Schömberg, 18.01.2019

Süderweiterung: Schömberg hat keine Einwände

Der Schömberger Gemeinderat hatte am Mittwoch keine Einwände gegen die Süderweiterung des Kalksteinabbaus.

Holcim beantragt für die Süderweiterung der Abbaufläche auf dem Plettenberg eine immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung auf der Basis der erteilten Genehmigung von 1982. Dabei geht es unter anderem darum, eine Rekultivierungsfläche in eine Abbaufläche umzuwandeln.

Gegen die beantragte Umsetzung der Änderung erhebt die Gemeinde keine Einwände, verlangt aber, dass der Abtransport der Produkte aus dem Zementwerk soweit als möglich über die Schiene erfolgen soll. Acht Räte stimmten dem Beschlussvorschlag der Gemeinde zu, Birgit Kienzler und Robert Keller waren gegen den Beschluss, Kerstin Kipp enthielt sich der Stimme.

Ihm würden ausreichende Informationen fehlen, begründete Robert Keller seine Ablehnung. „Ich glaube, dass wir da ein bisschen zu schnell sind“. Es sei ihr ziemlich suspekt, für einen solch langen Zeitraum etwas zu beschließen, führte die Schörzinger Ortsvorsteherin Birgit Kienzler aus.

Bürgermeister Karl-Josef Sprenger wies darauf hin, dass die Stadt als Angrenzer gehört werde. Mit einem Verzicht auf die Stellungnahme würde man das Mitwirkungsrecht verwirken. Sascha Ströbel wagte einen vorsichtigen Blick auf die Nachbargemeinden und meinte: „Ich bin froh, dass wir nicht so stark involviert sind wie Ratshausen, Hausen und Dotternhausen.

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Plettenbergabbau.

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