Ein katholischer Priester muss sich seit Dienstag vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts in Mannheim vertantworten. Foto: Landgericht Mannheim
Ein katholischer Priester muss sich seit Dienstag vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts in Mannheim vertantworten. Foto: Landgericht Mannheim
Ein katholischer Priester muss sich seit Dienstag vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts in Mannheim vertantworten. Foto: Landgericht Mannheim
Ein katholischer Priester muss sich seit Dienstag vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts in Mannheim vertantworten. Foto: Landgericht Mannheim

Mannheim, Mittwoch, 12. September 2018

Ein Priester auf Abwegen

von ULRICH WILLENBERG

Ein katholischer Priester muss sich seit Dienstag vor der Mannheimer Wirtschaftsstrafkammer verantworten. Dem früheren Lahrer Dekan wird unter anderem vielfacher Betrug vorgeworfen. So soll er einen Caritasverband, eine Ordensgemeinschaft sowie ein Pfarramt insgesamt um eine sechsstellige Summe geschädigt haben. Er könne mit Geld nicht umgehen, sagte der Angeklagte zum Prozessauftakt.

Der größte Schaden soll dem Caritasverband Lahr entstanden sein, den der Theologe leitete. Für eine von ihm betreute Pilgerfahrt soll er etwa vom Caritasverband fast 17 000 Euro erhalten und privat verwendet haben. Geschädigt wurde laut Anklage auch eine Ordensgemeinschaft in Mannheim. So hatte der Ursulinen-Convent für ein Projekt der Caritas in Spanien insgesamt 21 000 Euro gespendet. Das Geld habe der Angeklagte „innerhalb weniger Tage für private Zwecke verbraucht“.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 88 Fälle des Betruges in Tateinheit mit Untreue und Urkundenfälschung vor. Ein Betrag von 210 000 Euro sei einzuziehen. Ulrich Willenberg

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