SüdWest Markt 1.2.18

M ARKT S ÜD W EST WOCHENBLATT FÜR DEN ZOLLERNALBKREIS 1. Februar 2018 ■ 43. Jahrgang ■ Nummer 5 Umfrage 2 Ratgeber 3 Kino 4 Jugend 5 Immobilien 10 Stellenmarkt 17 DieseWoche Vorlieben Umfrage Die beliebteste Sport- art der Deutschen ist Fitness. Dahinter folgen Schwimmen und Wandern, noch vor Fußball oder Tennis. Seite 2 Vorschau Handwerk Im vierten Quartal 2017 bekam die Handwerks- konjunktur in der Region noch einmal ordentlich Auftrieb. Sie- ben von zehn der befragten Handwerker bewerteten ihre Geschäftslage mit der Note „gut“. Und sie blicken optimis- tisch in die Zukunft. Seite 3 Für den Bereich Balingen: Heute mit Balingen aktuell ie Auswertungen der Daten des Volkshoch- schulverbands durch das Statistische Landesamt haben ergeben, dass im Jahr 2016 an den 171 Volkshoch- schulen (VHS) des Landes mehr als 1,89 Millionen (Mill.) Bildungsinteressierte (+1,2% gegenüber dem Vorjahr) an mehr als 149.152 Kursen/Lehr- gängen, Einzelveranstaltun- gen bzw. Vortragsreihen, Stu- dienfahrten bzw. Exkursionen und Studienreisen teilgenom- men haben. Die Besucherzah- len bei den 406 selbstveran- stalteten Ausstellungen der Volkshochschulen in Baden- Württemberg beliefen sich auf knapp 288.000 Personen, was eine Abnahme von rund 3,2% im Vergleich zum Vorjahr dar- stellt. Landesweit wurde das Kursangebot, das mit 82% das Hauptgeschäft der VHS aus- macht, um 0,1% verringert. Et- wa 61% (1,3 Mill.) aller Teilnah- men an VHS-Angeboten ent- fallen in diesen klassischen Bereich, im Vergleich zum Vor- jahr eine Erhöhung von 2%. Hierbei werden pro Kurs im Schnitt 11 Belegungen ver- zeichnet und eine Unterrichts- zeit von 25,2 Stunden. ■ red D Die Zahl der Woche marmungen sind allge- genwärtig – zur Begrü- ßung, bei Trauer, Angst oder um Liebe und Zuneigung auszudrücken. Doch haben Sie schon einmal darauf geachtet, von welcher Seite wir uns umar- men? Ob von links oder rechts entscheiden die Gefühle, so das Ergebnis Bochumer Forscher, die über 2.500 Umarmungen ausge- wertet hatten. Die meisten Men- schen haben den Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum zu- folge eine Vorliebe für rechtssei- tige Umarmungen. Das bedeutet, dass die rechte Hand bei der Umarmung über die linke Schul- ter des Gegenübers gelegt wird, der Kopf ist auf der anderen Sei- te, wie Studienautor Julian Pack- heiser erklärt. In emotional auf- geladenen Situationen, sowohl in positiven wie auch in negativen, umarmen wir uns dagegen häufi- ger linksseitig als in neutralen Zu- sammenhängen. „Das ist auf den Einfluss der rechten Gehirnhälfte zurückzuführen, die die linke Kör- perhälfte kontrolliert und sowohl positive als auch negative Emo- tionen verarbeitet“, sagt Packhei- ser. Bei Umarmungen spielen emotionale und motorische Netz- werke im Gehirn eine Rolle und führen zu einer stärkeren Links- orientierung, wenn die Situation emotional aufgeladen ist. Darü- ber hinaus stellten die Wissen- schaftler fest, dass auch die Tat- sache, ob jemand Rechts- oder Linkshänder ist, Voraussagen da- rüber zulässt, welche Hand bei der Umarmung oben ist. Seid um- schlungen, Millionen. . . ■ Basti U Übrigens in Job als Fachkraft und das ohne Ausbildung? Für viele Normalität, denn sie machen den fehlenden Abschluss durch Lernbereit- schaft und Erfahrung wett – je- doch verdienen sie deutlich we- niger als ihre qualifizierten Kol- legen. Außerdem fürchten sie Nachteile beim Jobwechsel, weil sie ihre Fähigkeiten schwer nachweisen können. Mit einer neuen Anerkennungskultur wä- re ihnen geholfen. Rund 21 Prozent aller Arbeit- nehmer in Deutschland arbei- ten auf Stellen, für die sie nicht die erforderliche formale Quali- fikation mitbringen (Foto, dpa). Sie sind „formal unterqualifi- ziert“. So übernimmt mehr als jeder zweite Arbeitnehmer oh- ne Ausbildungsabschluss (54 Prozent) Tätigkeiten von ge- lernten Fachkräften. Aber auch fast jede fünfte gelernte Fach- kraft übt Arbeiten auf Meister- oder Akademikerniveau aus. Wie ist das möglich? Die Per- sonen erlernen das dafür Not- wendige direkt bei der Arbeit oder, indem sie sich ohne for- malen Abschluss weiterbilden. Auf ihren Stellen leisten sie häufig die gleiche Arbeit wie ih- re formal entsprechend qualifi- zierten Kollegen. Ein gutes Viertel aller angestellten Män- ner arbeitet über ihrem forma- len Qualifikationsniveau, bei den Frauen sind es 16 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsfor- schung der Ruhr-Universität E Bochum im Auftrag der Bertels- mannstiftung. ür den Geldbeutel der betroffenen Arbeitneh- mer hat dies unmittelba- re Konsequen- zen: Wer ohne den entspre- chenden Abschluss auf einem höheren Posten arbeitet, verdient zwar mehr als Gleichqualifizierte. Im Vergleich zu den Kollegen, die den gleichen Job und dabei den erforderlichen Abschluss ha- ben, landen bei ihnen aber 7 bis 11 Prozent weniger in der Lohn- tüte. So verdient eine ungelernte Fachkraft zum Beispiel durch- schnittlich 9 Prozent weniger als ihre Kollegen mit Ausbil- dungsabschluss. Für Jörg Drä- ger, Vorstand der Bertrels- mannstiftung, ist deshalb klar: „Das Know-how und Fachwis- sen von ungelernten Fachkräf- ten wird nur unzureichend an- erkannt.“ In den ausbildungsstarken Branchen Handwerk und Han- F del wird schon jede zehnte Fachkraftstelle von einer Person ohne Ausbildung ausgeübt. Die- se ungelernten Fachkräfte kom- pensieren die fehlenden Forma- lia nicht selten durch lang- jährige Be- rufserfah- rung, be- sondere Softskills und hohe Lernbereit- schaft, heißt es in der Studie. Das zeigt sich auch daran, dass sie häufiger in interaktiven und analytischen Tätigkeiten arbeiten, in denen hohe Kom- munikations- und Problemlö- sungsfähigkeiten gefragt sind. „Die Betriebe profitieren von den Fähigkeiten ungelernter Fachkräfte“, so Dräger. Er for- dert deshalb, den Betroffenen den Weg zu einem formalen Vollabschluss zu erleichtern. „Praxiswissen ist für die per- sönliche Entwicklung im Unter- nehmen die wichtigste Wäh- rung, bei Bewerbungen wird aber trotzdem vor allem auf den Abschluss geschaut,“ analysiert Dräger. So empfinden es laut der Studie auch die Betroffenen. Sie sorgen sich mehr als ihre passend qualifizierten Kollegen darum, keine zumindest gleich- wertige Stelle bei einem neuen Arbeitgeber zu finden. Die Er- gebnisse deuten darauf hin, dass sie sich beim Arbeitsplatz- wechsel sogar verschlech- tern – wo- durch ihre Fähigkeiten ungenutzt blieben. ele- ar- beit, Home Offi- ce, mobiles Arbeiten: Die Digita- lisierung er- möglicht es Berufstätigen, ihren Arbeitsalltag flexibler, zeitspa- render und auch umweltscho- nender als je zuvor zu gestalten. Doch der neue Digital Index, den wir als Partner der Initiati- ve D21 mit erstellen, zeigt: Die neuen Arbeitsformen werden immer noch nur von einer Min- derheit in Anspruch genom- men. Demnach arbeiten gegen- wärtig nur 16 Prozent der Er- werbstätigen (Männer 19 Pro- zent, Frauen 14 Prozent) in Deutschland ständig oder zu- T mindest gelegentlich mobil be- ziehungsweise im Home Office. Für fast die Hälfte derjenigen, die die neuen Arbeitsformen nicht nutzen, liegt es daran, dass dies in ihrem jeweiligen Beruf nicht möglich ist. Bezo- gen auf die insgesamt 44 Millio- nen Erwerbspersonen in Deutschland bedeutet dies aber im Umkehrschluss auch, dass mindestens 15 Millionen Er- werbstätige Zeit und Kosten sparen könnten, wenn ihnen die Möglichkeit zum mobilen Ar- beiten eingeräumt würde oder aber sie selbst diese Möglichkeit wahrnehmen würden. Aber auch innerhalb der Arbeitsum- gebungen scheint Deutschland nach wie vor viel Nachholbe- darf zu haben. Nur 45 Prozent der im Büro Tätigen nutzen ei- nen Firmen-Laptop, 29 Prozent regelmäßig einen VPN-Dienst, je 21 Prozent Videokonferenzen oder Smartphones, je 16 Prozent arbeiten an geteilten Dokumen- ten oder nutzen ein Tablet. Männern stehen dieser Mög- lichkeiten bis zu viermal häufi- ger zur Verfügung als Frauen. Gerade einmal jeder hundertste Berufstätige kann eigene Geräte zur Arbeit mitbringen. 41 Pro- zent der im Büro Tätigen nut- zen keine der genannten Diens- te oder Geräte. ■ red Für den gleichen Jobweniger Lohn Wirtschaft Jeder zweite Arbeitnehmer ohne formale Qualifikation arbeitet als Fachkraft, verdient aber weniger Anzeige DONNERSTAG IST KOCHmarkt TAG Mo - Sa 8-21 UHR 5 € GESCHENKT ab einem Einkauf von 75 Euro. * Bisingen • Meßstetten • Rosenfeld * Für mehr Infos: www.kochmarkt.net Wow: Viel bessere Noten! Stress vor Klausuren? Das Lernen frus- triert und führt zu Krach in der Fami- lie? Das muss nicht sein! „Seit mein Jüngster im Lernforum Brandelik betreut wird, ist er frisch motiviert und die Noten verbessern sich deutlich“, berichtet eine zufriede- ne Mutter. „Wow – das nenne ich mal einen tollen Erfolg!“ Auf zum Noten-Endspurt! „Vor kurzem hat sich auch unsere Tochter für einen Prüfungskurs ange- meldet“, berichtet die Mutter weiter. „Dank eines intensiven persönlichen Trainings sieht sie ihrer Abiturprüfung nun mit neuem Selbstvertrauen ent- gegen. Endlich ist das Abi bei uns kein Reizwort mehr.“ 25 Jahre Lernforum Brandelik Das Lernforum Brandelik feiert in die- sem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Ein erfahrenes Team sorgt dafür, dass jeder einzelne Schüler genau dort ab- geholt wird, wo er gerade steht. Ganz individuell werden in lockerer Atmosphäre Wissenslücken effektiv geschlossen und der Grundstein für nachhaltigen Lernerfolg gelegt. Maßgeschneiderte Lösungen Zünden auch Sie den Lernturbo! 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