SWM 10.01.19

Umfrage 2 Ratgeber 3 Kino 4 Jugend 5 Immobilien 16 Stellenmarkt 15 DieseWoche Verzicht Umfrage Bei einer repräsenta- tiven Online-Umfrage des Insti- tuts YouGov gaben 47 Prozent der Befragten an, dass sie sich persönlich einen Verzicht auf Flugreisen aus Umweltschutz- gründen vorstellen könn- ten. Seite 2 Verlass Recht Im vergangenen Jahr ha- ben deutsche und EU-Gerichte eine Reihe von Urteilen gefällt, die Verbraucher über 2019 hi- naus kennen sollten. Seite 3 Für den Bereich Balingen: Heute mit Balingen aktuell ie Konsumausgaben privater Haushalte in Baden-Württemberg la- gen im Jahr 2017 durch- schnittlich bei 2.747 Euro im Monat. Dies stellt das Statisti- sche Landesamt Baden-Würt- temberg auf Basis der aktuel- len Ergebnisse der laufenden Wirtschaftsrechnungen fest. Der größte Anteil der Konsum- ausgaben entfiel dabei auf den Bereich „Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhal- tung“, für den monatlich 945 Euro aufgewendet wurden. Damit gaben die privaten Haushalte im Schnitt 34,4% ih- rer Konsumausgaben für das Wohnen aus. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 lagen die monat- lichen Ausgaben für das Woh- nen bei 902 Euro. 2017 ist da- her ein Anstieg um knapp fünf Prozent zu verzeichnen. in weiterer bedeutsamer Ausgabenbereich der privaten Haushalte sind die Aufwendungen für den Verkehr in Höhe von 433 Euro pro Monat. Die Ausgaben für Verkehr sind im Vergleich zu 2016 (363 Euro) spürbar ange- stiegen (+19%). Zu diesem An- stieg haben insbesondere stei- gende Ausgaben für Kraftfahr- zeuge beigetragen. Der Anteil der Verkehrsausgaben an den Konsumausgaben lag 2017 bei 15,8% und damit rund zwei Prozentpunkte höher als 2016. n etwa gleich viel wie im Vorjahr wurde von den pri- vaten Haushalten für Nah- rungsmittel, Getränke, Tabak- waren und Ähnliches (knapp 370 Euro) sowie für den Be- reich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (rund 285 Euro) ausgegeben. Zurückgegangen sind die Ausgaben für die In- nenausstattung, Haushaltsge- räte und -gegenstände (von 148 Euro im Jahr 2016 auf 138 Euro im Jahr 2017), heißt es bei den Statistikern in Stutt- gart. ■ red D E I Die Zahl der Woche icht auf, sondern im Kopf befinden sich nach Ansicht norwegischer Wissenschaftler die wichtigsten Haare des Menschen. Sie meinen damit feine Härchen, die Zilien genannt werden und auf Zellen in Höhlen des Gehirns sitzen. Sie sind für die gesunde Hirnentwick- lung wichtig, weil sie einen steti- gen Flüssigkeitsstrom erzeugen, mit dem nicht nur Nährstoffe, sondern auch neue Nervenzellen transportiert werden. ohlräume im Gehirn sind mit Flüssigkeit gefüllt und untereinander ver- bunden. Diese Flüssigkeit ist ständig in Bewegung. Man ver- mutet, dass sie das Gehirn mit Nährstoffen versorgt und Schad- stoffe abtransportiert. Auch für die Signalübertragung spielt sie eine Rolle. issenschaftler von der Norwegischen Universität für Wis- senschaft und Technologie in Trondheim haben nun festge- stellt, dass sich die Zellen, die Zi- lien tragen, gruppenweise in be- stimmten Zonen des Gehirns be- finden und dort mit einer propel- lerartigen Bewegung einen stabi- len Strom der Hirnflüssigkeit er- zeugen (Foto). Wenn der Strom gestoppt wurde, verschlossen sich die Gänge zwischen den ein- zelnen Hirnhöhlen. Der Strom ist aber auch von der Bewegung ab- hängig: In Ruhe findet zwischen den einzelnen Hohlräumen nur wenig Flüssigkeitsaustausch statt. Bei Bewegung nimmt er da- gegen deutlich zu. Während der Hirnentwicklung bilden sich neue Nervenzellen in der Nähe der zi- lientragenden Zellen. Vorn dort aus wandern sie in bestimmte Hirnareale. ie Forscher haben die Hirnentwicklung im De- tail an Zebrafischlarven untersucht. Dies sind Wirbeltiere wie die Menschen. Da die Larven durchsichtig sind, ist eine Beob- achtung am lebenden Tier mög- lich, ohne ihnen Schaden oder Schmerzen zuzufügen. Bei Zebra- fischen werden auch bei erwach- senen Tieren neue Nervenzellen gebildet. Neuere Studien deuten an, dass dies auch beim Men- schen vorkommt. ■ Basti N H W D Übrigens ach zwei Runden des „Popup Labor BW“ im Ostalb- und im Orte- naukreis schlägt die Innovati- onswerkstatt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vom 28. Januar bis 2. Februar 2019 ihre Zelte in der Region Zollernalb auf. Eröffnet wird die Woche vom Technologie- beauftragten der Landesregie- rung, Prof. Dr. Wilhelm Bau- er, den Abschluss begleitet Wirtschaftsministerin Dr. Ni- cole Hoffmeister-Kraut. „Gleich, ob lokaler Bäcker oder Schreiner, ob Einzelhänd- ler oder Maschinenfabrikant: Alle müssen sich auf die ver- netzte Welt einstellen“, forder- te Wirtschaftsministerin Dr. Ni- cole Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnung des ersten Popup La- bors BW in Schwäbisch-Gmünd im vergangenen Jahr. „Damit auch kleine Unter- nehmen verstehen, welche Chancen die Digitalisierung ih- nen ganz konkret bietet und wa- rum sie diese trotz guter Auf- tragslage jetzt ergreifen müs- sen, haben wir dieses Format geschaffen“, erläutert Prof. Bau- er. Anhand von Praxisbeispielen mit sehr interaktiven und offe- nen Formaten wird das Thema Digitalisierung und die Mög- lichkeiten neuer Technologien direkt vor Ort greifbar und er- lebbar. Die Teilnehmenden be- kommen im kreativen Umfeld die Möglichkeit, Innovations- methoden wie beispielsweise Design Thinking und SCRUM kennenzulernen, und lernen von lokalen Beispielen, wie sich Handwerker erfolgreich digita- lisieren. Schwerpunkte bilden darüber hinaus die Themen Künstliche Intelligenz für KMU sowie Geschäftsmodelle im Wandel der Digitalisierung. er offene Austausch und die Vernetzung sind ein wichtiges Prinzip des Popup Labors BW. Eingeladen sind daher nicht nur Führungskräfte und Mitarbei- tende, sondern explizit auch N D Auszubildende von Unterneh- men und Start-ups aller Branchen und Grö- ßen. Um das Angebot niederschwellig zu halten und möglichst viele Unterneh- men der Region zu erreichen, ist die Veranstaltung kostenlos und bietet an mehreren Tagen eine Vielzahl an interaktiven Workshops. „Kleine und mittel- ständische Unternehmen, sind der Motor unserer Wirtschaft und müssen darin gestärkt wer- den, innovative Ideen zu erpro- ben und neue erfolgreiche Ge- schäftsmodelle zu gestalten“, betont Bauer. Er und viele ande- re Gäste machen den Anfang bei der Auftaktveranstaltung am 28. Januar 2019. Der Abschluss, der durch die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut begleitet wird, bildet gleichzei- tig die Feier zur Eröffnung der WissensWerkstatt Zollernalb. Das Popup Labor BW wurde vom Technologiebeauftragten der Landesregierung Baden- Württemberg, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, konzipiert und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Woh- nungsbau Baden-Württemberg gefördert. Die Gastgeber sind dieses Mal die Volkshochschule Balingen in der WissensWerk- statt Zollernalb und die Stadt Balingen in der Stadthalle. ährend es für große Unternehmen in Deutschland oder W in Silicon Valley kein Problem ist, für Mitarbeitende, Ge- schäftspartner und Kunden ei- gene Denkfabriken oder eigene Lern- und Experimentierräume aufzubauen („Fitness-Studios der Innovation“), stellt sich für kleine und mittelständische Un- ternehmen (KMU) die Lage an- ders dar. Obwohl hochgradig betroffen, fehlt KMU in Baden- Württemberg oftmals der direk- te Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umset- zung in Sachen Innovationsme- thoden und Digitale Transfor- mation. Als grundlegende Veranstal- tungstypen gibt es im Popup La- bor BW vier Formate, die sich abhängig von Zielsetzung, Zeit- dauer und Teilnehmerschaft unterscheiden. Akademie: Das Format „Akademie“ hat einen mode- rierten Kurscharakter („Turbo- Workshops“). In wenig mehr als einer Stunde werden die Teil- nehmenden aus den KMU zum Leitthe- ma Digitalisie- rung sensibili- siert. Sie erfah- ren und erhal- ten beispiels- weise von pro- fessionellen Coaches fallori- entiert das Rüstzeug für den Einsatz von agilen Pro- jektmanage- mentmethoden und kreativen Inno- vationsmethoden wie Design Thinking. Oder die Teilnehmenden be- kommen z.B. vermittelt, wie sie ihr Unternehmen in Bezug auf IT-Sicherheit effektiv schützen können. Treffpunkt: Das Format „Treffpunkt“ inszeniert reale und virtuelle Versammlungsor- te und schafft maximale Kon- takt- und Austauschfläche zwi- schen den Beteiligten. Best- Practice-Anwender aus Wirt- schaft, Wissenschaft und Ge- sellschaft geben ihre Erfahrun- gen und Ratschläge an KMU und deren Mitarbeitende wei- ter. Dieses Format bietet regiona- len Start-up-Unternehmen auch die Möglichkeit, hervorragende Innovationsideen und -umset- zungen zu präsentieren. Hier ist beispielsweise an Anwendungs- beispiele für 3D-Drucker, Clouds und Apps gedacht. Arena: Das Format „Arena“ hat im Vergleich dazu einen an- deren Zeithorizont: Um tat- sächlich in Innovationsheraus- forderungen einzutauchen und pilothafte Lösungen im Sinne eines Rapid Prototyping aufzu- zeigen, sind zum einen inhomo- gene Teams (Geschäftsführer, Fachexperte, Azubi und exter- ner Mentor) und zum anderen mehr Zeit erforderlich, um am Ende des Tages konkrete Ergeb- nisse zu erzielen. Ein- bis zwei- tägige Barcamps, Hackathons oder Maker-Session-Formate sind hier das Mittel der Wahl, um mit neuen Produkten, Dienstleistungen und Ge- schäftsprozessen zu experimen- tieren. Agenda: Dieses Format hat zum Ziel, Innovationsideen aus den anderen drei Formaten auf- zunehmen und im Anschluss auf strategisch-operativer Ebe- ne zu sammeln, zu filtern, zu initialisieren und zu befördern. Teilnehmende können dabei Vertreterinnen und Vertreter von Kammern, Hochschulen, Berufsschulen, Handel und Handwerk, Abgeordnete, Stadt- räte sowie Wirtschaftsförderer, Banken und Fintechs sein. Agenda Top-Vorträge und Podi- umsdiskussionen erreichen die breite Öffentlichkeit, Presse und Blogger. Hinweis: Programm und An- meldungsmöglichkeiten für die Fachvorträge finden Interes- sierte unter www.popuplabor- bw.de . ■ red/hr Chancen der Digitalisierung für mehr Firmen greifbar machen Wirtschaft in der Region Fraunhofer IAO bringt Innovationswerkstatt in die Region / Offen für alle Anzeige Anzeige Verkauf: Gold, Uhren, Schmuck Hochzeitsschmuck Eheringe und Second-Hand-Schmuck NEU: Wir kaufen auch Militärar kel vom 1. und 2. Weltkrieg Bahnhofstraße 15 www.goldhaus-balingen.de Bis 50 km auch Hausbesuche möglich Tel. (0 74 33) 2 78 45 89 Mobil: 01 52 29 24 12 85, Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr, Samstag von 9.00 – 14.00 Uhr n ganz Europa haben Sturm- ereignisse in Kombination mit einem außergewöhnli- chen trockenen Sommer zu ei- ner dramatischen Vermehrung der rindenbrütenden Borkenkä- fer an Fichte und Weißtanne geführt. Der derzeitige Winter- einbrucht tut sein Übriges. Vor allem die gravierende Trocken- heit und die Borkenkäfer haben im Jahr 2018 viele Nadelbäume so stark geschädigt, dass diese gefällt werden mussten. Das vielerorts in großen Mengen an- fallende Schadholz hat zu einer massiven Übersättigung des Holzmarktes beigetragen. Dieses große Überangebot führt gegenwärtig dazu, dass die Preise für Nadelrundholz in der Holzeinschlagsperiode 2018/19 deutlich geringer aus- fallen werden als in den Jahren zuvor. Um diese Situation nicht noch zusätzlich zu verschärfen, wird den hiesigen Waldbesit- I zern daher dringend empfoh- len, außer Käferholz kein weite- res Frischholz einzuschlagen, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes in Balingen. Zwingend erforderlich ist je- doch, bereits vom Borkenkäfer befallene Bäume rechtzeitig einzuschlagen und zeitnah aus dem Wald zu fahren. Nur so kann einer weiteren Zunahme der schädlichen Borkenkäfer im Frühjahr 2019 begegnet wer- den. Das Forstamt und die örtli- chen Forstreviere beraten und informieren gerne bei allen Fra- gen zur Bekämpfung der Bor- kenkäfer und zur Vermarktung dieser Schadhölzer, heißt es weiter. Bei Vermarktung bzw. Ver- kauf über das Forstamt wird den Privatwaldbesitzern drin- gend empfohlen, vor dem Holz- einschlag die Aushaltung und Sortierung mit den örtlich zu- ständigen Forstrevierleitern ab- zusprechen. ■ red Baum fällt Waldwirtschaft Folge der Käferplage M ARKT S ÜD W EST WOCHENBLATT FÜR DEN ZOLLERNALBKREIS 10. Januar 2019 ■ 44. Jahrgang ■ Nummer 2 Alexander Kästle Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht ☎ 0741 / 17540 - 0 Berner Feld 74 78628 Rottweil www.hirt-teufel.de Mit Recht auf Ihrer Seite Autohaus Link + Korn GmbH Albstadt-Ebingen Sigmaringer Str. 185 www.link-korn.de seit 1963 RENAULT & DACIA Partner Tag der offenen Tür Der neue Renault KADJAR Samstag, 12.1.2019 von 9 bis 16 Uhr Lassen Sie sich von unseren besonderen Angeboten überzeugen!

RkJQdWJsaXNoZXIy NjAyODg=