemeinsam 400 Kilometer an einem Tag.

Der Triathlet Benedikt Geiger vom Albstädter Velo Racing Team erlebte bei seiner Mammutfahrt magische Momente auf dem Zweirad. Die idee hatte er bereits seit längerem. Als aufgrund Corona zahlreiche Veranstaltungen abgesagt wurden, auf die er sich intensiv vorbereitet hatte, setzte er den Plan in die Tat um. Tobias Kohler begleitete ihn. Die beiden haben eine Mammutfahrt hinter sich gebracht.

Benedikt Geiger – Triathlet und Teammitglied des Velo Racing Team Albstadts – hegte schon seit geraumer Zeit Gedanken, um die Sommersonnwende eine Radausfahrt der längeren Art zu unternehmen. Aufgrund zahlreicher Absagen von Rennen und Veranstaltungen durch die noch andauernde Corona-Pandemie, worauf er sich bereits seit etwa November 2019 intensiv vorbereitet hatte, kam der Entschluss zu den magischen 400 Kilometern an einem Tag. Zusammen mit Tobias Kohler, welcher ebenfalls für die Idee brannte, ging es dann vor kurzem auf die geplante Tour.

Start in der Morgendämmerung

Start war bei Morgendämmerung um 5 Uhr in Frommern. Zunächst ging es Richtung Albstadt, teilweise durch Bodennebel von den Regentagen zuvor, welcher sich noch zu einem herrlichen Sonnentag lichten sollte. Der erste Stopp erfolgte in Sigmaringen. um sich mit Tobias Kohler zu treffen, welcher von Bad Waldsee aus die ersten Kilometer auf dem Rad sammelte. Gemeinsam ging es an der Donau entlang über Mengen, Riedlingen, Endingen a.D. nach Ulm. Die ersten 130 Kilometer waren geschafft. Nach dem obligatorischen Selfie ging es dann gen Süden.

Erst mal ein Eis zur Stärkung

Bisher lief alles sehr gut, das Wetter war perfekt, nicht zu warm und kaum Wind. Von Ulm ging es über Memmingen Richtung Bad Waldsee, um bei Tobias Kohler ein spätes Mittagessen einzunehmen. Inzwischen waren 230 Kilometer geschafft und die Stimmung gut. Frisch gestärkt und mit wunderschönem Blick auf die Alpen, führte die Fahrt nun über Tettnang nach Friedrichshafen. Dort angekommen gab es an der Promenade erst mal ein Eis und den Ausblick auf den See zu genießen. Dieser war allerdings nicht von langer Dauer, da es bereits 17.30 Uhr war und es noch knapp 100 Kilometer zu bewerkstelligen gab.

Stattliche Höhenmeter-Zahl

Die verbleibenden Kilometer führten über Markdorf und Salmen, wo sich die beiden Sportler trennten. Gegen 20 Uhr wurden in Stockach ein letztes Mal die Wasserflaschen aufgefüllt, um sich für die letzten Anstiege über die Alb zu wappnen. Teamkollege Markus Walter wollte entgegenfahren, doch aufgrund technischer Schwierigkeiten konnte man sich nicht lokalisieren. So ging es dann alleine über Fridingen a.D. und Bärenthal zum Lochenpass.

Die letzten Höhenmeter waren geschafft. Mit dem Licht der letzten Abenddämmerung wurden die verbleibenden Kilometer genossen. Nach 17,5 Stunden, 417 Kilometer und 3200 Höhenmetern wurde die Fahrt um 22.30 Uhr erfolgreich beendet. Die Fahrzeit betrug 15,5 Stunden. Bereits am nächsten Morgen gingen die Gedankenspiele von Neuem los, was man als Nächstes in Angriff nehmen könnte…

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