SüdWest Markt 31.10.18

Umfrage 2 Ratgeber 3 ‚ino 4 ’ugend 5 Immobilien 22 Stellenmarkt 22 DieseWoche Alles gut Umfrage Die Menschen in Deutschland sind mit ihrer Fi- nanzlage einer Umfrage zufol- ge so zufrieden Ļie seit Jahren nicht. Fast zĻei Drittel der Be- fragten Ì63 ProzentÍ beurteil- ten ihre finanzielle Situation demnach als gut oder sehr gut, heißt es. Seite 2 Nicht allles gut ‚onsum Eine Untersuchung ĺon Stiftung Warentest hat „etzt gezeigt, dass man beim Online-Kauf ĺon Lebensmitteln genau hinschauen muss. Seite 3 Für den Bereich Balingen: Heute mit Balingen aktuell as durchschnittliche Al- ter der Mütter bei der Geburt eines ‚indes ist seit Ende der 1970er-’ahre stetig angestiegen: 1980 lag dieses Durchschnittsalter in Baden-xürttemberg erst bei 27 ’ahren, im ’ahr 2017 be- reits bei knapp 32 ’ahren. Noch deutlicher ťird dieser Trend zur „späten Mutter- schaft“, ťenn der Anteil der Geburten Ťon )rauen, die im Alter Ťon mindestens 35 ’ah- ren Ģnochģ ein ‚ind geboren haben, an allen Geburten he- rangezogen ťird: Allein zťi- schen den ’ahren 2000 und 2007 erhöhte sich dieser An- teil Ťon gut 17% auf knapp 24%. Seither stieg der Anteil „später Mütter“ allerdings nur noch geringfügig an und lag im Ťergangenen ’ahr bei gut 25%. nnerhalb des Landes gibt es deutliche Unterschiede bezüglich des Anteils Neu- geborener Ťon )rauen im Alter Ťon 35 und mehr ’ahren an al- len Geburten: Am höchsten ťar der Anteil „später Mütter“ im ’ahr 2017 in den Stadtkrei- sen Heidelberg und Stuttgart mit jeťeils knapp 32%. Am niedrigsten lag dieser Anteil im Stadtkreis Pforzheim soťie in den Landkreisen Schťä- bisch Hall und Calť soťie im Schťarzťald-Baar- und im Neckar-Odenťald-‚reis. In diesen ‚reisen ťurde nur etťa jedes fünfte ‚ind Ťon einer 35-jährigen oder älteren )rau zur xelt gebracht. In allen 44 Stadt- und Land- kreisen Baden-xürttembergs hat sich der Anteil Spätgebä- render gegenüber dem ’ahr 2000 erhöht – am stärksten in den Stadtkreisen Ulm und Stuttgart Ģ+13 bzť. +12 Pro- zentpunkteģ. Am schťächsten ťar der Anstieg im Stadtkreis Pforzheim mit +3 Prozent- punkten. ie Hauptursache für den langjährigen Trend ťird in der zunehmenden Er- ťerbsbeteiligung und Ausbil- dungsdauer Ťon )rauen gese- hen, ťodurch die )amilien- gründung in ein immer höhe- res Alter Ťerschoben ťird. Dieser Trend ťird insbesonde- re mit dem )amiliengrün- dungsmuster hoch qualifizier- ter )rauen in Zusammenhang gebracht. Tatsächlich zeigt sich, dass dort, ťo Ťiele Aka- demikerinnen leben, die Müt- ter bei der Geburt ihrer ‚inder tendenziell älter sind. So hat der Stadtkreis Heidelberg mit den meisten Spätgebärenden auch den mit Abstand höchs- ten Akademikerinnenanteil1 unter den 44 Stadt- und Land- kreisen Baden-xürttembergs, so die Zusammenfassung der Statistiker in Stuttgart. ■ red D I D Die Zahl der xoche er entspannende Effekt von Lavendel könnte vorrangig auf seinem Duft beruhen. Anlass zu dieser Vermutung gibt eine Studie japa- nischer Forscher, die den Effekt des im Lavendel enthaltenen Stoffs Linalool untersucht hatten. ie sie in der Fachzeit- schrift Frontiers in Behavioral Neuro- science berichten, hatte der Ge- ruch von Linalool bei Mäusen ei- nen beruhigenden Effekt. Anders als bei Benzodiazepinen, die ebenfalls wegen ihrer angstlösen- den und entspannenden Wirkung eingesetzt werden, oder Linalool- Injektionen wurden die Bewegun- gen der Tiere dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Bei Mäusen, die nichts riechen konnten, stellte sich der beruhigende Effekt da- gegen nicht ein. Dies deute da- rauf hin, dass die Entspannung auf Geruchssignale des Linalool- Dufts zurückgehe, sagt Dr. Hideki Kashiwadani von der Kagoshima University in Japan. Die Ergebnis- se aus diesem und weiteren Ver- suchen deuteten darauf hin, dass es tatsächlich der Duft des Lina- lools sei, der beruhige, nicht sei- ne Aufnahme ins Blut über die Lunge. ie Hoffnung der Wissen- schaftler ist nun, dass der Lavendel-Stoff me- dizinisch dazu genutzt werden könnte, Ängste zu behandeln. Bei Operationen etwa könnte er hel- fen, Ängste und Stress im Vorfeld eines Eingriffs sanft zu lindern. „Verdampft könnte Linanool zu- dem eine sichere Alternative für Patienten darstellen, die Schwie- rigkeiten damit haben, angstlö- sende Mittel in Form von Pillen oder Zäpfchen zu verwenden, zum Beispiel ältere Menschen oder Babys“, sagt Kashiwadani zur Studie. ■ Basti D W D Übrigens ohe Energie- oder Tele- fonabrechnungen, Kre- dite, windige Haustür- geschäfte, unzureichende Handwerkerleistungen oder Mietfragen – nur einige Beispie- le dafür, was Verbrauchern Pro- bleme bereiten kann. Sie müs- sen in ihrem Alltag eine Viel- zahl von Entscheidungen tref- fen. Manche davon bereuen sie schon nach kurzer Zeit: Ange- bote stellen sich als zu teuer he- raus oder basieren schlichtweg auf Betrug. Gesetze und Rege- lungen sollen helfen, Verbrau- cher zu schützen. Doch was nützen die besten Verbraucher- rechte, wenn Betroffene nichts davon wissen oder sich nicht trauen, ihre Rechte einzufor- dern? Die Bundesregierung will hier Abhilfe schaffen, unter an- derem mit dem Projekt „Ver- braucher stärken im Quartier“. n Ludwigshafen hat Bundes- verbraucherministerin Kata- rina Barley nun im Stadtteil Oggersheim-West ein solches Projekt gestartet. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz will man ge- zielt Menschen in diesem struk- turschwachen Stadtviertel mit 7.000 Einwohnern ansprechen. Besonders im Blick dabei: Sozi- alleistungsempfänger, Senioren, Alleinerziehende und Men- schen ohne deutsche Sprach- kenntnisse. Barley betonte bei der Eröff- nung, Bewohner benachteiligter Quartiere wüssten teilweise nichts von Beratungsangeboten, könnten die Beratungsstandorte nicht aufsuchen oder scheuten, dass Kosten auf sie zukommen, die in keinem Verhältnis zum Erfolg stünden. Deshalb sei es wichtig, den direkten Kontakt mit ihnen zu suchen. Barley: „Hier müssen Strukturen ge- schaffen werden, damit alle zu ihrem Recht kommen. Die Men- schen müssen in ihrem Alltag, also in Familienzentren, Senio- rentreffpunkten, Jugendein- richtungen oder Integrations- häusern angesprochen und in- formiert werden.“ Die Mitarbei- ter der Verbraucherzentrale, die im Quartier ein Büro haben, ge- hen gezielt auf die Bürgerinnen und Bürger zu. Diese müssen nicht extra eine Verbraucher- H I zentrale oder eine andere Bera- tungseinrichtung aufsuchen. Vielmehr sehen sich die Pro- jektmitarbeiter als Lotsen, die bei Bedarf den Kontakt zu städ- tischen und anderen Stellen vermitteln. as Modellprogramm „Verbraucher stärken im Quartier“ ist ein ge- meinsames Projekt des Bundes- verbraucher- und des Bundes- bauministeriums, das seit 2017 existiert. Ziel ist es, Menschen in ihrem direkten Wohnumfeld Verbraucherinformationen an die Hand zu geben. Bis 2020 will die Bundesre- gierung bundesweit insgesamt 16 Modellprojekte fördern. Die Förderung erfolgt in festgeleg- ten Gebieten des Städtebauför- derprogramms „Soziale Stadt“, das vor allem benachteiligte Quartiere und Nachbarschaften besser unterstützt. Es bringt städtebauliche Investitionen in öffentliche Plätze und das Wohnumfeld. Außerdem verknüpft es die soziale Infrastruktur mit der Förderung von lebendigen Nachbarschaften, sozialem Zu- sammenhalt und Hilfe zur Selbsthilfe, heißt es in der Zu- sammenfassung. D ie Probleme der Men- schen in den Quartie- ren einer Stadt unter- scheiden sich in weiten Teilen nicht grundlegend von den Pro- blemen der Einwohner auf dem sogenannten flachen Land. In ihren Auswirkungen sind sie al- lerdings dramatischer. Entfer- nungen vs. Mobilität, Gesund- heitsversorgung, soziale Teilha- be usw. Eine konsequente In- nenentwicklung ist der Schlüs- sel für vitale und lebenswerte Gemeinden, so die Politik. Das Entwicklungsprogramm Ländli- cher Raum (ELR) zählt in Ba- den-Württemberg zu den wich- tigsten Instrumenten des Lan- des zur integrierten Struktur- entwicklung der Kommunen im ländlichen Raum sowie von ländlich geprägten Orten in den Verdichtungsräumen und in den Randzonen um die Verdich- tungsräume. Über Aufnahmean- träge der Gemeinden können sowohl kommunale als auch private Projekte gefördert wer- den, heißt es seitens der Lan- desregierung. trukturförderung heißt Lebensqualität erhalten und verbessern. Geför- dert werden Projekte, die leben- dige Ortskerne erhalten, die D S zeitgemäßes Leben und Woh- nen ermöglichen, die eine wohnortnahe Versorgung si- chern sowie zukunftsfähige Ar- beitsplätze schaffen. Dabei ist die aktive Beteili- gung von Bürgerinnen und Bür- gern und die interkommunale Zusammenarbeit von besonde- rer Bedeutung. Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatperso- nen sein. ielfach ist in den Orts- kernen ein immer grö- ßer werdender Bestand von älteren, nicht mehr genutz- ten Gebäuden zu verzeichnen. Baufällige Schuppen und leer- stehende Häuser beeinträchti- gen das Ortsbild. Sie tragen mit- telfristig zu einer Verödung der V Ortskerne bei. Um diese Ent- wicklung aufzuhalten, müssen leer stehende oder ungenutzte Gebäude aktiviert und zu zeit- gemäßen Wohn-, Büro- oder Gewerbeflächen umgenutzt werden. Um die Innenentwick- lung deutlicher voranzubringen, werden für den Förderschwer- punkt „Innenentwicklung/ Wohnen“ etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden För- dermittel eingesetzt. Es geht aber auch um die Stärkung der Grundversorgung durch Förde- rung von Dorfgasthäusern, Dorfläden, Metzgereien und Bä- ckereien sowie von Gütern und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs. ichts ist für den Tag: Die Fokussierung liegt auf Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit. Dazu braucht es Mut und einen lan- gen Atem, bei den Verantwortli- chen in den Gemeinden, bei den Investoren, seien es Unterneh- men oder Privatpersonen. Jedes dieser Projekte steht und fällt allerdings mit einer allzu gro- ßen Unbekannten: der Akzep- tanz der jeweiligen Gemein- schaft. Wunsch und Realität driften nämlich oft weit ausei- nander. Es reicht bei Weitem nicht, dass sich Bürger und Bürgerin mit dem Dorfladen, dem Gast- hof, dem Handwerker in der Nachbarschaft ideell identifizie- ren. Sie sollte ihnen gefälligst in Gemeinschaft begegnen – über die feierliche Eröffnungswoche hinaus – trotz Verlockungen und Vorteile der Supermärkte, des Internets und des eigenen Phlegmas: Ein großes Stück ge- stalten wir unsere Umgebung und den Wert des Miteinanders selbst. Initiativen und Förde- rungen können nur ein Inital sein. Menschen schaffen ihre N Das Umfeldmacht den Menschen Gesellschaft Initiative „Verbraucher stärken im Quartier“ / Was der sogenannte ländliche Raum davon hat Anzeige Anzeige 04. Oktober bis 03. November auch der weiteste Weg lohnt sich 72351 Geislingen bei Balingen, Tel.: 07433 / 9003-0 Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00 - 19.00 Uhr Sa.: 9.00 - 16.00 Uhr www.kleider-mueller.de www.facebook.de/KleiderMueller 1927-2017 über Vorankündigung : Hochzeitsmesse Zollernalb am 11. November 2018, Schlossparkhalle in Geislingen von 13 bis 18 Uhr. M ARKT S ÜD W EST WOCHENBLATT FÜR DEN ZOLLERNALBKREIS 31. O…tober 2018 ■ 43. Jahrgang ■ Nummer 44 Anzeige MEIN LETZTER WILLE?! 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