Besuch im Winterquartier der Fledermäuse
Mit Helm und Stirnlampe ausgestattet, ging es in die Flaichgrube, die zwischen Unterdigisheim und Hartheim liegt.
Mit Helm und Stirnlampe ausgestattet, ging es in die Flaichgrube, die zwischen Unterdigisheim und Hartheim liegt. Foto: Walter Kirschbaum
Mit Helm und Stirnlampe ausgestattet, ging es in die Flaichgrube, die zwischen Unterdigisheim und Hartheim liegt.
Mit Helm und Stirnlampe ausgestattet, ging es in die Flaichgrube, die zwischen Unterdigisheim und Hartheim liegt. Foto: Walter Kirschbaum

Messstetten-Hartheim, 13.02.2019

Besuch im Winterquartier der Fledermäuse in Hartheim

Von der Arge Höhle und Karst Albstadt wurde unter anderem die Flaichgrube erkundet.

Dieter Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender der Arge Höhle und Karst Albstadt, und Sylke Hoffmann sind ehrenamtliche Sachverständige für Fledermausfragen des Landes Baden-Württemberg.

Beide bilden ein erfahrenes Team zur Erfassung von Bestandsdaten von Fledermäusen im Bezirk Bodensee-Oberschwaben.

Sechs Tiere gefunden

Die Winterzählung fand kürzlich in der Flaichgrube unweit der Markungsgrenze Unterdigisheim/Hartheim und der Schattenhanghöhle in Ebingen statt. In der Flaichgrube wurden fünf Langohrfledermäuse gefunden, in der Schattenberghöhle eine.

Diese Fledermausart klappt im Winterschlaf die Ohren unter die Flügel. Mit dabei bei der jüngsten Zählung waren auch Mitglieder der Nabu-Gruppe Albstadt und einige interessierte Jugendliche.

Für die Arge Höhle und Karst Albstadt ist der Höhlenschutz ein wichtiges Thema. Meist laufen die Aktivitäten eher im Hintergrund ab. Die Mitglieder unterstützen damit aber die Naturschutzbehörden.

Die Erforschung von Höhlen- und Karsterscheinungen, der Artenschutz und die Ausbildung zu Höhlenrettern für Erwachsene und Jugendliche sind weitere Aufgaben des Vereins.

Die Arge Höhle und Karst Albstadt erinnert an die dramatische Rettungsaktion einer thailändischen Jugendgruppe vor mehr als einem halben Jahr. Den Rettungskräften sei es Gott sei Dank gelungen, alle eingeschlossenen Jugendlichen Tage später lebend zu retten.

„So eine Hilfsaktion war nur möglich, weil sich Menschen zusammenfinden und sich in ihrer Freizeit für den Ernstfall ausbilden lassen“, schreibt der Verein.

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