VS-Schwenningen, 26.01.2019

Hult lässt Wild Wings jubeln

Schwenningen gewann gestern dank eines Unterzahl-Treffers in letzter Minute gegen die Krefeld Pinguine mit 2:1.

Die Schwenninger Mark El-Sayed und Vili Sopanen mussten als überzählige Stürmer auf der Tribüne der Helios-Arena Platz nehmen.

Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Die Hausherren übernahmen dann aber die Initiative. Torjäger Anthony Rech hatte mit einem Schuss an den Außenpfosten Pech. KEV-Torwart Dimitri Pätzold konnte anschließend gegen Dominik Bittner abwehren.

Auf der anderen Seite zeigte Dustin Strahlmeier gegen Philip Riefers eine Glanzparade. In der 18. Minute gingen die Wildschwäne verdientermaßen in Front: Bittner brachte ein feines Zuspiel auf den allerdings völlig frei stehenden Rihards Bukarts.

Der Lette versenkte den Puck mit seinem siebten Saisontor im Gäste-Kasten. Kurz darauf ahndeten die Schiedsrichter einen Kniecheck von Phillip Bruggisser an Rech. Der Krefelder Kapitän bekam fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt. Rech musste angeschlagen in die Kabine, kam aber zum zweiten Drittel wieder.

70 Sekunden waren im mittleren Abschnitt gespielt, da erzielte Martin Lefebvre bei vier gegen vier Feldspieler den 1:1-Ausgleich. Rech hatte wenig später eine gute Möglichkeit für den SERC, Pätzold war aber auf seinem Posten. Die Pinguine hatten jetzt mehr Spielanteile. Mathias Trettenes zog ab, Strahlmeier reagierte jedoch glänzend. Der Schwenninger Schlussmann blieb auch gegen Jacob Berglund und James Bettauer Sieger.

Sacher zog im finalen Drittel auf und davon, Pätzold konnte seinen ehemaligen Mannschafts-kameraden aber stoppen. Auf der anderen Seite scheiterte Topscorer Daniel Pietta an Strahlmeier. Zwei Minuten und 16 Sekunden vor Schluss kassierten die Wild Wings aber noch eine Strafzeit.

34 Sekunden vor dem Ende schnappte sich jedoch Andrée Hult den Puck und versenkte ihn zum 2:1-Siegtreffer für Schwenningen. Damit konnten die Wildschwäne den wichtigen „Dreier“ gegen den Konkurrenten um Platz zehn einfahren.

Vor der Partie wurde indes bekannt, dass Wild-Wings-Co-Trainer Petteri Väkiparta bei den Länderspielen gegen die Schweiz am 5. Februar in Memmingen und am 6. Februar in Bietigheim dem neuen Bundestrainer Toni Söderholm assistieren wird.

„Das freut mich, ich kenne ja viele Spieler der jungen Mannschaft, die jetzt nominiert wurden sehr gut. Ich bin jetzt aber nur bei diesen beiden Spielen dabei. Ich glaube kaum, dass ich auch bei der WM als Assistenztrainer fungieren werde“, sagte Väkiparta, für den aber zunächst morgen mit den Wild Wings ein weiteres Heimspiel ansteht. Um 16.30 Uhr gastieren die Straubing Tigers in der Helios-Arena.

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