SüdWest Markt 8.11.18

Umfrage 2 Ratgeber 3 Kino 4 Jugend 5 Immobilien 5 Stellenmarkt 23 DieseWoche Alles besser Umfrage Aus Angst ĺor Ein- Ļanderung und )berfremdung idealisieren große Teile der EU- Bürger die Vergangenheit. ZĻei Drittel der Europäer Ì67 Pro- zentÍ den…en, die Welt sei frü- her ein besserer Ort geĻe- sen. Seite 2 Eher schlechter )inanzen Vor einem Jahr noch Ļar der Hłpe um KrłptoĻäh- rungen. MittlerĻeile ist es ruhig um Bitcoin und Co. geĻorden. Bei den Verbrauchern über- Ļiegt die S…epsis. Seite 3 Für den Bereich Balingen: Heute mit Balingen aktuell ach )eststellung des Statistischen Landes- amtes ťurden in Ba- den-xürttemberg am 1. März 2018 insgesamt 433.384 Kin- der in 8.915 Kindertagesein- richtungen ĢKindergärten, Krippen, Schülerhorte und al- tersgemischten Einrichtun- genģ betreut. Das sind 8.921 Kinder Ģ+2,1%ģ und 123 Ein- richtungen Ģ+1,4%ģ mehr als im Vorjahr. In der Alters- gruppe der unter 3-Jähri- gen besuchten 79.807 Kinder eine Kinderta- geseinrich- tung. Im Ver- gleich zum Vorjahr ist die Anzahl um 3.059 Kinder gestiegen Ģ+4%ģ. In dieser Altersgruppe nah- men 2018 rund 39% Ģ31.280ģ eine Ganztagsbetreuung Ťon durchgehend mehr als 7 Stun- den pro Betreuungstag in An- spruch. napp zťei Drittel Ģ65 %ģ der betreuten Kinder ťaren 2018 im klassi- schen Kindergartenalter Ťon 3 bis unter 6 Jahren. Seit dem Erhebungsjahr 2017 stieg die Anzahl der Kinder dieser Al- tersgruppe um 7.425 auf 283.269 an Ģ+2,7%ģ. 26% Ģ73.572ģ der Kinder in Kinder- tageseinrichtungen im Alter Ťon 3 bis unter 6 Jahren er- hielten eine Ganztagsbetreu- ung Ťon durchgehend mehr als 7 Stunden pro Betreuungs- tag. Im Alter Ťon 6 bis unter 14 Jahren besuchten 2018 insge- samt 70.308 Kinder eine Kin- dertageseinrichtung. 38% der Kinder in Kinderta- geseinrichtungen Ģ166.738ģ hatten 2018 mindestens einen Elternteil, der aus dem Aus- land stammt. Bei 25% der be- treuten Kinder Ģ108.272ģ ťur- de in der )amilie Ťorrangig ei- ne andere Sprache als deutsch gesprochen. ie Anzahl der Beschäf- tigten in den Kinderta- geseinrichtungen Ba- den-xürttembergs belief sich im März 2018 auf 105.296 Per- sonen. Im Vergleich zum Vor- jahr stieg die Beschäftigten- zahl um 4.652 Personen Ģ+4,6%ģ an. 92.802 Personen ťaren als pädagogisches Per- sonal bzť. als Leitungs- oder Verťaltungspersonal beschäf- tigt. xeitere 12.494 Personen ťaren im hausťirtschaftlichen und technischen Bereich ein- gesetzt. Der )rauenanteil des pädagogischen, Leitungs- und Verťaltungspersonals lag ťie bereits im Vorjahr bei 95%, so das Statistische Landesamt in Stuttgart. ■ red N K D Die Zahl der xoche larm mit der Stimme der Mutter Ļec…t Kinder besser, als Ļenn nur das hohe Piepen eines Rauchmelders ertönt. Zu diesem Ergebnis…a- men Forscher aus den USA. Die Wissenschaftler untersuchen auch, ob sich das Resultat noch ĺerbessern lässt, Ļenn der Name des Kindes genannt Ļird. inder sind erstaunlich schĻer durch Geräusche aufzuĻec…en, Ļenn sie schlafen“, sagt Schlafforscher Mar…Splaingard ĺom NationĻide Children’s Hospital. Sie schlafen länger und tiefer als ErĻachsene und brauchen deshalb einen lau- teren Alarm, um aufzuĻachen. Die Wissenschaftler hatten daher ĺier ĺerschiedene Rauchalarme untersucht, um herauszufinden, Ļelche Art ĺon Alarm schlafende Kinder am besten aufĻec…t. ie sie online im Fach- blatt Journal of Pe- diatrics berichten, Ļachten „ungen Schläfer bei Stimmalarmen dreimal eher auf als bei einem Alarm mit hohem Piepton. Die Stimme ihrer Mutter rüttelte 86 bis 91 Prozent der Fünf- bis ZĻölf„ährigen aus dem Schlaf. Beim hohen Piepen er- Ļachten dagegen nur…napp mehr als die Hälfte der Kinder. ei einem echten Feuer entscheiden schon Se- …unden darüber, ob es zu schĻeren Verletzungen…ommt oder die Situation lebensgefähr- lich Ļird. Deshalb untersuchten die For- scher auch, Ļie sich die Alarme auf die Schnellig…eit ausĻir…ten, mit der die Kinder ihr Bett ĺerlie- ßen. Bei dem normalen Feuer- melder-Piepton betrug die Fluchtzeit im Durchschnitt 282 Se…unden, also fast fünf Minuten. Bei der Stimme der Mutter Ļaren es im Mittel nur 18 bis 28 Se…un- den, berichten die Wissenschaft- ler. Ob der Name des Kindes genannt Ļurde oder nicht, machte dabei „edoch…einen Unterschied. n Ļeiteren Studien müsse nun unter anderem untersucht Ļerden, ob es zĻingend die Stimme der Mutter sein müsste, die Kinder schneller aufĻachen lasse, oder ob dies mit einer an- deren Ļeiblichen oder männli- chen Stimme ebenso gut fun…tio- niere, heißt es in der Zusammen- fassung. ■ Basti A K W B I Übrigens raumatische Erlebnisse in der Kindheit können die lebenslange Gesund- heit stark beeinflussen. Im For- schungsprojekt „Kids2Health“ entwickeln Wissenschaftlerin- nen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin Therapieansätze für Kin- der, die schon früh belastende Erfahrungen machen mussten. Sie untersuchen die biologi- schen Spuren, die solche Erfah- rungen hinterlassen, und wie sich Kinder bestmöglich behan- deln lassen. Das Bundesministe- rium für Bildung und For- schung fördert das Projekt bis 2021 mit mehr als fünf Millio- nen Euro. inder, die belastende oder traumatische Er- lebnisse erfahren muss- ten, haben ein höheres Risiko, später psychisch oder körper- lich zu erkranken als Menschen mit einer glücklichen Kindheit. Welche biologischen Mechanis- men hinter diesem erhöhten Ri- siko stecken und ob diese frühe „Programmierung“ des Körpers umkehrbar ist, erforscht das Team um Prof. Dr. Christine Heim, Projektleiterin von „Kids2Health“ und Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie der Charité. „Wenn wir die biologischen Spuren kennen, die das Erkran- kungsrisiko ein Leben lang prä- gen, können wir diese Prozesse auch beeinflussen und gezielt neue Therapien entwickeln“, erklärt Prof. Heim. Sie möchte herausfinden, ob gezielte thera- peutische Behandlungen einge- setzt werden können, um stress- bezogene biologische Verände- rungen rückgängig zu machen oder ihnen vorzubeugen. Das Ziel des Projektes ist es, Kinder mit erhöhtem Erkrankungsrisi- ko frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. „Die Forschungs- ergebnisse sollen dazu beitra- gen, die Chancen auf eine le- benslange Gesundheit zu erhö- hen und Kindern ein gesundes Heranwachsen zu ermögli- chen“, sagt Prof. Heim. ie Forscher untersu- chen Kinder, die trau- matische Situationen wie Missbrauch, Gewalt oder T K D Flucht erleben mussten. Zusätz- lich werden neugeborene Kin- der von misshandelten Müttern betrachtet, um herauszufinden, über welche Prozesse sich Stresserfahrungen generations- übergreifend übertragen. Auch mögliche Zusammenhänge zwi- schen belastenden Lebenserfah- rungen und frühem chroni- schem Übergewicht bei Kin- dern werden analysiert. Die Wissenschaftler ergründen, wie sich die biologischen Mechanis- men der kindlichen Stresserfah- rungen auf die Gehirnentwick- lung, das Immunsystem, den Stoffwechsel und den Hormon- haushalt von Kindern auswir- ken. as Projektteam unter- sucht vier Studien- gruppen mit Kindern über einen Zeitraum von zwei D Jahren. Dabei kommen klini- sche Untersuchungen in Kom- bination mit Methoden der Psy- chobiologie, der Molekularge- netik und mit bildgebenden Verfahren zum Einsatz. Zudem wird der Einfluss von Psycho- therapie auf die biologischen Spuren von traumatisierenden Erfahrungen überprüft. Mithil- fe von Tiermodellen erproben die Forscher neue Therapiean- sätze, die direkt an den biologi- schen Mechanismen ansetzen und beispielsweise bestimmte Gene hemmen. in weiteres Thema, mit dem sich Eltern und Kinder, aber auch Er- wachsene fast ein Leben lang herumschlagen : „Sieben Jahre hat die Industrie Zeit, schritt- weise Zucker, Fett und Salz in ihren Produkten zu reduzieren. E Sieben Jahre sind in einem Kin- derleben zu lang. Eltern haben es in der Hand, heute schon ihre Kinder vor Zucker, Fett und zu viel Salz zu schützen und damit auch vor Adipositas und ihren lebensgefährlichen Folgeerkran- kungen, so Dr. Sigrid Peter, Vi- zepräsidentin des Berufsverban- des der Kinder- und Jugendärz- te ɔBVKJɕ. „Wir wissen, dass es nicht ganz leicht ist, ungesunden Le- bensmitteln auszuweichen. Ein paar einfache Regeln können helfen. Mit diesen Regeln legen Sie das Grundgerüst für eine ge- sunde Ernährung und lebens- lange Gesundheit ɔFoto, dpaɕ. Die Wichtigste: Bieten Sie Ihren Kindern ɔLeitungs-ɕwas- ser statt Softdrinks an. Leitungs- wasser wird in Deutschland streng kontrolliert, es ist gesund, immer frisch und kostet fast nichts. Gewöhnen Sie Ihr Kind von Anfang an daran, dass es nichts anderes zu trinken gibt, dann wird es das Wasser auch akzeptieren. Statt Fertiggerichten und Fast Food: Frisches aus der Region. Kaufen Sie für Ihre Fa- milie frisches Gemüse und Obst, am besten aus der Region. Aus Kartoffeln etwa lässt sich im Handumdrehen Kartoffelstampf machen, in den man noch Möh- ren oder anderes Gemüse mischt. Dauert nicht länger, als eine Fertigpizza im Ofen aufzu- wärmen, ist aber ungleich ge- sünder und prägt den Ge- schmack fürs Leben. Obst der Saison können Kinder roh essen, macht also überhaupt keine Arbeit. Müsli ohne zuckrige Flakes, nur mit Getreideflocken, Nüssen, Milch und Obst ist der ideale Start in den Tag, aber auch als schneller Snack am Nachmittag geeignet. Alternativ: Vollkornbrot. Bieten Sie Ihren Kindern in Maßen Fleisch, Fisch und Eier an. Dazu Milchprodukte wie Käse, Quark und Joghurt. Süßigkeiten: Legen Sie Naschzeiten fest, zum Beispiel einmal am Tag nach dem Mit- tagessen oder zu besonderen Anlässen eine kleine Süßigkeit. Und zu guter Letzt: Die Zu- bereitung von Essen ist wichtige „Familienzeit“. Lassen Sie Ihre Kinder mit aussuchen, lassen Sie sie riechen und fühlen, lassen Sie sie auch ruhig ab drei Jahren schon mithelfen, etwa den Tisch decken, Gemüse waschen, spä- ter auch schnippeln und unter Aufsicht kochen, das stärkt ihre sozialen Fähigkeiten und auch die Geschicklichkeit. Hintergrund Kids2Health: In Kids2Health arbeiten Exper- tinnen und Experten aus dem Institut für Medizinische Psy- chologie, der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Endokrinolo- gie und Diabetologie sowie der Klinik für Psychiatrie, Psychoso- matik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité zusammen. Neben der Charité, die den Forschungsver- bund leitet, sind das Max- Planck-Institut für Psychiatrie und die Universität Konstanz als Partner beteiligt. ■ red Kindheit prägt l ebenslange Gesundheit Kids2Health Wissenschaftler der Charité Berlin entĻic…eln neue Therapieansätze / Besser Essen Anzeige xirtschaft in der Region Die Wirtschaft floriert. Das ist kein Ruhekissen. Die Herausforde- rung: Wie ausgeprägt ist des- halb die Innovationskraft hei- mischer Unternehmen und wie kann daraus erfolgreich unter- nehmerische Zukunft wachsen? Studien belegen: Der Innovati- onsindex, insbesondere bei klei- nen und mittelständischen Un- ternehmen, nimmt jährlich ab. Um Innovationen hervorzu- bringen, bedarf es einer einge- henden Marktreflexion, kun- denbezogenes Denken, Wissen um neue Technologien und eine klare betriebswirtschaftliche Vorstellung von der Umsetzung der neuen Produkte und Dienst- leistungen. Im unternehmens- übergreifenden Dialog oder in Kooperationsprojekten mit der Wissenschaft können diese He- rausforderung zielorientierter bewältigt werden. In Ergänzung zu den Trans- fereinrichtungen an wissen- schaftlichen Einrichtungen gründete die IHK Reutlingen im Jahr 2012 das Institut für Wissensmanagement und Wis- senstransfer ɔIHK-IWWɕ. Be- sonders kleine und mittelgroße Technologieunternehmen profi- tieren hiervon. In Zusammenar- beit mit dem IHK-IWW bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Balingen einen Innovati- onssprechtag an, begleiet von Birgit Krattenmacher, Tech- nologietransfermanagerin. Ent- sprechend den individuellen Wünschen und Fragestellungen der Teilnehmer/innen können Fördermaßnahmen, Patentan- fragen oder Projektideen ange- sprochen werden. Bei Interesse kann zudem direkt vor Ort ein Innovationsgutschein des Lan- des Baden-Württemberg für ein angedachtes Entwicklungspro- jekt erstellt werden. Die Bera- tung ist kostenfrei. Die dynamische digitale Ent- wicklung zwinge Unternehmen, über den Tellerrand zu blicken und in Synergien zu denken, so Jürgen Martin ɔFotoɕ , Wirt- schaftsförderer der Stadt Balin- gen im Gespräch mit der Redak- tion. Es gelte, Innovationen Flü- gel zu geben. Termin: Donnerstag, 15. No- vember 2018 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Rathaus, Färber- straße 2, Dachgeschoss, Zim- mer-Nr. 306. Alternativ können Interessierte für den Vormittag des 15. November von 10 bis 14 Uhr einen Termin für eine Bera- tung im eigenen Unternehmen buchen. Anmeldungen zum Sprechtag werden erbeten bis Montag, 12. November 2018, unter Telefon 07121 201-257, E-Mail krattenmacher@ reutlingen.ihk.de . ■ red „Innoĺationen Flügel geben“ M ARKT S ÜD W EST WOCHENBLATT FÜR DEN ZOLLERNALBKREIS 8. Noĺember 2018 ■ 43. Jahrgang ■ Nummer 45 Anzeige Alter Markt 12 • 72336 Balingen oder online shoppen: www.bodyundbeach.de Gold-Ankauf • Gold- und Silber-Schmuck • Platin • Barren • Gold- und Silber-Münzen • Bruch und Zahngold auch mit Zähnen • Versilbertes Besteck • Sammlungsauflösung Gold und Silber Juwelier Seher Ebingen Grüngrabenstr. 3 Telefon 07431 9812745 Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10.00 – 12.30 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr Sa. 10.00 – 13.30 Uhr

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